{"id":832,"date":"2021-07-14T21:08:35","date_gmt":"2021-07-14T19:08:35","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/?p=832"},"modified":"2021-08-03T08:02:18","modified_gmt":"2021-08-03T06:02:18","slug":"zu-frueh-ins-leben-gerissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/zu-frueh-ins-leben-gerissen\/","title":{"rendered":"Zu fr\u00fch ins Leben gerissen"},"content":{"rendered":"\n<p>W\u00e4hrend es fr\u00fcher noch hie\u00df, ein Neugeborenes solle durch k\u00f6rperlichen Kontakt nicht zu sehr verw\u00f6hnt werden, wird heute gekuschelt was das Zeug h\u00e4lt &#8211; und im Krisenfall der Fr\u00fchgeburt versucht, die elterliche N\u00e4he durch technische L\u00f6sungen zu imitieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Als Fr\u00fchgeborenes in die Welt<\/h2>\n\n\n\n<p>Jedes zehnte Kind in Deutschland kommt zu fr\u00fch auf die Welt. Fr\u00fchgeborene Kinder verlassen mindestens drei Wochen zu fr\u00fch die gewohnte Umgebung des Bauches der Mutter. F\u00fcr die Neugeborenen werden aus ged\u00e4mpften Ger\u00e4uschen pl\u00f6tzlich klirrende T\u00f6ne und wirre Stimmen, aus der wohligen Dunkelheit wird das grelle Licht der Intensivstation und aus der Schwerelosigkeit im Fruchtwasser werden Schl\u00e4uche und Sonden, die schwer auf dem zierlichen Kind liegen. Bei Fr\u00fchgeborenen l\u00f6st das vor allem eines aus: Stress. Und den gilt es f\u00fcr ein gutes Gedeihen der Kinder, wie es im Fachjargon hei\u00dft, zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/RICHTIGDIAGRAMM-1024x600.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3303\" width=\"840\" height=\"492\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/RICHTIGDIAGRAMM-1024x600.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/RICHTIGDIAGRAMM-300x176.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/RICHTIGDIAGRAMM-768x450.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/RICHTIGDIAGRAMM-1536x900.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/RICHTIGDIAGRAMM-1400x820.png 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/RICHTIGDIAGRAMM.png 1993w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption>Geburten nach Schwangerschaftswochen im Jahr 2019 in der Schweiz. Angaben in Prozent bei einer Grundgesamtheit von 86&nbsp;172. Quelle:  BEVNAT.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wenn gleich die Zwillinge kommen, dann wollen wir die Kinder noch im Rahmen der Erstversorgung auf die Brust der Mutter legen\u201c, erkl\u00e4rt Oberarzt Michael Zeller, Neonatologe an der Kinderklinik Dritter Orden in Passau, w\u00e4hrend er gelassen \u00fcber eine in drei\u00dfig Minuten bevorstehende Geburt nachdenkt. Den Stress f\u00fcr Neugeborene zu reduzieren, gelingt in der oft Wochen und Monate andauernden Behandlung, indem k\u00f6rperliche N\u00e4he zu den Eltern geschaffen wird. Die bew\u00e4hrteste Methode dabei ist die sogenannte K\u00e4nguru-Pflege.<\/p>\n\n\n\n<div id=\"premium-accordion-95a2d336-3fef-45ac-8657-b0bd00e80cba\" class=\"wp-block-premium-accordion premium-accordion\"><div id=\"premium-accordion__layer0\" class=\"premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\" style=\"border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;text-shadow:0px 0px 0px undefined;line-height:undefinedpx\"><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\"><em>Die Mutter&#8230;<\/em><\/span><\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><svg class=\"premium-accordion__icon premium-accordion__closed\" role=\"img\" focusable=\"false\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"20\" height=\"20\" viewbox=\"0 0 20 20\" style=\"padding:undefinedpx;border-radius:undefinedpx\"><polygon points=\"16.7,3.3 10,10 3.3,3.4 0,6.7 10,16.7 10,16.6 20,6.7 \"><\/polygon><\/svg><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap premium-accordion__desc_close\" style=\"text-align:left;border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px;padding-left:10px\"><p class=\"premium-accordion__desc\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;text-shadow:0px 0px 0px undefined;font-weight:500;line-height:undefinedpx\"><em><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">&#8230;macht