{"id":582,"date":"2021-07-16T10:52:15","date_gmt":"2021-07-16T08:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/?p=582"},"modified":"2024-10-26T16:31:27","modified_gmt":"2024-10-26T14:31:27","slug":"unbedingte-freiheit-oder-sehnsucht-nach-zuhause-der-lifestyle-der-digital-nomads","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/unbedingte-freiheit-oder-sehnsucht-nach-zuhause-der-lifestyle-der-digital-nomads\/","title":{"rendered":"Unbedingte Freiheit oder Sehnsucht nach Zuhause?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left\">Wei\u00dfer Sandstrand, t\u00fcrkise Wellen und strahlender Sonnenschein. Was sich nach der perfekten Urlaubskulisse anh\u00f6rt, ist f\u00fcr manche Menschen der allt\u00e4gliche Arbeitsplatz. Dabei ist nicht die Rede von Surflehrer:innen oder Hotelmitarbeiter:innen, sondern von digitalen Nomad:innen. Das sind Menschen, die um die Welt reisen und vom Laptop aus, unabh\u00e4ngig von B\u00fcrozeiten und Pendelstress, arbeiten. Ist dieser Lebensstil wirklich so traumhaft, wie es sich anh\u00f6rt? Eine Langzeit-Reisende und ein Aussteiger erz\u00e4hlen von ihren Erlebnissen, wie der Alltag auf Reisen aussieht und warum man manchmal auf den Stufen einer Kirche arbeiten muss.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:36% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"787\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Kristina-und-Friedrich-bearbeitet-787x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1105 size-full\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Kristina-und-Friedrich-bearbeitet-787x1024.jpeg 787w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Kristina-und-Friedrich-bearbeitet-231x300.jpeg 231w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Kristina-und-Friedrich-bearbeitet-768x999.jpeg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Kristina-und-Friedrich-bearbeitet-1181x1536.jpeg 1181w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Kristina-und-Friedrich-bearbeitet-1574x2048.jpeg 1574w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Kristina-und-Friedrich-bearbeitet-1400x1821.jpeg 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Kristina-und-Friedrich-bearbeitet-scaled.jpeg 1968w\" sizes=\"auto, (max-width: 787px) 100vw, 787px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Kristina Br\u00e4uer ist eine digitale Nomadin. Zum Zeitpunkt des Interviews befindet sie sich in ihrer Heimat \u00d6sterreich, der sie gerade gemeinsam mit ihrem Partner Friedrich einen Besuch abstattet. Erst vor wenigen Wochen lebten sie das eingangs beschriebene Szenario, als sie zusammen auf der Insel St. Martin in einem Haus direkt am Strand lebten. Zum digitalen Nomadentum sind beide eher zuf\u00e4llig gekommen: \u201eWir haben ein Praktikum in China gekriegt und wollten eigentlich nach einem Jahr nach Wien zur\u00fcckkommen. Aber dann wurden wir nach Singapur zum Hauptquartier der Firma versetzt und wollten gar nicht mehr zur\u00fcck. Also haben wir \u00fcberlegt, wie wir es m\u00f6glich machen k\u00f6nnen, dass wir im Ausland bleiben.