{"id":375,"date":"2021-07-16T10:54:06","date_gmt":"2021-07-16T08:54:06","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/?p=375"},"modified":"2024-10-26T15:08:45","modified_gmt":"2024-10-26T13:08:45","slug":"mitfuehlen-ohne-mitzuleiden-der-mittelweg-zwischen-naehe-und-distanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/mitfuehlen-ohne-mitzuleiden-der-mittelweg-zwischen-naehe-und-distanz\/","title":{"rendered":"Mitf\u00fchlen, ohne mitzuleiden"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der Pflegeberuf<\/em> <em>ist ein fest integrierter Bestandteil unserer Gesellschaft. Doch die physische N\u00e4he zu den Patienten ist nicht das Einzige, womit sich Pflegekr\u00e4fte tagt\u00e4glich auseinandersetzen m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg<\/strong>. Laute Musik dr\u00f6hnt aus dem parkenden Auto. Tr\u00e4nen str\u00f6men \u00fcber ihr Gesicht. Sie ist aufgew\u00fchlt und braucht einen Moment allein, um das, was gerade passiert ist, verarbeiten zu k\u00f6nnen. Distanz gewinnen. Abstand nehmen. Dann startet sie den Motor und f\u00e4hrt weiter zum n\u00e4chsten Haus. Hier hei\u00dft es nun f\u00fcr sie: L\u00e4cheln und das zur Seite schieben, was gerade passiert ist. Denn in diesen vier W\u00e4nden wartet eine andere Geschichte, die nicht von der, die sich zuvor ereignet hat, \u00fcberschattet werden darf.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem Auto steigt<a href=\"https:\/\/www.laurastarkgraff.de\/\"> Laura Starkgraff.<\/a> Sie ist 28 Jahre alt und arbeitet in der Pflege seit sie 17 ist. Nach siebeneinhalb Jahren hat sie sich dazu entschieden, sich zur Palliativfachkraft weiterzubilden. Das bedeutet, Menschen auf ihrem Weg zum Tod zu begleiten. Doch wie schafft sie es, den Menschen die N\u00e4he zu geben, die sie brauchen und doch gleichzeitig eine gewisse Distanz zu ihnen zu wahren?&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p> Hier ist es wichtig, dass jeder f\u00fcr sich selbst herausfindet, wie viel N\u00e4he er zulassen kann, aber auch, wie viel Distanz er braucht. Um diese Balance zu halten, hat es Laura geholfen, sich zu fragen, warum genau ihr etwas zu nahe ging. Das Motto, nach dem sie lebt, ist: Mitf\u00fchlen, aber nicht mitleiden! Denn der Grat zwischen \u201eIch lasse mich darauf ein und ich wahre meine eigenen Grenzen\u201c ist bei diesem Thema sehr schmal. Um ihre Professionalit\u00e4t zu wahren, ist f\u00fcr sie Kommunikation eine wichtige Voraussetzung, genauso wie die F\u00e4higkeit, ehrlich zu sich selbst sein zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt auch, sich eingestehen zu k\u00f6nnen, dass jeder von uns am Ende des Tages auch nur ein Mensch ist. Und dass diese Einstellung immer wieder gelebt werden muss. Jeden Tag.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"744\" height=\"990\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Laura-Starkgraff.jpeg.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-724\" style=\"width:383px;height:508px\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Laura-Starkgraff.jpeg.png 744w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Laura-Starkgraff.jpeg-225x300.png 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Laura Starkgraff<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column has-vivid-cyan-blue-color has-text-color is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#cc33cc\">&#8222;Mit Menschen zu arbeiten bedeutet immer N\u00e4he-Distanz. Diese professionelle N\u00e4he und Distanz ist sich hingeben, sich auf den Menschen einlassen. Das ist ernorm wichtig. Aber auch innerlich zu wissen: Ich habe eine Grenze.&#8220; <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Sonja von der <a href=\"https:\/\/www.diakoniewuppertal.de\/\">Diakonie Wuppertal<\/a> ist 21 Jahre alt und steht noch am Anfang ihres Berufslebens. Aber schon im dritten Ausbildungsjahr wei\u00df sie: Es l\u00e4sst sich in ihrem Beruf nicht vermeiden, eine Beziehung zu den Bewohnern aufzubauen, die sie tagt\u00e4glich betreut.