den Oberk\u00f6rper frei. Setzt sich bequem, halb lagernd auf einen Stuhl. Das Neugeborene wird ihr nur mit Windel bekleidet von einer Schwester b\u00e4uchlings auf die Brust gelegt. Der zierliche K\u00f6rper ist bedeckt mit einem Handtuch oder einer Decke. So verweilen Mutter und Kind mehrere Stunden, so oft und so lange wie m\u00f6glich. Bauch an Bauch. Haut an Haut. Herzschlag an Herzschlag. Ber\u00fchren einander und kuscheln. <\/span><\/em><\/p><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eKuscheln. Das klingt so pl\u00fcschig, so nett, so s\u00fc\u00df. Es ist kein Kuscheln, es ist ein therapeutischer Haut-an-Haut-Kontakt\u201c, betont Michael Zeller eindringlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sich das intensive Sp\u00fcren der Eltern \u2013 vor allem der Mutter; der Vater ist noch weitgehend unerforscht &#8211; auf die k\u00f6rperliche und geistige Entwicklung der Fr\u00fchgeborenen auswirkt. Es beeinflusst eine bessere Regulation der K\u00f6rpertemperatur und damit eine bessere Gewichtszunahme, sowie die Stabilisierung der Herz- und Atemfrequenz. Die Methode f\u00f6rdert zudem die Laktation der Mutter, was notwendig ist, um das Fr\u00fchgeborene ausreichend mit Muttermilch zu ern\u00e4hren, und der Kontakt hat positive Effekte auf die Infektionsprophylaxe und die Eltern-Kind-Bindung. Denn wenn sich Menschen gegenseitig ber\u00fchren, dann produziert der K\u00f6rper Oxytocyn, das sogenannte Kuschelhormon. Dieses beruhigt sowohl Mutter als auch Kind und stimuliert die Brustdr\u00fcsen zur Milchabgabe. Kurz: Durch den Haut-an-Haut-Kontakt entwickelt sich das Fr\u00fchgeborene besser, weil es durch das Gef\u00fchl von Geborgenheit und Ruhe weniger Stress auf der Intensivstation empfindet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Eine andere Art des Kuschelns, n\u00e4mlich die zwischen zwei Erwachsenen, k\u00f6nnen Sie bei <a href=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wenn-n\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wenn-n\/\">Anna K\u00e4fer<\/a> lesen, die den Beruf der professionellen Kuschler:in erl\u00e4utert.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Haut ist nicht gleich Haut<\/h2>\n\n\n\n<p>Jedoch ist nicht jeder Hautkontakt f\u00fcr die Fr\u00fchgeborenen f\u00f6rderlich. Die Kinder erkennen die Spezifika ihrer Eltern, betont Michael Zeller: \u201eDas muss uns wirklich bewusst sein: Ein Neugeborenes kommt nicht als Tabula rasa auf die Welt.\u201c Neugeborene sind gepr\u00e4gt vom Geruch, dem Herzschlag, von den Stimmen und den Ber\u00fchrungen der Eltern, weshalb der Haut-an-Haut-Kontakt nur bedingt durch Dritte wirksam wird. Zeller spricht von deprivierten Kindern, denen ihre Eltern fehlen, obwohl diese k\u00f6rperliche Behandlung von Physiotherapeut:innen bekommen. Dies sei aber nur ein Mittel, um die fehlende Anwesenheit der Eltern auszugleichen, die elterliche N\u00e4he l\u00e4sst sich auf diese Weise nicht ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><span style=\"color:#cc33cc\" class=\"tadv-color\">\u201eMachen wir einfach mal das Gedankenexperiment: Sie haben verbundene Augen, haben Kopfh\u00f6rer auf den Ohren. Liegen in Badesachen auf einer Wiese und es kommen zehn verschiedene Menschen und legen einfach nur die Hand auf ihre Schulter. Einer davon ist ihr Freund. Die neun anderen Menschen wollen gar nichts B\u00f6ses, trotzdem ist das spooky. Denn jeder von uns ber\u00fchrt anders.\u201c<\/span><\/p><cite><span style=\"color:#cc33cc\" class=\"tadv-color\">Michael Zeller<\/span><\/cite><\/blockquote>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-white-color has-text-color\">njds\u00fcav\u00fcf<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\">mcdosk\u00fcvs<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\">vnds\u00fcons<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9538-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1237\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9538-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9538-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9538-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9538-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9538-1-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9538-1-1400x933.