{"id":729,"date":"2021-07-15T18:11:14","date_gmt":"2021-07-15T16:11:14","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/?p=729"},"modified":"2024-10-26T16:03:25","modified_gmt":"2024-10-26T14:03:25","slug":"schwarze-vergangenheit-wers-raubt-darfs-behalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/schwarze-vergangenheit-wers-raubt-darfs-behalten\/","title":{"rendered":"Wer\u2018s raubt, darf\u2018s behalten?"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eWir werden auch k\u00fcnftig mit Nachdruck eine umfassende Provenienzforschung in Deutschland vorantreiben. Wie begr\u00fc\u00dfen, dass das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste seine Ergebnisse zunehmend \u00f6ffentlich macht.&#8220;<\/p>\n<cite>Koalitionsvertrag 2018, S. 169<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-right is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eAm Ethnologischen Museum sowie am Museum f\u00fcr Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin gibt es vier feste Provenienzforschungsstellen. Das ist in Deutschland eine Ausnahme, was ethnologische Sammlungen oder nicht europ\u00e4ische Sammlungen angeht.\u201c<\/p>\n<cite>Paola Margherita Ivanov Kuratorin der Sammlung Nordost-, Ost-, Zentral- und S\u00fcdafrika am Ethnologischen Museum.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist eine anhaltende Distanz zur Eigenen Kolonialgeschichte<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<section class=\"wp-block-uagb-section uagb-section__wrap uagb-section__background-color uagb-block-2c8a6b8f\"><div class=\"uagb-section__overlay\"><\/div><div class=\"uagb-section__inner-wrap\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#a6cdcf\"><strong>Schwarz\/ Schwarze Menschen<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-background has-small-font-size\" style=\"background-color:#a6cdcf\">Die Begriffe Schwarz oder Schwarze Menschen sind von Rassismusexpert:innen anerkannte Termini. \u201eDer Begriff wird in jedem Kontext mit gro\u00dfem &gt;S&lt; geschrieben. Dadurch soll sichtbar gemacht werden, dass es sich nicht um das Adjektiv &gt;schwarz&lt; handelt und sich somit auch nicht auf die Farbe bezieht, sondern um eine politische Selbstbezeichnung\u201c (Ogette, 2020, S. 77). Schwarze Menschen machen aufgrund ihrer Hautfarbe und die damit einhergehende Rassifizierung \u00e4hnliche Rassismuserfahrungen und lassen sich somit als eine gemeinsame politische Gruppe lesen. \u201eDurch rassistische Diskurse und die darin eingelassenen Wissensbest\u00e4nde werden Schwarze Menschen in Deutschland bis heute in bestimmter Weise positioniert, [\u2026] sie [werden] aufgrund ihrer Hautfarbe als besonders sportlich oder besonders musikalisch markiert [\u2026]\u201c (Ransiek, 2019, S. 1). Schwarz mit gro\u00dfem S gilt als Selbstbezeichnung und hebt sich demnach von rassistisch konnotierten Fremdbezeichnungen wie beispielsweise dem Begriff \u201efarbig\u201c ab. Weitere Begriffe, die als Selbstbezeichnungen gelten sind Beispielsweise die Begriffe PoC (People of Color bzw. Person of Color) und BiPoC (Black and Indigenous People of Color). <\/p>\n<\/div><\/section>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p>\u201eIrgendwann habe ich auch Angst gehabt, dass ich der Verr\u00e4ter bin\u201c, sagt Ngako Keuni. Er sitzt im Schneidersitz auf einer Wiese und schaut mit wachsamen Augen zu dem riesigen Geb\u00e4ude, dass das Berliner Stadtbild pr\u00e4gt, dem Humboldt Forum. \u201eWenn ich hier einen Job annehme, wo andere Leute, die so wie ich sind, abgesagt haben. Oder weil ich die Geschichte hinter dem Aufbau des Humboldt Forums kenne\u201c, erz\u00e4hlt der 35-J\u00e4hrige weiter und legt die H\u00e4nde nachdenklich an sein Kinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Ngako Keuni ist ein K\u00fcnstler, ein Schwarzer K\u00fcnstler. Er selbst sieht sich als Performer, der die B\u00fchne und den Film liebt. Sein Weg als K\u00fcnstler f\u00fchrte ihn von Kamerun nach Katar und schlie\u00dflich 2016 f\u00fcr sein Studium nach Berlin an die Universit\u00e4t der K\u00fcnste. W\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs verlagert er st\u00e4ndig nerv\u00f6s das Gewicht und \u00e4ndert seine Sitzposition. Seit kurzem laufen die Proben f\u00fcr die Inszenierung \u201eIch sehe was, was du nicht siehst\u201c \u2013 eine Performance f\u00fcr Kinder und Jugendliche, bei der er versucht, seine Perspektive einzubringen<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"578\" height=\"596\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/WhatsApp-Image-2021-06-12-at-14.31.46.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-846\" style=\"width:434px;height:447px\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/WhatsApp-Image-2021-06-12-at-14.31.46.jpeg 578w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/WhatsApp-Image-2021-06-12-at-14.31.46-291x300.jpeg 291w\" sizes=\"auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ngako Keuni w\u00e4hrend eines Auftritts in Kassel. Fotograf: N. Klinger.