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1021\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Sonja-Auszubildende-1024x1021.jpg.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-723\" style=\"width:402px;height:400px\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Sonja-Auszubildende-1024x1021.jpg.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Sonja-Auszubildende-1024x1021.jpg-300x300.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Sonja-Auszubildende-1024x1021.jpg-150x150.png 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Sonja-Auszubildende-1024x1021.jpg-768x766.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Sonja, Diakonie Wuppertal<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color:#2eb8d8\" class=\"tadv-color\">\u201eIn gewissen Punkten f\u00e4llt es mir schwer, diese Distanz zu wahren, vor allem, wenn es einem Bewohner schlecht geht oder er schon l\u00e4nger da ist. Nat\u00fcrlich muss man dann auch damit umgehen k\u00f6nnen, wenn der Bewohner verstirbt. Am Anfang meiner Ausbildung ist mir das noch sehr schwergefallen, aber mir hilft es, wenn ich daran denke, dass der Bewohner in der Regel ziemlich alt geworden ist und sein Leben gelebt hat\u201c. <\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Dieser Umgang ist auch Teil von Sonjas Ausbildung. Gleich zu Beginn wird dort das Thema \u201eN\u00e4he und Distanz\u201c aufgegriffen. Der Arbeitsblock- sowie der darauffolgende Schulblock thematisieren diese Aspekte und bieten Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten. Doch oftmals verschwimmt die unsichtbare Grenze zwischen N\u00e4he und Distanz bei der Arbeit. Sonja erinnert sich an eine Patientin, die sie als \u201eihr M\u00e4dchen\u201c bezeichnete und sie wie ihre eigene Enkeltochter behandelte. Sonja spielte dieses Spiel mit. Die Patientin war dement und Sonja wusste aus ihrer Akte, dass sie selbst nie Kinder hatte. Sie hat sich in die Welt der Patientin hineinversetzt und gleichzeitig versucht, die Situation nicht zu sehr an sich herankommen zu lassen. Das war deshalb m\u00f6glich, weil es zu Sonjas Alltag dazugeh\u00f6rt. Bewohner sterben, Schicksalsschlag reiht sich an Schicksalsschlag und sie h\u00e4rtet mit der Zeit immer ein kleines bisschen mehr ab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Domenica Wasko, Leiterin des sozial begleitenden Dienstes der Diakonie Wuppertal, tritt durch die T\u00fcr ihres B\u00fcros und atmet erleichtert aus. Sie macht all das, wof\u00fcr die Pflegekr\u00e4fte keine Zeit haben: Den Alltag der Patienten planen, ihre Freizeit gestalten und sich einfach mal Zeit f\u00fcr sie nehmen. Ihr Beruf hat nicht direkt mit Pflege zu tun, sondern ist eine Erg\u00e4nzung dazu. Doch auch sie wei\u00df um das Dilemma N\u00e4he und Distanz in ihrem Beruf. Das \u201ePokerface\u201c, wie sie es nennt, ist die Maske, die sie w\u00e4hrend der Arbeit mit ihren Patienten tr\u00e4gt. Stress oder jegliche andere negative Emotion, die die Patienten sofort sp\u00fcren k\u00f6nnten, versucht sie damit zu unterdr\u00fccken. Stattdessen ersetzt sie diese durch ein L\u00e4cheln und gute Laune. Das ist ihr Umgang mit N\u00e4he und Distanz. Eine Art Schauspielleistung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1016\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Domenica-Wasko-1024x1016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-386\" style=\"width:402px;height:398px\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Domenica-Wasko-1024x1016.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Domenica-Wasko-300x298.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Domenica-Wasko-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Domenica-Wasko-768x762.