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Michael Zeller, Oberarzt und Neonatologe der Kinderklinik Dritter Orden in Passau. Foto: Obwandner.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Zudem l\u00f6sen viele verschiedene Reize bei Fr\u00fchgeborenen schnell eine \u00dcberflutung aus. Bei einem klassischen Dreischichtsystem gehen die Kinder aber gezwungenerma\u00dfen pro Tag durch sechs verschiedene Schwesternh\u00e4nde \u2013 das bewirkt Stress. Deshalb versucht die moderne Neonatologie aktiv, die Eltern mit in die Behandlung einzubinden: \u201eWir haben auch schon die Behandlungszeiten nach einer Milchbauern-Familie ausgerichtet, wo v\u00f6llig klar war, die m\u00fcssen morgens, mittags und abends den Stall machen. Dazwischen kann die Mutter herkommen und abends, wenn alles fertig ist, kommt der Papa zur K\u00e4nguru-Pflege\u201c, erz\u00e4hlt Michael Zeller.<\/p>\n\n\n\n<div id=\"premium-accordion-133f5416-01a5-460f-89fb-894b6f07d109\" class=\"wp-block-premium-accordion premium-accordion\"><div id=\"premium-accordion__layer0\" class=\"premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\" style=\"border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;text-shadow:0px 0px 0px undefined;line-height:undefinedpx\"><span style=\"color:#000000\" class=\"tadv-color\">DIE ENTWICKLUNG DER K\u00c4NGURU-PFLEGE<\/span><\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><svg class=\"premium-accordion__icon premium-accordion__closed\" role=\"img\" focusable=\"false\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"20\" height=\"20\" viewbox=\"0 0 20 20\" style=\"padding:undefinedpx;border-radius:undefinedpx\"><polygon points=\"16.7,3.3 10,10 3.3,3.4 0,6.7 10,16.7 10,16.6 20,6.7 \"><\/polygon><\/svg><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap premium-accordion__desc_close\" style=\"text-align:left;border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px;padding-left:10px\"><p class=\"premium-accordion__desc\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;text-shadow:0px 0px 0px undefined;font-weight:500;line-height:undefinedpx\"><br><br><strong><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">1970-1979<\/span><\/strong><br>Noch zu Beginn der 1970er-Jahre durften fr\u00fchgeborene Kinder in den Vereinigten Staaten erst nach 21 Tagen besucht werden. So lange waren die Kinder von ihreren M\u00fcttern getrennt \u2013 und erlebten keinerlei K\u00f6rperkontakt. Zwei US-amerikanische Forscher, Klaus Marshall H. und John H. Kennel, vermuteten einen Zusammenhang zwischen dieser Trennung und dem sp\u00e4teren Gewaltmissbrauch an Kindern. Sie untersuchten die Auswirkungen von &#8222;Extra Contact&#8220; zwischen M\u00fcttern und ihren S\u00e4uglingen, und stellten einen positiven Effekt auf die Mutter-Kind-Bindung fest. Unabh\u00e4ngig davon forschten Drs. Edgar Rey und Hecor Martinez, zwei Neonatologen aus Kolumbien, an der gleichen Methode, die sie als Kangaroo Mother Care betitelten.<br>\u00a0<br><strong><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">1980-1989<\/span><\/strong><br>1983 stellten Rey und Martinez erstmals wissenschaftliche Befunde der Kangaroo Mother Care vor: Bereits im ersten Jahr sank die Fr\u00fchgeborenensterblichkeit durch den engen Haut-an-Haut-Kontakt um 70 Prozent. Denn die K\u00e4nguru-Methode half, die fehlenden Inkubatoren zu ersetzen und so den W\u00e4rmeverlust der Fr\u00fchgeborenen zu regulieren. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass die Methode positive Effekte auf die Dauer des Stillens und die Muttermilchbildung hatte. \u00a0<br><strong>\u00a0<\/strong><br><strong><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">1990-1999<\/span><\/strong><br>In den 1990er-Jahren wurde die Forschung zur K\u00e4nguru-Methode ma\u00dfgeblich vorangetrieben. Insbesondere drei Themen standen dabei im Vordergrund:<br>Erstens, die physiologischen und verhaltensbezogenen Effekte, etwa auf die Herz- und Atemfrequenz, das Gewicht, die Schlafphasen und, wie h\u00e4ufig Fr\u00fchgeborene weinen. Zweitens, die Auswirkungen auf das Stillen, und drittens, wie sich der fr\u00fche K\u00f6rperkontakt zwischen Mutter und S\u00e4ugling auf die emotionale Bindung zwischen beiden auswirkt. 