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Zun\u00e4chst wollte Ngako Keuni das Engagement absagen, so wie die K\u00fcnstler:innen vor ihm, und das tat er auch. Erst nach einem Gespr\u00e4ch mit der Regisseurin lie\u00df er sich zu dem Projekt \u00fcberreden: \u201eDie Regisseurin meinte: \u201aWenn jetzt alle absagen, wie kommen wir in ein Gespr\u00e4ch? Dann entsteht keine Kommunikation zwischen uns und den anderen.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ngako Keuni soll eine Br\u00fccke sein, eine Schwarze Perspektive im Humboldt Forum, das f\u00fcr seinen Umgang mit der kolonialen Raubgeschichte kritisiert wird. Die Wissenschaftler:innen Felwine Sarr und B\u00e9n\u00e9dicte Savoy kommen in ihrem {tooltip}Bericht 2018{end-texte}Rapport sur la restitution du patrimoine culturel africain. Vers une nouvelle \u00e9thique relationnelle{end-tooltip} zu dem Ergebnis, dass sch\u00e4tzungsweise 90 Prozent des materiellen kulturellen Erbes des subsaharischen Afrikas sich nicht auf dem afrikanischen Kontinent befindet \u2013 eine Feststellung, welche die Debatte um m\u00f6gliche R\u00fcckgaben von Sammlungsgut aus kolonialem Kontext neu entfacht hat, auch im Falle des Humboldt Forums.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich soll das Mammutprojekt die gesellschaftliche Distanz zur eigenen kolonialen Geschichte aber schlie\u00dfen. Kann das funktionieren?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist das \u201eKoloniale Walt Disney von Berlin\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p><em>[slideshow_deploy id=&#8217;1150&#8242;]<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Platz vor dem Humboldt Forum ist grau gepflastert, auf dem Boden finden sich mit Kreide verfasste Anschuldigungen, die deutliche Ablehnung signalisieren. Es sind Jahreszahlen zu erkennen, einige W\u00f6rter sind noch erkennbar: \u201ePL\u00dcNDERUNG = RAUB\u201c. Ein paar Meter weiter, einer der Eing\u00e4nge zum Hof, der sich mittig zum Forum befindet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKritik ist f\u00fcr ein Forum zentral und wir begr\u00fc\u00dfen Sie. Vielstimmigkeit und unterschiedlichen Positionen bieten wir Raum, zum Beispiel in unseren Ausstellungen sowie in den zahlreichen Veranstaltungsformaten, mit denen wir bereits begonnen haben und die wir in den kommenden Monaten intensivieren werden. Hier k\u00f6nnen wir mit Kritik konstruktiv umgehen und mit Kritiker:innen in einen konstruktiven Austausch treten. Dies ist bei Schmierereien nicht m\u00f6glich, weshalb wir in solchen auch keinen kritischen Beitrag erkennen k\u00f6nnen. Sie werden entfernt\u201c, hei\u00dft es in einem schriftlichen Statement von Seiten der Pressestelle des Humboldt Forums.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Forum steht mitten in Berlin. Die Fassade ist \u00fcber und \u00fcber mit Verzierungen \u00fcbersehen: Gro\u00dfe und kleine S\u00e4ulen, aus wei\u00dfem und gelbem Stein, vergoldete Trompeten, Engel, Kronen, kleine L\u00f6wenk\u00f6pfe, Adler, florale Muster, ein vergoldeter Balkon \u2013 f\u00fcr diesen Anblick scheinen weder Kosten noch M\u00fchen gescheut worden zu sein. Zwei junge Besucher laufen in den Hof: \u201eDas schaut ja total alt aus\u201c, kommentiert einer von ihnen. Tats\u00e4chlich wirkt das Geb\u00e4ude alles andere als modern, aber teuer. Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses geht auf einen Beschluss des Deutschen Bundestages 2002 und einer Empfehlung der Internationalen Expertenkommission Historische Mitte Berlin zur\u00fcck. 2008 gewann der italienische Architekt Franco Stello in einem internationalen Wettbewerb um den Wideraufbau des Berliner Schlosses. Das Humboldt Forum ist jedoch keine originale Rekonstruktion des ehemaligen Stadtschlosses, da sich beispielsweise auf der Spree-Seite des Geb\u00e4udes eine moderne Betonfassade befindet. Die \u201eSpreeterrassen\u201c sollen sich als Aufenthaltsort Berlins etablieren. Der gesamte Bau soll allerdings erst 2022 komplett fertiggestellt werden, jedoch wird er schrittweise er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kosten f\u00fcr das Bauwerk belaufen sich nach Angaben des Humboldt Forums Stand Juli 2020 auf 644 Millionen Euro, hiervon w\u00fcrden 564 Millionen Euro von \u00f6ffentlichen Geldern finanziert, die Rekonstruktion der Kuppel belaufe sich auf 19 Millionen Euro, die restlichen 80 Millionen f\u00fcr den Wiederaufbau der Au\u00dfenfassade w\u00fcrden ausschlie\u00dflich durch Spenden finanziert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery alignwide has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"1632\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0645-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1632\" 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(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick auf das Berliner Schloss mit Kuppel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"1634\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0669-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1634\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0669-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0669-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0669-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0669-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0669-2048x1365.jpg 