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Domenica-Wasko.jpg 1242w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Domenica Wasko, Diakonie Wuppertal<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#ffc715\">\u201eIch werde in 10 Jahren extreme Falten um meine Augen haben. Das ist das Pokerface, was man dann aufsetzt. Ich vergleich das immer mit T\u00e4nzern. Wenn die auf der B\u00fchne sind, wirken die ja auch immer total entspannt und man schaut sich das gerne an. Man denkt sich: Das sieht ja gar nicht nach Arbeit aus! Aber was dann im Hintergrund alles passiert, das sieht keiner, wei\u00df keiner und soll ja auch keiner sehen.\u201c <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>\u201eMan muss Grenzen setzen!\u201c, sagt Domenica Wasko bestimmt. Das schafft sie, indem sie ihren Patienten nicht so viel Privates erz\u00e4hlt. \u201eDas ist auch noch so ein Schutzmechanismus, den ich habe, wenn die Bewohner mich noch nicht so gut kennen. Ich muss sie ja kennen, das ist meine Aufgabe, aber wenn sie mich nicht kennen, dann bleibt das trotzdem noch ein bisschen professionell. Klar fragen sie mich, ob ich verheiratet bin, ob ich Kinder habe, welches Sternzeichen ich bin. Sachen, die ich erz\u00e4hlen kann.\u201c Was dabei das richtige Ma\u00df an Information ist, das muss jeder f\u00fcr sich selbst entscheiden. Jedoch ist Domenica Wasko der Meinung, \u201eumso weniger die Patienten von mir selbst wissen, umso mehr kann ich das auf einer Arbeitsebene halten.\u201c&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das richtige Ma\u00df an Distanz ist also gefragt. Doch wie ist das m\u00f6glich, wenn die Pflegekraft zum Teil mit den intimsten Bereichen der Patienten in Ber\u00fchrung kommt und dabei eine Beziehung zu ihnen aufbaut, die mit Emotionen verbunden ist? Das richtige Ma\u00df an Distanz sch\u00fctzt beide Seiten: Die Pflegekraft und den Patienten. Ist die Distanz zu gro\u00df, spricht man von einer \u201ekalten\u201c Beziehung. Dadurch kann die Betreuung beeintr\u00e4chtigt werden. Es kann aber auch sein, dass zu viel N\u00e4he dazu f\u00fchrt, dass die Pflegekraft sich zu sehr engagiert, was sich wiederum in Form von Stress und Ersch\u00f6pfung auf ihre Gesundheit und auf den Patienten auswirken kann. Die richtige Distanz ist somit von zwei Faktoren abh\u00e4ngig: Von der Haltung der Pflegekraft und der des zu betreuenden Patienten. Dabei kann die Beziehung zwischen den beiden von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden: Mentalit\u00e4t, Lebenserfahrungen, Gewohnheiten und pers\u00f6nliche Grenzen der beiden Personen sowie durch das Umfeld.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-normal-font-size\">Wenn das Schicksal der anderen dein eigenes sein k\u00f6nnte&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Seine Grenzen zu kennen und sie bewusst zu setzen, ist wichtig. Manchmal gibt es aber Situationen, in denen das Einhalten dieser Grenzen unm\u00f6glich ist. Doch wie verhalten Pflegekr\u00e4fte sich in so einem Fall? In solchen Momenten hei\u00dft es: Mensch sein. Dazu geh\u00f6rt, Emotionen zulassen zu k\u00f6nnen. Tr\u00e4nen nicht zur\u00fcckzuhalten. Denn es gibt Geschichten, die sie so sehr an die eigenen erinnern, dass sie pl\u00f6tzlich viel mehr N\u00e4he den Patienten gegen\u00fcber versp\u00fcren, als vielleicht gut w\u00e4re. So ging es auch Laura Starkgraff.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><span class=\"tadv-color\" style=\"color:#cc33cc\">&#8222;Da habe ich zum allerersten Mal richtig vor diesen beiden Schwestern geweint. So ist das. Dann haben wir miteinander geweint. \u201c&nbsp;<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Laura1.