\u201c Zuerst lebten sie mit Freelancer-Jobs \u201evon der Hand in den Mund\u201c und versuchten, ihren eigenen Weg zu finden. Geklappt hat es schlie\u00dflich durch die Gr\u00fcndung einer Firma in Hongkong, mit welcher sie sich mittlerweile f\u00fcnf Unternehmen, unter anderem im Ghowstwriting-Bereich aufgebaut haben. Seit vier Jahren reisen sie nun Vollzeit und waren mittlerweile in 50 L\u00e4ndern. <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-uagb-info-box uagb-block-5f4ce579 uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-above-title uagb-infobox-image-valign-top uagb-infobox__outer-wrap\"><div class=\"uagb-ifb-content\"><div class=\"uagb-ifb-image-content\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Design-ohne-Titel-150x150.png\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" loading=\"lazy\" \/><\/div><div class=\"uagb-ifb-title-wrap\"><h3 class=\"uagb-ifb-title\">Geo Arbitrage<\/h3><\/div><p class=\"uagb-ifb-desc\">Geo Arbitrage bezeichnet die effiziente Ausnutzung von weltweit unterschiedlichen Lohnniveaus und Lebenserhaltungskosten. Das bedeutet beispielsweise, in einem s\u00fcdostasiatischen Land mit niedrigen Lebenserhaltungskosten zu leben und gleichzeitig von Kund:innen aus Deutschland bezahlt zu werden. Im Schnitt bleibt so am Ende mehr Geld \u00fcbrig, mit dem man sich vor Ort einen besseren Lebensstil leisten kann.<\/p><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Aber es gibt auch Nomad:innen, die ihre Reisen aufgeben und wieder sesshaft werden, so wie Daniel Sch\u00f6berl. Nachdem er Sportmanagement studiert und einige Jahre in einer Agentur gearbeitet hat, erprobt er das nomadische Leben f\u00fcr zwei Wochen und ist anschlie\u00dfend begeistert. Anderthalb Jahre baut er sich neben seinem regul\u00e4ren Job eine Selbstst\u00e4ndigkeit auf und spart R\u00fccklagen an, um ein halbes Jahr in S\u00fcdostasien leben zu k\u00f6nnen. Mit einem monatlichen Starteinkommen von rund 500 Euro kommt er dort dank Geo Arbitrage \u00fcber die Runden. Vier Jahre reist er um die Welt, lebt in 28 L\u00e4ndern und verdient sein Geld durch Online- und Sportmarketing und Blogging. Nach und nach wird er reisem\u00fcde, was er unter anderem durch den Besuch eines Bekannten aus Deutschlands erkennt: \u201eWenn wir durch die Stadt gelaufen sind, war er von allem richtig begeistert und ich habe gemerkt, dass die Sachen f\u00fcr mich schon total normal waren.\u201c Obwohl er in den sch\u00f6nsten Urlaubsdestinationen lebt, geht ihm genau das ab: Urlaub. \u201eDas klingt komisch, aber ich habe in den vier Jahren so gut wie keinen Urlaub gemacht. Die l\u00e4ngste Zeit wirklich ohne Arbeit waren drei Tage am St\u00fcck.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Slowenien-2018-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1109\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Slowenien-2018-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Slowenien-2018-300x169.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Slowenien-2018-768x432.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Slowenien-2018-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Slowenien-2018-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Slowenien-2018-1400x788.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Abschiede finde ich schwer&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p>De nomadische Lebensart bringt aber auch andere Nachteile mit sich, wie Kristina erz\u00e4hlt: \u201eAbschiede finde ich schwer. Wir haben einen gro\u00dfen Freundeskreis und viele enge Freunde. Aber es ist halt ein Unterschied, ob man immer da ist oder immer wieder geht.