1992 fand die K\u00e4nguru-Methode im Zuge der Initiative \u201eBaby Friendly Hospitals\u201c auch Einzug in die Krankenh\u00e4user und 1998 setzte sich UNICEF f\u00fcr die nationale Umsetzung ein.<br>\u00a0<br><strong><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">2000-2009<\/span><\/strong><br>In der darauffolgenden Zeit fand die K\u00e4nguru-Pflege in fast allen Krankenh\u00e4usern Anwendung und wurde von internationalen Organisationen als wichtiger Aspekt der S\u00e4uglingspflege deklariert. Der enge Haut-an-Haut-Kontakt hat sich als wissenschaftliche Intervention etabliert, die auf verschiedenen Ebenen der Neugeborenenversorgung in allen L\u00e4ndern praktiziert wird.<br><strong>\u00a0<\/strong><br><strong><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">2010-2019<\/span><\/strong><br>Einen neuen Schwerpunkt der K\u00e4nguru-Pflege stellt im letzten Jahrzehnt die Forschung zur Regulation des Mikrobioms des S\u00e4uglings dar. Gleichzeitig wird an den Auswirkungen des Haut-an-Haut-Kontakts f\u00fcr das Schmerzmanagement, sowie der der kognitiven und physiologischen Entwicklung weiter geforscht, und die K\u00e4nguru-Zeiten f\u00fcr M\u00fctter und V\u00e4ter immer weiter erh\u00f6ht. In diesem Jahrzehnt spricht sich ebenso die WHO f\u00fcr die Methode aus. Aber auch neue Technologien kommen zum Einsatz, um den engen Kontakt nachzuahmen.<br><br><\/p><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<h2>Wenn Mama und Papa nicht vor Ort sein k\u00f6nnen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Eltern-integrierende Behandlung steht jedoch vor diversen Herausforderungen, etwa wenn das fr\u00fchgeborene Kind Geschwister hat, um die es sich zu k\u00fcmmern gilt, aus finanziellen Gr\u00fcnden weiter den Berufen nachgegangen werden muss, oder lange Pendelzeiten von der Klinik zum Wohnort ausstehen. Kann die K\u00e4nguru-Pflege gerade nicht durchgef\u00fchrt werden, wird versucht, den Kindern anderweitig elterliche N\u00e4he zu vermitteln. Um den Geruch der Mama oder des Papas und damit beruhigende N\u00e4he auszustrahlen, legt das Intensivpersonal beispielsweise ein getragenes Shirt in diesen Brutkasten. In vielen Stationen gibt es ebenso Konzepte \u2013 vom Stationsradio bis hin zum im Inkubator integrierten USB-Slot \u2013 den akustischen Sinn der Fr\u00fchgeborenen zu stimulieren, indem dem Kind Stimmaufnahmen der Eltern vorgespielt werden. Die W\u00e4rme und Feuchtigkeit, die ansonsten vom Mutterleib \u00fcbertragen werden, erh\u00e4lt das Kind vom Inkubator.&nbsp;<\/p>\n<p>Auch digitale Techniken sollen dabei helfen, die N\u00e4he zu den Eltern zu simulieren. So auch beispielsweise ein System des ehemaligen Start-Ups BabyBe, das Ende letzten Jahres von Natus Medical \u00fcbernommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Schaible_Thomas_3-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1197\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Schaible_Thomas_3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Schaible_Thomas_3-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Schaible_Thomas_3-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Schaible_Thomas_3-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Schaible_Thomas_3-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Schaible_Thomas_3-1400x933.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Thomas Schaible, Professor und Direktor der Klinik f\u00fcr Neonatologie am Universit\u00e4tsklinikum. Foto: Universit\u00e4tsklinikum Mannheim.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><span style=\"color:#2eb8d8\" class=\"tadv-color\">\u201eDas BabyBe-System ist halt eine Unterst\u00fctzung \u2013 eine sch\u00f6ne Unterst\u00fctzung \u2013 aber soll bitte nicht die Mutter ersetzen.