2048w, 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Die Passage liegt rechts vom Schl\u00fcterhof. Besucher:innen d\u00fcrfen hier kostenlos Spazieren. <br>Fotografin: Sadia Ouro-Gbele<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Im Eingangsbereich zum Hof finden sich gro\u00dfe Displays, auf denen die Namen der Spender:innen wechselnd einfliegen. Der Hinweis, dass immer noch gespendet werden darf, findet sich auf den diversen Displays und auch im \u201ekostenlosen Berliner Extrablatt\u201c, einer&nbsp; Zeitschrift zum Bau des Humboldt Forums, liegt ein \u00dcberweisungstr\u00e4ger f\u00fcr das Spendenkonto.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDieses Konzept von kolonialen Sammlungen, \u00fcberhaupt das Konzept von Ausstellungen und Museen, ist ein durch und durch europ\u00e4isches. Es ist nicht zuf\u00e4llig in der Bl\u00fctezeit der Kolonialisierung entstanden\u201c, gibt Tahir Della zu bedenken. Er ist seit Mitte der Achtzigerjahre bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund e.V.) aktiv und hat eine Fachpromotorenstelle im Berliner Promotorenprogramm inne: \u201eDas so zu romantiseren, ist wie eine Art koloniales Walt Disney in Berlin zu schaffen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Er kritisiert das Humboldt Forum und seine Symbolik bereits seit mehreren Jahren. Unter anderem engagierte er sich bei der Initiative No Humboldt 21!. Die Initiative forderte 2013 einen sofortigen Baustopp des Mammutprojektes und bem\u00e4ngelte dar\u00fcber hinaus den Ort der Ausstellung massiv. Das fr\u00fchere Berliner Stadtschloss war auch ein Kuriosit\u00e4tenkabinett, in dem nicht westliche Menschen zur Schau gestellt wurden, sp\u00e4ter w\u00e4hrend der DDR stand dort der Palast der Republik, heute ist es Ausstellungsort von kolonialen Raubst\u00fccken. Raubst\u00fccke, bei denen zum Teil bis heute nicht klar ist, woher sie kommen, da die sogenannte {tooltip}Provenienzforschung{end-texte}Herkunftsforschung {end-tooltip}  noch nicht vollst\u00e4ndig abgeschlossen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ngako Keuni m\u00f6chte einen kleinen Teil zur Aufarbeitung der Geschichte beitragen. In dem St\u00fcck \u201eIch sehe was, was du nicht siehst\u201c soll es genau darum gehen. \u201eWas du siehst, sehe ich nicht. Also wenn du mich l\u00e4sst, kann ich etwas aus deiner Perspektive anschauen und genau sehen, was du siehst\u201c, sagt der K\u00fcnstler. Seine Schwarze Perspektive ist wichtig f\u00fcr ihn, da die anderen Beteiligten am St\u00fcck eine wei\u00dfe Perspektive mitbringen. Bei der Performance ist die Beschreibung eines abstrakten Objektes zentral. Das St\u00fcck ist Teilf der Er\u00f6ffnung der Werkr\u00e4ume gef\u00f6rdert durch die Humboldt Forum Stiftung. \u201eEs geht bei dem St\u00fcck um die Beschreibung eines Objektes. Es geht hier nicht um eine richtige oder falsche Meinung. Wenn ein Kind ein Raumschiff sieht, dann ist das voll okay. Wenn jemand anderes einen Hut sieht, dann ist das auch okay. Jeder soll seine Perspektive einbringen k\u00f6nnen\u201c, sagt Ngako Keuni.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Skript entsteht in gemeinsamer Absprache zwischen der Regisseurin und den Kunstschaffenden. In einer idealen Welt w\u00fcnscht sich Ngako Keuni, dass seine Hautfarbe keine Rolle mehr spielt, doch der 35-J\u00e4hrige bleibt realistisch: \u201eIch glaube, das w\u00e4re perfekt, aber das w\u00e4re surreal. Das ist nicht die Realit\u00e4t, vor allem wenn man die Geschichte kennt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ngako Keuni ist hier beispielhaft f\u00fcr viele Schwarze Menschen in Deutschland die Alltagsrassismus erleben. Im Podcast Nahaufnahme erz\u00e4hlt Pia Ihedioha, eine der Herausgeber:innen des Magazin Of Colors, von ihren Erfahrungen und wie diese sie pr\u00e4gen. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h5 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Nahaufnahme: Schwarze Identit\u00e4ten in Deutschland<\/h5>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Podcast_Sadia-Ouro-Gbele_Solomp3.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist ein koloniales Gewaltverbrechen<\/h2>\n\n\n\n<p>Paola Margherita Ivanov ger\u00e4t ins Schw\u00e4rmen, wenn sie \u00fcber eines ihrer Lieblingsst\u00fccke spricht. Es ist eine Trommel der Sammlung des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Trommel sei wohl im Kontext eines Krieges der Deutschen gegen die Bewohner:innen &nbsp;aus einem K\u00fcstenort des heutigen Tansania zwischen 1888 und 1889 erbeutet worden. Was f\u00fcr die Deutschen wohl eine Kriegstroph\u00e4e war, hatte f\u00fcr die sogenannte Herkunftsgesellschaft eine sehr viel gr\u00f6\u00dfere Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"788\" height=\"790\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Trommel-Tansania-Quelle-angeben_gute-Quali.jpg-e1626308990809.