\u201c Daniel sieht ebenfalls einen Nachteil im &nbsp;Zwischenmenschlichen: \u201eIch habe es immer Smalltalk-Gesellschaft genannt. In den Hotspots triffst du zwar faszinierende neue Leute, aber es sind immer die gleichen Fragen und Gespr\u00e4che. Und bevor es tiefer geht, reist man schon wieder weiter.\u201c Kristina meidet die typischen Hotspots mittlerweile: \u201eAls Anf\u00e4nger ist es schon gut, gerade in Asien, weil man da viele Leute trifft. Ich finde es mittlerweile nicht mehr so spannend, manchmal auch echt nervig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-uagb-info-box uagb-block-750c7a89 uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-above-title uagb-infobox-image-valign-top uagb-infobox__outer-wrap\"><div class=\"uagb-ifb-content\"><div class=\"uagb-ifb-image-content\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Design-ohne-Titel-150x150.png\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" loading=\"lazy\" \/><\/div><div class=\"uagb-ifb-title-wrap\"><h3 class=\"uagb-ifb-title\">Coworking und Coliving?<\/h3><\/div><p class=\"uagb-ifb-desc\">Beim Coworking arbeitet man mit anderen Menschen zusammen, die in unterschiedlichen Unternehmen angestellt oder selbstst\u00e4ndig sind. Durch die Atmosph\u00e4re entsteht ein konzentriertes Arbeiten. Meist k\u00f6nnen die B\u00fcros f\u00fcr geringe Geb\u00fchren tageweise angemietet werden. Einen festen Sitzplatz hat man dabei nicht.<br><br>Coliving-Spaces gehen da einen Schritt weiter. Hier wird nicht nur gemeinsam gearbeitet, sondern auch zusammengewohnt. Dadurch k\u00f6nnen Freundschaften oder unternehmerische Partnerschaften entstehen und der Anschluss an andere Nomad:innen wird erleichtert.<\/p><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Auswahl der Orte h\u00e4ngt nicht nur von den sch\u00f6nsten Str\u00e4nden und besten Locations, sondern auch von steuerlichen Vorteilen ab. Kristinas Firma ist in Hongkong gemeldet, wodurch sie Steuern spart. Einen Wohnsitz hatte sie jahrelang nicht mehr, erst seit wenigen Wochen sind beide aus b\u00fcrokratischen Zwecken in Zypern gemeldet. \u201eDas ist auch einer der gr\u00f6\u00dften Vorteile, dass man sich die Rosinen rauspicken kann, also die Versicherungen und Steuern da w\u00e4hlt, wo es am besten passt.\u201c Daniel hingegen blieb in Deutschland gemeldet, da er urspr\u00fcnglich nur zwei Jahre unterwegs sein wollte: \u201eDas kam f\u00fcr mich auch nie wirklich in Frage. Ich wusste ja, dass ich das nicht f\u00fcr immer machen werde und wollte keine Probleme bei der R\u00fcckkehr haben.\u201c Sein Lieblingsort ist Chiang Mai. Die thail\u00e4ndische Stadt ist gleichzeitig eine der Hochburgen f\u00fcr digitalnomadisches Leben. \u201eIch war 2007 und 2008 das erste Mal zum Backpacken da. Mittlerweile hat sich der Ort extrem weiterentwickelt. Es gibt einen Stadtteil mit 25 bis 30 Caf\u00e9s zum Arbeiten, allerbestes Internet und auch mehrere Coworking-Spaces.\u201c&nbsp; Seine Aufenthalte dauern mindestens drei bis vier Wochen, damit er sich vor Ort einleben und zurechtfinden kann. \u201eWenn du nur eine Woche bleibst, artet das in extremen Stress aus mit Arbeiten und Entdecken. Bei vier Wochen kann man auch mal die Mittagspause oder den Feierabend zum Erkunden nutzen.\u201c Er kehrt aber auch gerne an altbekannte Orte zur\u00fcck, denn: \u201eDu musst halt auch die Arbeit machen. Und das steht im Vordergrund\u201c.