\u201c<\/span><\/p><cite><span style=\"color:#2eb8d8\" class=\"tadv-color\">Thomas Schaible<\/span><\/cite><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>\u201eDer direkte Hautkontakt ist sehr wichtig, aber es ist auch f\u00fcr die Mutter anstrengend, 24 Stunden K\u00e4nguru-Pflege zu betreiben\u201c, meint Thomas Schaible, Professor und Direktor der Klinik f\u00fcr Neonatologie am Universit\u00e4tsklinikum Mannheim. Hier kommt die Technik von BabyBe zum Einsatz. Das System nimmt die Daten der Stimme, sowie Lungen- und Herzbewegungen der Mutter auf, und \u00fcbertr\u00e4gt diese an eine bionische Matratze, auf der das Fr\u00fchgeborene liegt. Die Gelmatratze simuliert die spezifischen Bewegungen der Lungenfl\u00fcgel der Mutter und ihren Herzschlag. Thomas Schaible erforscht derzeit zusammen mit neun weiteren deutschen Kliniken das System in einer Studie, bei der verschiedene Entwicklungsparameter wie beispielsweise die Gewichtszunahme, in zwei Vergleichsgruppen aufgezeichnet werden. Die eine Gruppe verbringt die N\u00e4chte in der Intensivstation auf der Matte, w\u00e4hrend die Kontrollgruppe ohne eine solche in den Inkubatoren \u00fcberwacht wird. Studienergebnisse werden Mitte 2022 erwartet, nachdem im besten Fall 250 Kinder untersucht wurden. Die Technik soll eine sinnvolle Erg\u00e4nzung darstellen, die Zeiten zu \u00fcberbr\u00fccken, in denen Eltern nicht vor Ort sein k\u00f6nnen, jedoch in keinem Fall einen Mutterersatz darstellen.<\/p>\n\n\n\n<div id=\"premium-accordion-ae273ab5-7bfa-4018-b134-dda46f3ff070\" class=\"wp-block-premium-accordion premium-accordion\"><div id=\"premium-accordion__layer0\" class=\"premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\" style=\"border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;text-shadow:0px 0px 0px undefined;line-height:undefinedpx\"><em><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">Das Kind&#8230;<\/span><\/em><\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><svg class=\"premium-accordion__icon premium-accordion__closed\" role=\"img\" focusable=\"false\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"20\" height=\"20\" viewbox=\"0 0 20 20\" style=\"padding:undefinedpx;border-radius:undefinedpx\"><polygon points=\"16.7,3.3 10,10 3.3,3.4 0,6.7 10,16.7 10,16.6 20,6.7 \"><\/polygon><\/svg><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap premium-accordion__desc_close\" style=\"text-align:left;border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px;padding-left:10px\"><p class=\"premium-accordion__desc\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;text-shadow:0px 0px 0px undefined;font-weight:500;line-height:undefinedpx\"><em><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">&#8230;liegt auf einer kr\u00e4ftig blauen Gelmatratze. Die Mama h\u00e4lt sich eine blau-wei\u00dfe Matte in Schildkr\u00f6tenform an die Brust. Und atmet f\u00fcr ein paar Minuten tief ein und aus. Sie \u00fcbertr\u00e4gt damit ihren Herzschlag und ihre Atmung an ihr Kind Und das Fr\u00fchgeborene schl\u00e4ft ruhig ein \u2013 im Glauben, auf dem Oberk\u00f6rper der Mutter zu liegen<\/span><\/em><\/p><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"BABYBE Featured at BBC\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Ij_gv1W3vkg?list=PLSOde4IpSCMEFtLvxazS9UiVGItBCjzoL&#038;enablejsapi=1&#038;playerapiid=ytplayer\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Durch Techniken k\u00f6nnen nicht nur tempor\u00e4re, sondern auch \u00f6rtliche Distanzen \u00fcberbr\u00fcckt werden. Michael Zeller erz\u00e4hlt von Eltern, die durch Landesgrenzen getrennt sind, beide jedoch ihre Kinder digital sehen k\u00f6nnen \u2013 dank des installierten Kamerasystems Babywatch. Auch Thomas Schaible k\u00fcndigt ein Live-Kamera-System an, das bereits in den Startl\u00f6chern stehe. Mit diesem k\u00f6nnten die Eltern ihr Kind dann rund um die Uhr auf dem Bildschirm sehen. Um dem Kind nahe zu sein. Und zur eigenen Beruhigung und damit zur notwendigen Erholung.