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-860\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Trommel-Tansania-Quelle-angeben_gute-Quali.jpg-e1626308990809.png 788w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Trommel-Tansania-Quelle-angeben_gute-Quali.jpg-e1626308990809-300x300.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Trommel-Tansania-Quelle-angeben_gute-Quali.jpg-e1626308990809-150x150.png 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Trommel-Tansania-Quelle-angeben_gute-Quali.jpg-e1626308990809-768x770.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 788px) 100vw, 788px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin &#8211; Preu\u00dfischer Kulturbesitz\nFotograf\/in: Martin Franken\nCreative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist die Trommel, die f\u00fcr alle Einsetzungsrituale und Lebenszyklusrituale der vielen Herrscher dort notwendig war. In dem man sie wegnimmt, nimmt man auch eine Grundlage der Herrschaft weg\u201c, betont Ivanov, Kuratorin der Sammlung Nordost-, Ost-, Zentral- und S\u00fcdafrika am Ethnologischen Museum.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Trommel aus ihren Erz\u00e4hlungen geh\u00f6rt zu den {tooltip} \u201engoma kuu\u201c {end-texte} Kiswahili f\u00fcr gro\u00dfe Trommel{end-tooltip} . Das 37,5 Kilo schwere Artefakt ist mit Verzierungen versehen und enth\u00e4lt arabische Schriftzeichen, die auf die Besitzenden hinweist. Die Trommel ist also kein blo\u00dfes Instrument, sondern geh\u00f6rte zum \u201ejumbe\u201c, eine Bezeichnung f\u00fcr einen hochrangigen K\u00fcstenbewohner. Die Trommel wurde bei Festen, \u00dcbergangsriten, bei Trauerfeiern und nur in Anwesenheit des jumbe gespielt. Sklaven und Nicht-B\u00fcrgern war es verboten, die ngoma kuu zu spielen. Sie war genauso respektvoll zu behandeln wie der jumbe selbst \u2013 sie zu rauben, war wohl eine Machtdemonstration der deutschen Besatzungstruppen. Paola Ivanov schlie\u00dft ihre Geschichte mit einem Seufzen und betont erneut die Sch\u00f6nheit des St\u00fcckes: \u201eSchade, dass sie hier ist.\u201c Sie meint damit: in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist Neokolonialsierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chte raubten in ihrer Sammlungswut alle m\u00f6glichen Gegenst\u00e4nde: Statuen, religi\u00f6se Objekte, zeremonielles Sammlungsgut, Alltagsgegenst\u00e4nde, Grabbeigaben und sogar menschliche \u00dcberreste.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Leitfaden des Deutschen Museumsbundes zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialem Kontext gibt zu bedenken, dass Portr\u00e4tierte beispielsweise f\u00fcr Abformungen auch entw\u00fcrdigende Praktiken erdulden mussten wie zum Beispiel das Entbl\u00f6\u00dfen des Kopfes oder des K\u00f6rpers. Viele der erhobenen Daten wurden genutzt, um das rassistische Weltbild einer sogenannten Rassenideologie zu untermauern. Das Problem sei jedoch der Kontext, in dem all dies von den Europ\u00e4er:innen angeeignet wurde. Ivanov erkl\u00e4rt klar: \u201eIn der breiten \u00d6ffentlichkeit wird sehr stark auf den Erwerbungskontext geschaut und weniger, dass wir uns in einem grunds\u00e4tzlichen Unrechtskontext befinden und zwar der kolonialen Eroberung.\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"921\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Informationsbild_BLM-e1626436908917-1024x921.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3078\" style=\"width:375px;height:337px\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Informationsbild_BLM-e1626436908917-1024x921.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Informationsbild_BLM-e1626436908917-300x270.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Informationsbild_BLM-e1626436908917-768x691.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Informationsbild_BLM-e1626436908917-1536x1381.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Informationsbild_BLM-e1626436908917-2048x1842.png 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Informationsbild_BLM-e1626436908917-1400x1259.png 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Ein zentraler Bestandteil ihrer Forschung f\u00fcr das Ethnologische Museum ist die Erforschung der Objekte in den Depots. Teil ihrer Arbeit sei somit auch die Rekonstruktion der Geschichte der Objekte: \u201eDer meines Erachtens nach wichtigste Schritt w\u00e4re dann eben, mit Herkunftsgesellschaften zu sprechen, also mit Vertreter:innen der verschiedenen Communitys, und wirklich zu schauen, was sie mit diesen Objekten machen wollen, was f\u00fcr eine Bedeutung diese Objekte f\u00fcr sie haben\u201c, f\u00fcgt sie hinzu. Doch dieses Vorgehen braucht vor allem Zeit und nat\u00fcrlich Geld \u2013 am Ethnologischen Museum und am Museum f\u00fcr Asiatische Kunst gibt es aktuell vier feste Provenienzforschungsstellen, die F\u00f6rderung ist stets nur projektgebunden. F\u00fcr die Ausstellungen im Humboldtforum bedeutet dies auch, dass nicht alle Ausstellungsst\u00fccke erforscht sind. Unter den Exponaten k\u00f6nnte sich also auch sogenanntes sensibles Sammlungsgut befinden, welches