<\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/datawrapper.dwcdn.net\/BuzAh\/3\/\" frameborder=\"0\" width=\"700\" height=\"373\"><\/iframe>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Alltag im Reiseleben<\/h2>\n\n\n\n<p>Die sch\u00f6nste Erinnerung ihrer Reisen ist f\u00fcr Kristina \u201edie Zeit mit meiner Katze. Als wir zehn Monate auf Bali gelebt haben, haben wir sie bekommen. Das war wirklich toll.\u201c Nach ihrer Abreise nehmen sie die Katze mit nach \u00d6sterreich zu ihrer Familie. Dorthin kehren sie immer wieder f\u00fcr kurze Besuche zur\u00fcck und stellen jedes Mal fest, \u201ewie sch\u00f6n die Berge sind. Als ich in \u00d6sterreich gelebt habe, habe ich das gar nicht mehr gesehen.\u201c So geht es ihr allerdings auch an den wundersch\u00f6nen Orten, die sie bereisen. \u201eIch versuche schon, es bewusst zu sch\u00e4tzen und spazieren zu gehen und es aufzunehmen. Aber irgendwie ist man auch so im Alltag drin, dass man die Zeit erst im Nachhinein richtig sch\u00e4tzt.\u201c Alltag bedeutet f\u00fcr sie eine normale Arbeitswoche von Montag bis Freitag, aber: \u201eNach einigen Jahren k\u00f6nnen wir uns jetzt ziemlich viel rausnehmen, sodass wir ungef\u00e4hr halbtags arbeiten.\u201c Ansonsten erkunden sie den jeweiligen Ort, finden sich vor allem in Kulturen, die der Europ\u00e4ischen \u00e4hneln, sehr schnell zurecht. \u201eFriedrich ist aber auch jemand, der sich viel einliest und mir dann ganz viel erz\u00e4hlt\u201c, f\u00fcgt Kristina lachend hinzu, \u201eund er lernt gerne Sprachen, das ist so sein Hobby. Er spricht mittlerweile sechs oder sieben Sprachen, das ist schon auch praktisch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freiheit, die mit dem Nomadenleben einhergeht, hat aber auch Schattenseiten: \u201eDas ist ein absolutes Luxus-Problem, aber die Entscheidung zu treffen, wo man hingeht, ist auch nicht immer so einfach. Man will \u00fcberall hin, aber es gleichzeitig auch nicht \u00fcbertreiben.\u201c Ihre Aufenthaltsdauer an einem Ort planen Kristina und Friedrich je nach den Gegebenheiten: \u201eIn den USA mussten wir visumstechnisch nach drei Monaten raus, sonst w\u00e4ren wir gerne noch geblieben. Auf St. Martin haben f\u00fcnf Wochen absolut gereicht, da man in 20 Minuten das jeweils andere Ende der Insel erreicht.\u201c Dabei spielen aber auch die Kosten vor Ort eine Rolle: \u201eIm Sommer geht\u2019s nach Island, da werden wir nur sechs Wochen bleiben. F\u00fcr mehrere Monate ist das einfach zu teuer.\u201c Ihre Unterk\u00fcnfte buchen sie \u00fcber die Online-Plattform Airbnb, wodurch Service-Geb\u00fchren und Aufschl\u00e4ge zur regul\u00e4ren Miete anfallen. \u201eDie Kosten sind viel h\u00f6her und es gibt ab und zu dann auch Probleme wie schlechtes Wlan oder Baustellen vor der T\u00fcr. Eine eigene Wohnung w\u00e4re da schon g\u00fcnstiger.