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Laura ist es schwer, diese Grenze immer zu wahren. Auf der einen Seite m\u00f6chte sie mitf\u00fchlend sein und den Patienten wissen lassen, dass sie f\u00fcr ihn da ist, auf der anderen Seite versucht sie jedoch, eine gewisse Stabilit\u00e4t beizubehalten. \u201eEs ist wirklich schwer, diese Grenze zu wahren, wirklich einen Umgang damit zu finden, mich aber dennoch voll darauf einzulassen. Und wenn mir manchmal die Tr\u00e4nen kommen, dann ist das halt so. Dann sag ich: Das ber\u00fchrt mich. Ich bin ein Mensch und da geh\u00f6rt es auch dazu, Gef\u00fchle zuzulassen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-uagb-info-box uagb-block-cc650ef5 uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-above-title uagb-infobox-image-valign-top\"><div class=\"uagb-ifb-content\"><div class=\"uagb-ifb-image-content\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Fact-Snack-150x150.png\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" loading=\"lazy\" \/><\/div><div class=\"uagb-ifb-title-wrap\"><h3 class=\"uagb-ifb-title\">Detached Concern<\/h3><\/div><div class=\"uagb-ifb-separator\"><\/div><p class=\"uagb-ifb-desc\">Auf deutsch bedeutet der Begriff &#8222;distanzierte Anteilnahme&#8220;. Er beschreibt die F\u00e4higkeit des Helfers, in diesem Fall die Pflegekraft, sich w\u00e4hrend ihrer Arbeit mit dem Menschen empathisch und anteilnehmend auf diesen einzulassen. Allerdings soll die Pflegekraft gleichzeitig Distanz zu den Klienten wahren. Damit soll auf der einen Seite die professionelle Handlungsf\u00e4higkeit gewahrt und auf der anderen Seite der Schutz vor emotionalen Beeintr\u00e4chtigungen bei den Pflegekr\u00e4ften selbst gew\u00e4hrleistet werden.<br><\/p><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Aber Laura wei\u00df auch, dass sie einen Abschluss finden muss, wenn sie ihren Arbeitsplatz verl\u00e4sst. Es einfach zu lassen. Das bedeutet nicht, dass das Geschehene nicht doch hin und wieder ihre Gedanken kreuzt und sie dar\u00fcber nachdenkt. Wichtig in dem Fall ist dann, sich selbst zu sagen: Ich brauche Distanz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDieser \u201eIch habe alles getan\u201c Gedanke. In Alten- und Pflegeheimen haben die Leute, gerade wenn sie unterbesetzt sind, das Gef\u00fchl, dass sie nicht alles getan haben und gehen mit einem schlechten Gef\u00fchl nach Hause.\u201c Besonders hier spielt in Lauras Augen das N\u00e4he-Distanz Thema eine wichtige Rolle. \u201eDie N\u00e4he, ich will so viel geben und machen und tun, habe es aber meiner Meinung nach nicht geschafft und schaffe deshalb nicht die Distanz von meiner Arbeit in mein Privatleben. Viele tragen das mit, die f\u00fchlen sich schlecht. Es ist wichtig, dass ich schaue, dass ich f\u00fcr mich einen Abschluss finde, wenn ich durch die T\u00fcr der Klinik oder des Altenheims gehe.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-normal-font-size\">Corona \u2013 N\u00e4he auf Abstand<\/h2>\n\n\n\n<p>Distanz entsteht aber auch durch den Mund-Nasenschutz, den jeder seit Ausbruch der Corona-Pandemie tragen muss. Er f\u00fchlt sich fremd an auf Lauras Gesicht. Normalerweise lebt ihr Arbeitstag von Emotionen und davon, die Mimik ihres Gegen\u00fcbers lesen zu k\u00f6nnen. Doch wegen der Maske f\u00e4llt das weg. Statt Emotionalit\u00e4t sp\u00fcrt sie Distanz. Doch sie und auch Domenica Wasko haben einen Weg gefunden, trotz fehlender Mimik eine N\u00e4he zu ihren Patienten aufzubauen. Der Ausdruck der Augen. Damit haben sie eine Bindung und Vertrauen zu den Patienten aufgebaut. Lauras und auch Domenica Waskos Augen l\u00e4cheln stellvertretend f\u00fcr ihren hinter der Maske versteckten Mund \u2013 ihr Versuch, die fehlende physische N\u00e4he, zur der normalerweise das H\u00e4ndesch\u00fctteln und Umarmungen geh\u00f6ren, zu kompensieren. \u201eF\u00fcr jemanden da sein und N\u00e4he vermitteln, ohne N\u00e4he, das kann man auch r\u00fcberbringen. Es ist nat\u00fcrlich schwierig, weil man nicht l\u00e4cheln kann oder was auch immer. Man muss alles mit den Augen machen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery alignwide has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" data-id=\"726\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerinnen-mit-Schutzkleidung-2-1024x1024.jpeg.