<\/p>\n\n\n\n<div id=\"premium-accordion-5b79c827-668e-4b73-9449-ea486df50e74\" class=\"wp-block-premium-accordion premium-accordion\"><div id=\"premium-accordion__layer0\" class=\"premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\" style=\"border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;text-shadow:0px 0px 0px undefined;line-height:undefinedpx\"><em><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">Der Vater&#8230;<\/span><\/em><\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><svg class=\"premium-accordion__icon premium-accordion__closed\" role=\"img\" focusable=\"false\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"20\" height=\"20\" viewbox=\"0 0 20 20\" style=\"padding:undefinedpx;border-radius:undefinedpx\"><polygon points=\"16.7,3.3 10,10 3.3,3.4 0,6.7 10,16.7 10,16.6 20,6.7 \"><\/polygon><\/svg><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap premium-accordion__desc_close\" style=\"text-align:left;border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px;padding-left:10px\"><p class=\"premium-accordion__desc\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;text-shadow:0px 0px 0px undefined;font-weight:500;line-height:undefinedpx\"><em><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">&#8230;sitzt auf den Malediven. Die Mutter schwanger mit Drillingen in Passau. Die Geburt wird in der 24. Woche deutlich zu fr\u00fch eingeleitet \u2013 ohne den Vater. Er muss noch mindestens zwei Wochen 7.558 Kilometer entfernt auf sein Visum warten. Durch die Kameraaufnahme blickt er auf seine Kinder wenigstens auf dem Bildschirm.<\/span><\/em>\u00a0<\/p><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Eltern als Behandelnde und nicht als Besucher:innen<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Die Kinderklinik Dritter Orden in Passau hat aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und Best-Practice-Beispielen aus skandinavischen L\u00e4ndern folgend die Intensivstation familienzentriert umgebaut. Das muss eine Klinik sich jedoch leisten k\u00f6nnen. Matthias Keller, \u00e4rztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik f\u00fcr Kinder und Jugendliche, hat w\u00e4hrend des geplanten Umbaus eine gro\u00dfe Spendenkampagne f\u00fcr drei Millionen Euro gestartet: \u201eWir dachten alle: Gut, jetzt melden wir ihn in der Psychiatrie an, das wird nie funktionieren\u201c, erinnert sich Michael Zeller, \u201eaber es hat funktioniert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Spendenaktion erm\u00f6glichte den Ausbau von Rooming-in Konzepten, wo auch die Eltern und Familien in der Klinik mitaufgenommen werden, als fester Teil der Behandlung vor Ort. Diese Konzepte schaffen R\u00fcckzugsorte f\u00fcr Eltern direkt an der Intensivstation, wodurch die maximale \u00f6rtliche N\u00e4he und Erreichbarkeit zum Fr\u00fchgeborenen geboten wird. Gleichzeitig werden die Familien durch den Zuwachs an Privatsph\u00e4re nicht l\u00e4nger unmittelbar mit den Schicksalen anderer Familien konfrontiert und dadurch gestresst.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><span style=\"color:#2eb8d8\" class=\"tadv-color\">\u201eAls ich angefangen hab, vor \u00fcber 30 Jahren, da haben wir noch ein Schild vorne an der T\u00fcr der Intensivstation gehabt: Besuchszeit 15 Uhr, montags und freitags.\u201c<\/span><\/p><cite><span style=\"color:#2eb8d8\" class=\"tadv-color\">Thomas Schaible<\/span><\/cite><\/blockquote>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><span style=\"color:#ffffff\" class=\"tadv-color\">hfhdhfvdpji<\/span><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><span style=\"color:#cc33cc\" class=\"tadv-color\">\u201eWir hatten so einen gro\u00dfen Raum mit 18 Inkubatoren drin, da hat es gebimmelt wie auf der Alm. F\u00fcr mich super, wenn ich mit einem Blick praktisch alle Kinder im Blick hatte. Aber f\u00fcr die Eltern, die auf der einen Seite ihr Kind gepflegt haben, und auf der anderen Seite gesehen haben, wie ein anderes Kind gestorben ist, ein extrem schlechtes Setting.\u201c<\/span><\/p><cite><span style=\"color:#cc33cc\" class=\"tadv-color\">Michael Zeller<\/span><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><span style=\"color:#ffffff\" class=\"tadv-color\">vnjpsiabvpfadi<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist jedoch nicht auf vielen Neugeborenen-Intensivstationen in Deutschland in dieser Art und Weise m\u00f6glich. Denn die Kinderkliniken in Deutschland richten sich in der Regel nach ihren Patient:innen, den Kindern, und nicht nach der ganzheitlichen Versorgung der Familien. Thomas Schaible sagt: \u201eWir haben noch nicht diese moderne Intensivstation, wo die Mutter direkt in der N\u00e4he des Kindes schlafen kann und, wo die Umgebung auch f\u00fcr die Mutter so stressarm wie m\u00f6glich ist.