nicht pr\u00e4zise eingeordnet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Deutschland war an kolonialen Verbrechen beteiligt, auch Deutschland war eine Kolonialmacht. Die deutschen Truppen stiegen auf Schiffe, bereisten die Welt, handelten, versklavten Menschen und beraubten V\u00f6lker. Trotz des durch und durch gewaltvollen Kontextes kam eine Umfrage aus dem Jahr 2019 zu einem \u00fcberraschenden Ergebnis: Auf die Frage, ob man stolz auf die die Kolonialzeit sein k\u00f6nnte, stimmten neun Prozent der Deutschen zu, 20 Prozent meinten dagegen, man m\u00fcsse sich sch\u00e4men. 40 Prozent der Befragten gaben an, man m\u00fcsse sich weder sch\u00e4men, noch k\u00f6nne man darauf stolz sein, 31 Prozent gaben an, es nicht zu wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die formale Beendigung der deutschen Kolonialherrschaft ist mit Unterzeichnen des Versailler Friedensvertrag 102 Jahre her. Doch allein mit dem Vertrag war der koloniale Einfluss selbstverst\u00e4ndlich nicht verschwunden, da beispielsweise koloniale Wirtschaftsbeziehungen anhielten. F\u00fcr Tahir Della h\u00e4ngt das begrenzte Rassismusverst\u00e4ndnis untrennbar mit dem mangelnden Wissen \u00fcber die Kolonialzeit zusammen. Er fordert daher auch ein besseres Verst\u00e4ndnis von den Wirksamkeiten und Kontinuit\u00e4ten der Kolonialzeit. \u201eDass so eine Distanz entstanden ist oder immer noch besteht, die gilt es abzubauen. Also deutlich zu machen, wir m\u00fcssen da viel n\u00e4her ran. Und damit w\u00e4chst auch das Problembewusstsein. Das ist einfach nicht vorhanden.\u201c Er bezeichnet die globalen Verh\u00e4ltnisse als durch und durch kolonial, das zeige sich auch am Humboldt Forum: \u201eDiejenigen Staaten, die kolonialisiert haben, haben in diesem Zug in riesiger St\u00fcckzahl Kulturgut geraubt und nach Europa verfrachtet. Dass diese Gesellschaften jetzt \u00fcber den Prozess bestimmen wollen, wie damit umzugehen ist, also die Deutungshoheit behalten wollen, wie dieser Prozess auszusehen hat, welche Objekte \u00fcberhaupt rechtm\u00e4\u00dfig hier sind oder nicht \u2013 das alles ist Teil einer Neokolonialisierung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n<p style=\"text-align: center\"><script>\n                            if (window.qmn_quiz_data === undefined) {\n                                    window.qmn_quiz_data = new Object();\n                            }\n                    <\/script><script>window.qmn_quiz_data[\"2\"] = {\"quiz_id\":\"2\",\"quiz_name\":\"Was wei\\u00df ich \\u00fcber die deutsche Kolonialgeschichte?\",\"disable_answer\":\"0\",\"ajax_show_correct\":\"0\",\"progress_bar\":\"1\",\"contact_info_location\":\"0\",\"qpages\":{\"1\":{\"id\":\"1\",\"quizID\":\"2\",\"pagekey\":\"0ef4Y8n6\",\"hide_prevbtn\":\"0\"},\"2\":{\"id\":\"2\",\"quizID\":\"2\",\"pagekey\":\"KuXz23VJ\",\"hide_prevbtn\":\"0\"},\"3\":{\"id\":\"3\",\"quizID\":\"2\",\"pagekey\":\"RXzNLGVi\",\"hide_prevbtn\":\"0\"},\"4\":{\"id\":\"4\",\"quizID\":\"2\",\"pagekey\":\"hsHyG8q8\",\"hide_prevbtn\":\"0\"},\"5\":{\"id\":\"5\",\"quizID\":\"2\",\"pagekey\":\"MIIm0xsk\",\"hide_prevbtn\":\"0\"}},\"skip_validation_time_expire\":\"1\",\"timer_limit_val\":0,\"disable_scroll_next_previous_click\":\"0\",\"disable_scroll_on_result\":0,\"disable_first_page\":0,\"enable_result_after_timer_end\":\"0\",\"enable_quick_result_mc\":\"1\",\"end_quiz_if_wrong\":\"0\",\"form_disable_autofill\":\"0\",\"disable_mathjax\":0,\"enable_quick_correct_answer_info\":\"2\",\"quick_result_correct_answer_text\":\"Das ist die richtige Antwort.\",\"quick_result_wrong_answer_text\":\"Die Antwort ist leider falsch.\",\"quiz_processing_message\":\"\",\"quiz_limit_choice\":\"Limit of choice is reached.\",\"not_allow_after_expired_time\":0,\"scheduled_time_end\":false,\"error_messages\":{\"email_error_text\":\"Not a valid e-mail address!\",\"number_error_text\":\"This field must be a number!\",\"incorrect_error_text\":\"The entered text is not correct!\",\"empty_error_text\":\"Please complete all required fields!\",\"url_error_text\":\"The entered URL is not valid!\",\"minlength_error_text\":\"Required atleast %minlength% characters.\",\"maxlength_error_text\":\"Maximum %maxlength% characters allowed.\",\"recaptcha_error_text\":\"ReCaptcha is missing\"},\"first_page\":true}\n                    <\/script><div class='qsm-quiz-container qsm-quiz-container-2 qmn_quiz_container mlw_qmn_quiz  quiz_theme_default  '>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<form name=\"quizForm2\" id=\"quizForm2\" action=\"\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/729\" method=\"POST\" class=\"qsm-quiz-form qmn_quiz_form mlw_quiz_form\" novalidate enctype=\"multipart\/form-data\">\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"qsm_hidden_questions\" id=\"qsm_hidden_questions\" value=\"\">\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"qsm_nonce\" id=\"qsm_nonce_2\" value=\"4b36ea2527\">\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"qsm_unique_key\" id=\"qsm_unique_key_2\" value=\"6a1386dba8b7e\">\n\t\t\t\t<div id=\"mlw_error_message\" class=\"qsm-error-message qmn_error_message_section\"><\/div>\n\t\t\t\t<span id=\"mlw_top_of_quiz\"><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"qsm-page \">\n\t\t\t\t<div class=\"quiz_section quiz_begin\">\n\t\t\t\t\t<div class='qsm-before-message mlw_qmn_message_before'>\n\t\t\t<p style=\"text-align: center\">Zeit das eigene Wissen zu testen!