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-726\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerinnen-mit-Schutzkleidung-2-1024x1024.jpeg.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerinnen-mit-Schutzkleidung-2-1024x1024.jpeg-300x300.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerinnen-mit-Schutzkleidung-2-1024x1024.jpeg-150x150.png 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerinnen-mit-Schutzkleidung-2-1024x1024.jpeg-768x768.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerinnen-mit-Schutzkleidung-2-1024x1024.jpeg-700x700.png 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" data-id=\"727\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerin-und-Patientin-mit-Maske-1-1024x1024.jpeg.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-727\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerin-und-Patientin-mit-Maske-1-1024x1024.jpeg.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerin-und-Patientin-mit-Maske-1-1024x1024.jpeg-300x300.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerin-und-Patientin-mit-Maske-1-1024x1024.jpeg-150x150.png 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerin-und-Patientin-mit-Maske-1-1024x1024.jpeg-768x768.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Pflegerin-und-Patientin-mit-Maske-1-1024x1024.jpeg-700x700.png 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Pflegerinnen mit Schutzkleidung  und Pflegerin mit Patientin der Diakonie Wuppertal<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Professionelle N\u00e4he findet aber nicht nur emotional, sondern auch k\u00f6rperlich statt. Sie lebt von Ber\u00fchrungen. Doch auf einmal fiel dieser Aspekt von heute auf morgen weg. Das Pflegepersonal musste Schutzkleidung, Mund- und Nasenschutz und Handschuhe tragen. Ber\u00fchrungen wurden zur Seltenheit. Besuche von Familien und Freunden blieben aus. Die logische Folge: Die Patienten versuchten ihre Einsamkeit mit Hilfe der Pflegekr\u00e4fte auszuf\u00fcllen. Sonja erinnert sich, dass ihre Patienten viel mehr als sonst das Gespr\u00e4ch zu ihr gesucht haben und sie so lange wie nur m\u00f6glich in ihrem Zimmer behalten wollten. Auch Domenica Wasko ist aufgefallen, dass die Bewohner im Laufe der Pandemie immer angespannter wurden. Jede noch so unbedeutend scheinende Kleinigkeit w\u00fchlte sie auf und sie reagierten deutlich emotionaler als zuvor. Auch ihr fiel es schwer, den vorgeschriebenen Abstand zu wahren, doch die H\u00e4nde ihrer Patienten zu halten lie\u00df sie sich trotz alledem nicht nehmen. Jedoch schafft nicht nur die Corona-Pandemie eine angespannte Atmosph\u00e4re, sondern auch das allgegenw\u00e4rtige Thema Tod.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"instagram-media\" data-instgrm-captioned=\"\" data-instgrm-permalink=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CN9nkVvqB6N\/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading\" data-instgrm-version=\"13\" style=\"background:#FFF;border:0;border-radius:3px;margin: 1px;max-width:540px;min-width:326px;padding:0;width:99.375%\"><div style=\"padding:16px\"> <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CN9nkVvqB6N\/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading\" style=\"background:#FFFFFF;line-height:0;padding:0 0;text-align:center;text-decoration:none;width:100%\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> <div style=\"flex-direction: row;align-items: center\"> <div style=\"background-color: #F4F4F4;border-radius: 50%;flex-grow: 0;height: 40px;margin-right: 14px;width: 40px\"><\/div> <div style=\"flex-direction: column;flex-grow: 1;justify-content: center\"> <div style=\"background-color: #F4F4F4;border-radius: 4px;flex-grow: 0;height: 14px;margin-bottom: 6px;width: 100px\"><\/div> <div style=\"background-color: #F4F4F4;border-radius: 4px;flex-grow: 0;height: 14px;width: 60px\"><\/div><\/div><\/div><div style=\"padding: 19% 0\"><\/div> <div style=\"height:50px;margin:0 auto 