\u201c Daniel sehnte sich ebenfalls wieder nach einer festen Bleibe. Diese gibt ihm jetzt auch die M\u00f6glichkeit, aktiv von seiner Arbeit Abstand zu nehmen: \u201eIch habe jetzt wieder ein richtiges B\u00fcro und kann abends einfach die T\u00fcr schlie\u00dfen und wirklich Feierabend haben. Auf Reisen konnte ich da nie ganz abschalten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Arbeitsformen im digitalen Nomadentum<\/h2>\n\n\n\n<p>Womit verdienen Nomad:innen \u00fcberhaupt ihr Geld? Kristina und Friedrich haben verschiedene Unternehmen gegr\u00fcndet und arbeiten mit Festangestellten, aber auch freien Arbeitnehmer:innen aus Deutschland und \u00d6sterreich zusammen. Manche davon haben sie noch nie gesehen, treffen sie beispielsweise demn\u00e4chst zum ersten Mal bei einem anstehenden Team-Building in Kroatien. Die Mitarbeiter:innen arbeiten zu den \u00fcblichen deutschen B\u00fcrozeiten, nach welchen sich auch die beiden richten. Die Zeitverschiebung bleibt dabei immer ein Punkt in der Planung der n\u00e4chsten Reisen: \u201eWir schauen schon, dass wir keine zw\u00f6lf Stunden Zeitverschiebung haben. Wenn es mal so viel ist, m\u00fcssen wir auch mal nachts arbeiten oder fr\u00fch aufstehen. Aber das nehmen wir dann auch in Kauf.\u201c Durch die h\u00e4ufigen und langen Fl\u00fcge ist au\u00dferdem ein nachhaltiges Leben nur bedingt m\u00f6glich: \u201eBeim Transport braucht man gar keine Ausreden zu finden, das ist nat\u00fcrlich nicht sinnvoll, weil man sehr viel und auch mal Kurzstrecke fliegt.\u201c Kristina versucht aber in anderen Bereichen verst\u00e4rkt darauf zu achten: Ihre Kleidung kauft sie \u00fcberwiegend aus fairer Produktion, sie ern\u00e4hrt sich vegan oder vegetarisch und achtet beim Einkauf auf lokale Produkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Remote Work, also ortsunabh\u00e4ngiges Arbeiten, klappt aber nicht nur bei Selbstst\u00e4ndigkeit. Tobias Tullius von H\u00c4NG beweist, dass es auch im Angestelltenverh\u00e4ltnis funktioniert. Vor sieben Jahren gr\u00fcndet er sein Unternehmen aus seinem Van heraus und verkauft ultraleichte Outdoor-Utensilien wie H\u00e4ngematten und Decken auf Festivals. Nachdem das Unternehmen w\u00e4chst und einen Online-Shop ausbaut, wird aus der One-Man-Show ein Team, das aus \u201ef\u00fcnf bis 35 Leuten besteht, je nachdem wie du rechnest\u201c. Erg\u00e4nzt durch Freelancer und verschiedene Agenturen arbeitet H\u00c4NG vollst\u00e4ndig remote, denn ein B\u00fcro \u201egibt\u2019s nicht, gabs nie und wird\u2019s auch nie geben\u201c. Tobias lernte in seiner eigenen Zeit bei einer Agentur, welche Vorteile die Arbeitsweise bietet und m\u00f6chte diese an seine Mitarbeiter:innen weitergeben. \u201eJeder Mensch ist anders, deswegen fand ich es schon immer schlimm, wenn du um acht in die Schule gezogen wirst\u201c, erz\u00e4hlt er und betont gleichzeitig, dass es ihm um die Leistung der Arbeit geht, nicht \u201eum das wie du sitzt oder wo du bist\u201c. Die Zeit, die durch langes Pendeln eingespart wird, kann au\u00dferdem effizient in das Unternehmen investiert werden. Jedoch ist ihm auch bewusst, dass nicht jedes Unternehmen remote arbeiten kann: \u201eUnser Lager ist nicht im Homeoffice, da sind nat\u00fcrlich jeden Tag Leute, die packen.\u201c F\u00fcr den Online-Shop funktioniere es aber ganz einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Risiken ergeben sich vor allem in der Kommunikation: \u201eEs muss sich noch viel mehr abgestimmt werden, weil man nicht automatisch mitkriegt, was die anderen machen\u201c. Deswegen nutzt das Team diverse Tools zur Kommunikation und Organisation. Es gibt w\u00f6chentliche Meetings sowie den \u201eerzwungenen\u201c Kaffeeklatsch zwischen jeweils zwei neuen Mitarbeiter:innen, sodass sich diese kennenlernen k\u00f6nnen und das Team Bonding nicht zu kurz kommt. Zu welcher Uhrzeit ansonsten gearbeitet wird, ist Tobias vollkommen egal. Durch einen Chat teilen sich alle, die gerade arbeiten, mit, sodass man sieht, wer gerade online ist.