<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Welche Rolle hat Deutschland w\u00e4hrend der Kolonialzeit gespielt?<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"qsm-page qsm-question-page  qsm-page-1\"\n\t\t\t\t\t\tdata-pid=\"1\" data-qpid=\"1\" data-prevbtn=\"0\" style='display: none;'>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class='quiz_section qsm-question-wrapper question-type-0 question-section-id-2 ' data-qid='2'>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class='mlw_qmn_new_question'>Deutschland erkannte am 28.05.2021 erstmalig den V\u00f6lkermord an den Herero und Nama an. Von 1884 bis 1915 war Deutschland im Besitz einer Kolonie in Afrika und ver\u00fcbte dort den ersten V\u00f6lkermord des 20. Jahrhundert. In welchem Land hat dieses historische Ereignis stattgefunden? <\/div>\n\t\t\t<div class='mlw_qmn_question  qsm_remove_bold' >\n\t\t<p><\/p>\n\t<\/div>\n\t\t<fieldset>\n\t\t<legend><\/legend>\n\t<div class='qmn_radio_answers '>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question2-1 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question2\" id=\"question2_1\" value=\"0\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question2_1\">\n\t\t\t\t\tNamibia\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question2-2 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question2\" id=\"question2_2\" value=\"1\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question2_2\">\n\t\t\t\t\tTansania\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question2-3 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question2\" id=\"question2_3\" value=\"2\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question2_3\">\n\t\t\t\t\tKamerun\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t \t\t\t<label style=\"display: none !important;\" for=\"question2_none\">None<\/label>\n\t\t\t<input type=\"radio\" style=\"display: none;\" name=\"question2\" id=\"question2_none\" checked=\"checked\" value=\"\" \/>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/fieldset>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"qsm-page qsm-question-page  qsm-page-2\"\n\t\t\t\t\t\tdata-pid=\"2\" data-qpid=\"2\" data-prevbtn=\"0\" style='display: none;'>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class='quiz_section qsm-question-wrapper question-type-0 question-section-id-3 ' data-qid='3'>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class='mlw_qmn_new_question'>Was war eines der zentralen Ziele der Berliner Kongokonferenz (1884 bis 1885)? <\/div>\n\t\t\t<div class='mlw_qmn_question  qsm_remove_bold' >\n\t\t<p><\/p>\n\t<\/div>\n\t\t<fieldset>\n\t\t<legend><\/legend>\n\t<div class='qmn_radio_answers '>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question3-1 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question3\" id=\"question3_1\" value=\"0\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question3_1\">\n\t\t\t\t\tAufteilung des Kongobeckens unter den Europ\u00e4er:innen\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question3-2 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question3\" id=\"question3_2\" value=\"1\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question3_2\">\n\t\t\t\t\tForderungen der afrikanischen Staaten nach mehr Teilhabe\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question3-3 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question3\" id=\"question3_3\" value=\"2\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question3_3\">\n\t\t\t\t\tRationalisierung und Grenzziehung des afrikanischen Kontinents\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t \t\t\t<label style=\"display: none !important;\" for=\"question3_none\">None<\/label>\n\t\t\t<input type=\"radio\" style=\"display: none;\" name=\"question3\" id=\"question3_none\" checked=\"checked\" value=\"\" \/>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/fieldset>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"qsm-page qsm-question-page  qsm-page-3\"\n\t\t\t\t\t\tdata-pid=\"3\" data-qpid=\"3\" data-prevbtn=\"0\" style='display: none;'>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class='quiz_section qsm-question-wrapper question-type-0 question-section-id-4 ' data-qid='4'>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class='mlw_qmn_new_question'>Wie viele Koloniale Kriege f\u00fchrte Deutschland w\u00e4hrend seiner 30-j\u00e4hrigen formalen Kolonialherrschaft? <\/div>\n\t\t\t<div class='mlw_qmn_question  qsm_remove_bold' >\n\t\t<p><\/p>\n\t<\/div>\n\t\t<fieldset>\n\t\t<legend><\/legend>\n\t<div class='qmn_radio_answers '>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question4-1 