12px;width:50px\"><\/div><div style=\"padding-top: 8px\"> <div style=\"color:#3897f0;font-family:Arial,sans-serif;font-size:14px;font-style:normal;font-weight:550;line-height:18px\"> Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an<\/div><\/div><div style=\"padding: 12.5% 0\"><\/div> <div style=\"flex-direction: row;margin-bottom: 14px;align-items: center\"><div> <div style=\"background-color: #F4F4F4;border-radius: 50%;height: 12.5px;width: 12.5px\"><\/div> <div style=\"background-color: #F4F4F4;height: 12.5px;width: 12.5px;flex-grow: 0;margin-right: 14px;margin-left: 2px\"><\/div> <div style=\"background-color: #F4F4F4;border-radius: 50%;height: 12.5px;width: 12.5px\"><\/div><\/div><div style=\"margin-left: 8px\"> <div style=\"background-color: #F4F4F4;border-radius: 50%;flex-grow: 0;height: 20px;width: 20px\"><\/div> <div style=\"width: 0;height: 0;border-top: 2px solid transparent;border-left: 6px solid #f4f4f4;border-bottom: 2px solid transparent\"><\/div><\/div><div style=\"margin-left: auto\"> <div style=\"width: 0px;border-top: 8px solid #F4F4F4;border-right: 8px solid transparent\"><\/div> <div style=\"background-color: #F4F4F4;flex-grow: 0;height: 12px;width: 16px\"><\/div> <div style=\"width: 0;height: 0;border-top: 8px solid #F4F4F4;border-left: 8px solid transparent\"><\/div><\/div><\/div> <div style=\"flex-direction: column;flex-grow: 1;justify-content: center;margin-bottom: 24px\"> <div style=\"background-color: #F4F4F4;border-radius: 4px;flex-grow: 0;height: 14px;margin-bottom: 6px;width: 224px\"><\/div> <div style=\"background-color: #F4F4F4;border-radius: 4px;flex-grow: 0;height: 14px;width: 144px\"><\/div><\/div><\/a><p style=\"color:#c9c8cd;font-family:Arial,sans-serif;font-size:14px;line-height:17px;margin-bottom:0;margin-top:8px;overflow:hidden;padding:8px 0 7px;text-align:center\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CN9nkVvqB6N\/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading\" style=\"color:#c9c8cd;font-family:Arial,sans-serif;font-size:14px;font-style:normal;font-weight:normal;line-height:17px;text-decoration:none\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein Beitrag geteilt von News von ZDFheute (@zdfheute)<\/a><\/p><\/div><\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-premium-accordion premium-accordion premium-accordion-7509fef6dd2a\">\n<div class=\"wp-block-premium-accordion-item premium-accordion-item-58f248b82e13 premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\">Pflege als Caring-Disziplin<\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap\"><p class=\"premium-accordion__desc\">Gabl, K\u00fcpper und P\u00f6hner der Universit\u00e4t Wien haben sich in ihrem <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/346630348_Nahe_auf_Distanz_Pflege_als_Caring_Disziplin_in_Zeiten_der_Covid-19-Pandemie\">Artikel<\/a> &#8222;N\u00e4he auf Distanz&#8220; mit dem Beruf Pflege w\u00e4hrend der Corona-Pandemie auseinandergesetzt. &#8222;Pfelge ist eine Caring-Disziplin und somit eine f\u00fcrsorgliche Aufgabe, die sich erst durch in Beziehung treten mit Anderen etabliert&#8220;. Caring ist ein kontextbezogener und pers\u00f6nlicher Prozess, der durch das pfelgerische Tun, eine zwischenmenschliche Sensitivit\u00e4t und eine intime Beziehung charakterisiert ist. Die zwischenmenschliche Sensitivit\u00e4t ist die Grundlage des Caring Prozesses. Sie erfordert neben der physischen und emotionalen Pr\u00e4senz der Pflegekr\u00e4fte auch aktives Zuh\u00f6ren, Blickkontakt, Ber\u00fchrungen und Gespr\u00e4che. Das alles bietet die Basis f\u00fcr eine intime Beziehung.