&nbsp; Dies funktioniert auch deswegen, da sogenannte Ownerships verteilt werden: \u201eDu hast praktisch einen Bereich, dieser Bereich geh\u00f6rt dir und du bist f\u00fcr die Umsetzung verantwortlich. Und da geh\u00f6rt auch dazu, dass du mir oder den anderen in den Hintern trittst, dass es umgesetzt wird.\u201c So ergeben sich keine Verz\u00f6gerungen in der Bearbeitung der Projekte. H\u00c4NG nutzt au\u00dferdem ein Time Tracking Tool \u2013 nicht um die Mitarbeiter:innen zu kontrollieren, sondern um die eigene Einsch\u00e4tzung der ben\u00f6tigten Arbeitszeit anzupassen. Von kurzfristigen Deadlines h\u00e4lt Tobias nichts: \u201eWenn eine Aufgabe jetzt erledigt werden muss, hast du als Chef falsch geplant, dann musst du die fr\u00fcher in Auftrag geben. Oder selber machen.\u201c Den Trend des digitalen Nomadentums findet er schwierig, da viele der Nomad:innen als Coaches arbeiten. \u201eDie Wirtschaft im Nomadentum tr\u00e4gt sich meiner Meinung nach immer selber. Da ist dann der Coach, der den anderen coached und der dann wieder jemanden coached. Es gibt richtig wenige, die das wirklich auf eigenen F\u00fc\u00dfen betreiben.\u201c Das Wichtigste, um sich als digitale:r Nomad:in auf den Weg zu machen ist f\u00fcr ihn: \u201eGanz einfach: Mach Druck bei deinem Arbeitgeber und k\u00fcmmere dich darum, dass dein Job dann irgendwie daf\u00fcr m\u00f6glich ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Coaching sieht auch Kristina negativ: \u201eIch w\u00fcrde nicht mit einem Coach arbeiten. Davon gibt es mir pers\u00f6nlich auch schon zu viele, die dann oft auch nur davon leben. Da fehlt die echte Erfahrung. Es ist wichtiger, den eigenen Weg zu finden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nomadentum und Lockdown<\/h2>\n\n\n\n<p>Daniel beschloss, nach vier Jahren im Januar 2020 nach Deutschland zur\u00fcckzukehren \u2013 nur wenige Wochen vor dem weltweiten Lockdown. \u201eAm Flughafen in Bangkok kamen mir schon die ersten mit Mundschutz entgegen. Ich hatte da sehr viel Gl\u00fcck.\u201c Er schmunzelt, als er die Frage nach seiner Lockdown-Erfahrung beantwortet: \u201eDie habe ich schon oft gestellt bekommen, von Bekannten und Freunden, die immer gefragt haben, ob das jetzt schlimm ist. Aber f\u00fcr mich war genau das ein neues Abenteuer.\u201c Das Einrichten seiner eigenen Wohnung, eines richtigen B\u00fcros und eines Balkons inklusive Pflanzen \u2013 Dinge, die er seit Jahren nicht mehr getan hatte. Er hat seine Heimat Bad Br\u00fcckenau wieder neu entdeckt, viel Sport getrieben und das Kleinstadtleben genossen. Das Home-Office stellte f\u00fcr ihn auch keine Ver\u00e4nderung dar, an das Arbeiten au\u00dferhalb eines B\u00fcrogeb\u00e4udes war er ja sch\u00f6n gew\u00f6hnt: \u201eAls digitaler Nomade arbeitest du in Flugh\u00e4fen, Bus-Bahnh\u00f6fen oder sonst wo. In Malta sa\u00df ich mal vor einer Kirche auf den Treppenstufen, weil ich mit Kunden skypen musste und dort das beste Internet hatte.