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question4\" id=\"question4_1\" value=\"0\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question4_1\">\n\t\t\t\t\t3\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question4-2 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question4\" id=\"question4_2\" value=\"1\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question4_2\">\n\t\t\t\t\t10\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question4-3 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question4\" id=\"question4_3\" value=\"2\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question4_3\">\n\t\t\t\t\t17\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t \t\t\t<label style=\"display: none !important;\" for=\"question4_none\">None<\/label>\n\t\t\t<input type=\"radio\" style=\"display: none;\" name=\"question4\" id=\"question4_none\" checked=\"checked\" value=\"\" \/>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/fieldset>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"qsm-page qsm-question-page  qsm-page-4\"\n\t\t\t\t\t\tdata-pid=\"4\" data-qpid=\"4\" data-prevbtn=\"0\" style='display: none;'>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class='quiz_section qsm-question-wrapper question-type-0 question-section-id-6 ' data-qid='6'>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class='mlw_qmn_new_question'>Was versteht man unter dem sogenannten Afrikanischen Jahr (1960)? <\/div>\n\t\t\t<div class='mlw_qmn_question  qsm_remove_bold' >\n\t\t<p>In diesem Jahr\u2026<\/p>\n\t<\/div>\n\t\t<fieldset>\n\t\t<legend><\/legend>\n\t<div class='qmn_radio_answers '>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question6-1 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question6\" id=\"question6_1\" value=\"0\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question6_1\">\n\t\t\t\t\twurden die meisten Kolonien auf einmal gegr\u00fcndet.\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question6-2 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question6\" id=\"question6_2\" value=\"1\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question6_2\">\n\t\t\t\t\terlangten 17 afrikanische Kolonien ihre Unabh\u00e4ngigkeit.\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question6-3 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question6\" id=\"question6_3\" value=\"2\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question6_3\">\n\t\t\t\t\terhoben afrikanische L\u00e4nder Anspruch auf eigene Kolonien in Asien.\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t \t\t\t<label style=\"display: none !important;\" for=\"question6_none\">None<\/label>\n\t\t\t<input type=\"radio\" style=\"display: none;\" name=\"question6\" id=\"question6_none\" checked=\"checked\" value=\"\" \/>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/fieldset>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"qsm-page qsm-question-page  qsm-page-5\"\n\t\t\t\t\t\tdata-pid=\"5\" data-qpid=\"5\" data-prevbtn=\"0\" style='display: none;'>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class='quiz_section qsm-question-wrapper question-type-0 question-section-id-7 ' data-qid='7'>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class='mlw_qmn_new_question'>Wie viel gr\u00f6\u00dfer war die Fl\u00e4che der Deutschen Kolonien in Afrika im Vergleich zum Deutschen Kaiserreich im Jahr 1918? <\/div>\n\t\t\t<div class='mlw_qmn_question  qsm_remove_bold' >\n\t\t<p><\/p>\n\t<\/div>\n\t\t<fieldset>\n\t\t<legend><\/legend>\n\t<div class='qmn_radio_answers '>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question7-1 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question7\" id=\"question7_1\" value=\"0\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question7_1\">\n\t\t\t\t\tCa. 3,5 Mal so gro\u00df\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question7-2 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question7\" id=\"question7_2\" value=\"1\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question7_2\">\n\t\t\t\t\tCa. Doppelt so gro\u00df\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"qmn_mc_answer_wrap  mrq_checkbox_class\" id=\"question7-3 \">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<input type='radio' class='qmn_quiz_radio qmn-multiple-choice-input ' name=\"question7\" id=\"question7_3\" value=\"2\" \/>\n\t\t\t\t\t<label class=\"qsm-input-label\" for=\"question7_3\">\n\t\t\t\t\tCa. 4,4 Mal so gro\u00df\t\t\t\t\t<\/label>\n\t\t\t\t\t \t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t \t\t\t<label style=\"display: none !important;\" for=\"question7_none\">None<\/label>\n\t\t\t<input type=\"radio\" style=\"display: none;\" name=\"question7\" id=\"question7_none\" checked=\"checked\" value=\"\" \/>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/fieldset>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"qmn_question_list\" value=\"2Q3Q4Q6Q7Q\" \/>\n\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mlw_error_message_bottom\" class=\"qsm-error-message