\u201c Denn die Mutter wird am n\u00e4chsten Tag ausgeruht und erholt gebraucht, um sich wieder der K\u00e4nguru-Pflege zu widmen. Daf\u00fcr ben\u00f6tigt es R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten, die meistens nur das eigene Zuhause bieten kann.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div id=\"premium-accordion-7959dc86-a8ff-4ad2-bc43-aedbfdc81cbc\" class=\"wp-block-premium-accordion premium-accordion\"><div id=\"premium-accordion__layer0\" class=\"premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\" style=\"border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;text-shadow:0px 0px 0px undefined;line-height:undefinedpx\"><em><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">Die Eltern&#8230;<\/span><\/em><\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><svg class=\"premium-accordion__icon premium-accordion__closed\" role=\"img\" focusable=\"false\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"20\" height=\"20\" viewbox=\"0 0 20 20\" style=\"padding:undefinedpx;border-radius:undefinedpx\"><polygon points=\"16.7,3.3 10,10 3.3,3.4 0,6.7 10,16.7 10,16.6 20,6.7 \"><\/polygon><\/svg><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap premium-accordion__desc_close\" style=\"text-align:left;border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px;padding-left:10px\"><p class=\"premium-accordion__desc\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;text-shadow:0px 0px 0px undefined;font-weight:500;line-height:undefinedpx\"><em><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\">&#8230;kommen morgens um 9 Uhr in die Mannheimer Intensivstation zu Besuch. Sie legen sich das Neugeborene f\u00fcr drei Stunden auf die Brust. Betreiben K\u00e4nguru-Pflege bis mittags. Dann Pause und Schicht\u00fcbergabe. Danach noch einmal K\u00e4nguru-Pflege bis 18 Uhr abends. Noch einmal die Milch abpumpen. Dann verlassen die Eltern die Intensivstation. Sie gehen nach Hause, erholen sich f\u00fcr den n\u00e4chsten Achtstundentag<\/span><\/em><\/p><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9532-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1124\" width=\"838\" height=\"558\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9532-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9532-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9532-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9532-2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9532-2-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_9532-2-1400x933.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 838px) 100vw, 838px\" \/><figcaption>Setting eines Einzelzimmers der Neo-Intensivstation der Kinderklinik Dritter Orden in Passau, mit einem speziellen K\u00e4nguru-Stuhl und dem&nbsp; integrierten System Babywatch.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-text-color wp-block-heading\">Selbstbewusste Eltern, selbstbewusste Kinder<\/h2>\n\n\n\n<div id=\"premium-accordion-a6b90c01-2b04-44f8-b41f-cba8ec7dd8b6\" class=\"wp-block-premium-accordion premium-accordion\"><div id=\"premium-accordion__layer0\" class=\"premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\" style=\"border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;text-shadow:0px 0px 0px undefined;line-height:undefinedpx\"><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\"><em>Das Kind&#8230;<\/em><\/span><\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><svg class=\"premium-accordion__icon premium-accordion__closed\" role=\"img\" focusable=\"false\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"20\" height=\"20\" viewbox=\"0 0 20 20\" style=\"padding:undefinedpx;border-radius:undefinedpx\"><polygon points=\"16.7,3.3 10,10 3.3,3.4 0,6.7 10,16.7 10,16.6 20,6.7 \"><\/polygon><\/svg><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap premium-accordion__desc_close\" style=\"text-align:left;border-style:none;border-width:1px;border-radius:0px;padding-left:10px\"><p class=\"premium-accordion__desc\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;text-shadow:0px 0px 0px undefined;font-weight:500;line-height:undefinedpx\"><em><span style=\"color:#ffc715\" class=\"tadv-color\"><em>&#8230;will zu Hause nicht trinken. Das Kind schreit. Die Eltern sind besorgt. Sie fahren wieder in die Klinik. Lassen von \u00c4rzt:innen nachsehen, ob alles in Ordnung ist.