\u201c Aufgrund der Pandemie plant er erstmal nur Reisen innerhalb Europas, in die Slowakei und nach Polen. Vielleicht im Herbst zum Surfen nach Marokko. Aber auch die Sehnsucht nach seiner Lieblingsstadt Chiang Mai hat ihn gepackt: \u201eIm Januar fahre ich mit einem anderen ehemaligen Nomaden nach Thailand, da freuen wir uns schon tierisch drauf. Wieder in das gleiche Apartment wie die Jahre zuvor. Das ist ein bisschen wie Heimkommen in der Fremde.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Kristina und Friedrich befinden sich zu Beginn der Corona-Pandemie in Lissabon. \u201eMeine Mama ist gekommen und wir sind f\u00fcr ein paar Tage nach Madeira. W\u00e4hrend wir da waren, wurde der Flughafen f\u00fcr Ankommende geschlossen und wir sind schnell zur\u00fcck nach Lissabon.\u201c Zwei Wochen sp\u00e4ter wollte das Paar nach New York fliegen, auf Events gehen und viele Kontakte kn\u00fcpfen \u2013 stattdessen fl\u00fcchteten sie in die S\u00fcdalgarve&nbsp; und mieteten dort mit einer Freundin ein Haus an. \u201eAlle Touristen waren weg, niemand war da. Das war wie an die Wand gefahren.\u201c Durch Tests und Quarant\u00e4ne konnten sie weiterreisen, verbrachten den Sommer in Island, den Winter in Texas und in der Karibik. \u201eAuf Barbados brauchten wir beispielsweise erstmal zwei Tests und mussten in Quarant\u00e4ne, um \u00fcberhaupt einreisen zu d\u00fcrfen. Dadurch, dass es eine Insel ist, konnte die Ausbreitung ganz gut kontrolliert werden. Und die wenigen F\u00e4lle, die es gab, wurden sofort isoliert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Nomadisches Familienleben? Im Podcast erkl\u00e4rt Familie T\u00fcngerthal, wie ein ortsunabh\u00e4ngiges Leben trotz Schulpflicht und Vollzeit-Berufen klappt.<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Podcast-Hofbauer.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<p>Und wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Aktuell genie\u00dft Kristina den Lebensstil noch sehr, f\u00fcr immer w\u00fcrde sie aber nicht so reisen. \u201eSp\u00e4testens mit einem Baby kann ich es mir eher nicht vorstellen. Es gibt Leute, die das machen, aber f\u00fcr mich w\u00e4re das nichts. Vielleicht nicht immer an einem Ort, aber dass man zumindest eine Base hat und nur ab und zu reist.\u201c Nach \u00d6sterreich m\u00f6chte sie nicht zur\u00fcck, lieber etwas W\u00e4rmeres. \u201eZypern ist etwas, was wir neu f\u00fcr uns entdeckt haben. Es sind nur drei Flugstunden zur Familie, die Mieten g\u00fcnstiger.\u201c Wichtig ist f\u00fcr sie auch, dass man an die Zukunft denkt: \u201eNicht Steuern sind gut und die einfach f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre so dahinreisen wollen. Man sollte schon irgendwie einen Plan haben und auch R\u00fccklagen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Durch seine Reisen als digitaler Nomade hat Daniel auch festgestellt, dass nicht alles Gold ist, was gl\u00e4nzt. Seine Wohnung wird er nicht mehr k\u00fcndigen, aber f\u00fcr mehrere Wochen zu reisen kann er sich schon vorstellen. \u201eIch bin schon ganz gl\u00fccklich, angekommen zu sein und dadurch auch den Wert des Reisens wieder zu sch\u00e4tzen.\u201c Und Urlaub machen zu k\u00f6nnen \u2013 ganz ohne Laptop.<\/p>\n<script language='javascript' type='text\/javascript'>function getWR360PopupSkin(){return 'light_clean';}<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vollzeit reisen und nebenbei arbeiten &#8211; f\u00fcr viele ein Traum. 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