qmn_error_message_section\"><\/div>\n\t\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"qmn_all_questions_count\" id=\"qmn_all_questions_count\" value=\"5\" \/>\n\t\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"total_questions\" id=\"total_questions\" value=\"5\" \/>\n\t\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"timer\" id=\"timer\" value=\"0\" \/>\n\t\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"timer_ms\" id=\"timer_ms\" value=\"0\"\/>\n\t\t\t\t\t<input type=\"hidden\" class=\"qmn_quiz_id\" name=\"qmn_quiz_id\" id=\"qmn_quiz_id\" value=\"2\" \/>\n\t\t\t\t\t<input type='hidden' name='complete_quiz' value='confirmation' \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/form>\n\t\t<\/div>\n\t\t<div style=\"display: none;\" class=\"qsm-popup qsm-popup-slide\" id=\"modal-4\" aria-hidden=\"false\"><div class=\"qsm-popup__overlay\" tabindex=\"-1\" data-micromodal-close=\"\"><div class=\"qsm-popup__container qmn_quiz_container\" role=\"dialog\" aria-modal=\"true\"><div class=\"qsm-popup__content\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/plugins\/quiz-master-next\/assets\/clock.png\" alt=\"clock.png\"\/><p class=\"qsm-time-up-text\"> Time's up<\/p><\/div><footer class=\"qsm-popup__footer\"><button class=\"qsm-popup-secondary-button qmn_btn\" data-micromodal-close=\"\" aria-label=\"Close this dialog window\" onclick=\"location.reload();\">Cancel<\/button><\/footer><\/div><\/div><\/div><\/p>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist ein Versuch der Aufarbeitung<\/h2>\n\n\n\n<p>Ngako Keuni freut sich \u00fcber die Gelegenheit, performen zu d\u00fcrfen und versucht trotz seiner Bedenken, die Performance als Chance zu sehen. Mittlerweile steht er vor dem Humboldt&nbsp; Forum und starrt gegen den Eingang.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas erste Mal, als ich da war in dem Geb\u00e4ude, dachte ich mir schon: \u201aEs f\u00fchlt sich so&#8230; komisch an hier zu sein, also ganz besonders.\u2018 Dann habe ich mir gesagt, dass ich es trotzdem machen m\u00f6chte und das Geld spende.\u201c Er steht vor dem riesigen Geb\u00e4ude und soll f\u00fcr ein Foto lachen, doch er schaut st\u00e4ndig, ob ihn jemand beobachtet. Vor dem Humboldt Forum zu posieren, und sei es nur f\u00fcr ein Symbolbild, bezeichnet er als bizarr.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/h-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1619\" style=\"width:460px;height:307px\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/h-1024x683.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/h-300x200.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/h-768x512.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/h-1536x1024.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/h-2048x1365.png 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/h-1400x933.png 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Performer Ngako Keuni vor dem Berliner Schloss. Fotografin: Sadia Ouro-Gbele<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Das Humboldt Forum unternimmt Versuche, um N\u00e4he zu den Besuchern, der Geschichte und der Raubkunst zu schaffen. Ob das gelingt, bleibt aufgrund der anhaltenden Kritik fraglich.<\/p>\n\n\n\n<p>Della bleibt dennoch zuversichtlich, dass das Thema noch angemessen behandelt werden wird. Mut sch\u00f6pft er ausgerechnet beim Rassismusdiskurs: \u201e\u00dcber die eigene koloniale Vergangenheit und Rassismus zu sprechen ist nie angenehm, aber f\u00fchrt zu einem besseren Selbstverst\u00e4ndnis. Vor 35 Jahren wurde man in Deutschland noch mit gro\u00dfen Fragezeichen angeschaut, wenn \u00fcber Rassismus gesprochen wurde. Das ist heute anders. Da hat sich schon einiges bewegt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\"><\/div>\n\n\n\n<p>Weiterf\u00fchrende Quellen: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Br\u00f6ssler, SZ: Deutschland erkennt Verbrechen an Herero und Nama als V\u00f6lkermord an. 28.05.2021. https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kolonialismus-namibia-deutschland-aussoehnung-1.5306378, Zugriff am 28.05.2021.<\/li>\n\n\n\n<li>Deutscher Museumsbund e.V.: Leitfaden Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten. o.a. 02. 2021. https:\/\/www.museumsbund.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/mb-leitfanden-web-210228-02.pdf, Zugriff am 19.05.2021.<\/li>\n\n\n\n<li>Hilt, planet wissen: Deutsche Geschichte. Deutsche Kolonien. 09.04.2020. https:\/\/www.planetwissen.de\/geschichte\/deutsche_geschichte\/deutsche_kolonien\/index.html, Zugriff am 19.05.2021.<\/li>\n\n\n\n<li>Ogette, Tupoka (2020). <em>exitRACISM. <\/em>rassismuskritisch denken lernen. M\u00fcnster: UNRAST-Verlag.<\/li>\n\n\n\n<li>Ransiek, A. (2018). <em>Rassismus in Deutschland. Eine macht-reflexive, biographietheoretische und diskursanalytische Studie<\/em>. Wiesbaden: Springer VS.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n<script language='javascript' type='text\/javascript'>function getWR360PopupSkin(){return 'light_clean';}<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00e4tzungsweise 90 Prozent des materiellen kulturellen Erbes des subsaharischen Afrikas befindet sich nicht auf dem afrikanischen Kontinents. 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