<\/em><\/span><\/em><\/p><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Nicht nur f\u00fcr die Kinder hat die familienzentrierte Behandlung ihre Vorteile, sondern es ergeben sich auch Synergien f\u00fcr die Eltern selbst, allen voran in der Selbstwirksamkeit. \u201eUnsere Eltern trauen sich deutlich mehr zu und sind viel selbstbewusster, wenn wir sie von Anfang an in die Handlungsf\u00e4higkeit bei der Behandlung bringen\u201c, erkl\u00e4rt Michael Zeller. Durch den station\u00e4ren Aufenthalt entwickeln die Eltern ein technisches Verst\u00e4ndnis und h\u00e4ufen medizinisches Wissen zur Pflege ihres Kindes an, was die Zeit nach der Entlassung ma\u00dfgebend pr\u00e4gt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><span style=\"color:#cc33cc\" class=\"tadv-color\">\u201eMeine erste Frage an die Eltern ist immer, wie geht es ihrem Kind heute? Die ersten drei bis vier Tage gucken sie mich alle mit gro\u00dfen Augen an und sagen: \u201aaber du bist doch der Arzt, und du musst mir sagen, wie es meinem Kind geht.\u2018 Aber die Eltern entwickeln ganz schnell den Blick daf\u00fcr.\u201c<\/span><\/p><cite><span style=\"color:#cc33cc\" class=\"tadv-color\">Michael Zeller<\/span><\/cite><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>\u201eBevor wir den familienintegrierenden Behandlungspfad gestartet haben, ist jedes f\u00fcnfte Kind, also knapp 20 Prozent, innerhalb der ersten zwei Monate nach Entlassung wieder station\u00e4r aufgenommen worden, ohne dass es einen harten medizinischen Grund gab. Im ersten Jahr der Umstellung waren es noch sechs Prozent, im zweiten sind wir praktisch auf null Prozent runter gegangen\u201c, stellt Zeller die Ergebnisse der Arbeit des Passauer Klinikums vor. Durch die aktive Einbindung der Eltern in die Behandlung und die F\u00f6rderung der Eltern-Kind-Bindung will man vor allem, dass das Kind nicht immer den Fr\u00fchgeborenen-Rucksack tragen muss. \u201eDas ist eigentlich das Hauptziel der Bindung: Dass man aus den Fr\u00fchgeborenen einen selbstbestimmten, selbstsicheren und gefestigten Menschen am Ende bekommt\u201c, meint Thomas Schaible. So auch hoffentlich bei den Zwillingen, die unmittelbar nach dem Gespr\u00e4ch mit Michael Zeller gesund zur Welt gekommen sind. Die Mutter machte jedenfalls einen sehr zuversichtlichen und zufriedenen Eindruck.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">IM PODCAST: Katarina Eglin und Daniel Popovic<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Wenn Sie mehr \u00fcber die Perspektive der Eltern erfahren wollen, dann h\u00f6ren Sie doch mal in den Podcast rein, bei dem ich mit Katarina Eglin, Fr\u00fchgeborenen Mama und Pressereferentin des <a href=\"https:\/\/www.fruehgeborene.de\/\">Bundesverbands \u201eDas Fr\u00fchgeborene Kind\u201c e.V. <\/a>und Daniel Popovic, Betreiber des Blogs <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/fruehchenwelt.com\/blog\/\" target=\"_blank\">Fr\u00fchchenwelt <\/a>und Fr\u00fchgeborenen Papa, dar\u00fcber gesprochen habe, wie es Eltern in den Intensivstationen geht, und welche N\u00e4he- und Distanzerfahrungen sie w\u00e4hrend einer Fr\u00fchgeburt erleben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Nahaufnahme_Podcast_Website_mixdown.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n<script language='javascript' type='text\/javascript'>function getWR360PopupSkin(){return 'light_clean';}<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Haut-an-Haut-Kontakt f\u00f6rdert die Entwicklung von Fr\u00fchgeborenen. 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