<\/p><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-premium-accordion-item premium-accordion-item-4cede1cf7e71 premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\">Zwischenmenschliche Interaktion <\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap\"><p class=\"premium-accordion__desc\">Kommunikation ist eine Form der menschlichen Interaktion. Sie setzt sich aus verbalen \u00c4u\u00dferungen und nonverbalen Signalen zusammen. Dazu z\u00e4hlen Mimik, Blickverhalten, Gestik, Bewegung, Haltung, Ber\u00fchrung, das Verhalten im Raum, das individuelle Erscheinungsbild, lautliche \u00c4u\u00dferungen sowie der Geruch. Ein weiterer wichtiger Aspekt der zwischenmenschlichen Interaktion ist der Umgang mit den Gef\u00fchlen. Bewusste und unbewusste Emotionen k\u00f6nnen den Kommunikationsprozess beeinflussen. Stress, \u00c4ngste und Ungewissheit wirken sich negativ auf den Beziehungsaufbau aus. Aber auch Zeitmangel kann neben den Gef\u00fchlen die Interaktion negativ beeinflussen. Dadurch, dass die zeitlichen Ressourcen des Pflegepersonals oftmals begrenzt sind, werden Gespr\u00e4che auf ein Minimum reduziert, was wiederum dazu f\u00fchrt, dass der Beziehungsaufbau zwischen Patienten und Pflegekr\u00e4ften nur bedingt m\u00f6glich ist. <br> <\/p><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-premium-accordion-item premium-accordion-item-486fa82530c8 premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\">Pflegealltag w\u00e4hrend der Corona-Pandemie <\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap\"><p class=\"premium-accordion__desc\">Der Ausbruch der Coronakrise brachte neue Vorschriften im Umgang mit den Betroffenen mit sich. Betroffene sollten, wenn m\u00f6glich, in Einzelzimmern untergebracht werden. Die Pflegekr\u00e4fte durften das Zimmer nur mit Schutzausr\u00fcstung, also Haube, Maske, Brille, Kittel und Handschuhen betreten. Auch wenn diese Isolationsma\u00dfnahmen notwendig waren, erschwerten sie die pflegerischen T\u00e4tigkeiten enorm. Die Bed\u00fcrfnisse der Patienten nach Austausch, N\u00e4he und Zuwendung konnten nur in einem geringen Ma\u00df gestillt werden. Aber auch die Kommunikation wird durch die Isolations- und Schutzma\u00dfnahmen erheblich eingeschr\u00e4nkt. Die Schutzkleidung, die das Pflegepersonal tragen muss, verbirgt ihre Gesichter und K\u00f6rper gr\u00f6\u00dftenteils. Dadurch k\u00f6nnen der Gesichtsausdruck, Lippen- sowie K\u00f6rperbewegungen nur schwer erkannt werden. Ebenso bleiben Ber\u00fchrungen fast vollst\u00e4ndig aus. Die Schutzma\u00dfnahmen tragen dazu bei, dass Gef\u00fchle der Fremdheit, Bedrohung und Distanz vermittelt werden. <br>  <\/p><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-premium-accordion-item premium-accordion-item-9f079746383a premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\">Die Caring-Disziplin im Konflikt mit dem Corona Virus<\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap\"><p class=\"premium-accordion__desc\">Die Covid-19-Ma\u00dfnahmen haben den bisher selbstverst\u00e4ndlichen und gewohnten Umgang mit den Betroffenen eingeschr\u00e4nkt. Die Pflege als eine f\u00fcrsorgende Caring Aufgabe steht im Konflikt mit der Eind\u00e4mmung des Virus. &#8222;Der schmale Grad zwischen so viel Interaktion, dass professionelle Pflege stattfinden kann und so wenig, dass das Ansteckungsrisiko weitestgehend reduziert wird, stellt eine wesentliche Herausforderung des Arbeitsalltags von Pflegenden in Zeiten der Corona-Krise dar.&#8220;<\/p><\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-normal-font-size\">Tabuthema: Der Tod&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Endstation. Das ist das Erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man die W\u00f6rter \u201eAltenheim\u201c und \u201eHospiz\u201c h\u00f6rt. Domenica Wasko hat eigens daf\u00fcr Glaubenss\u00e4tze. Beispielsweise sagt sie sich, dass es besser f\u00fcr den Bewohner war, weil er sterben wollte oder er so krank war, dass er regelrecht auf den Tod gewartet hat. Denn sie wei\u00df, dass niemand im Altenheim ist, weil es ihm dort so gut gef\u00e4llt. Doch Laura sieht das ein bisschen anders. Bevor sie zur ambulanten Palliativpflege gewechselt ist, hat sie im Hospiz gearbeitet. An jenem dunklen Ort, wie viele es sehen. Lachen? Daf\u00fcr ist hier kein Platz, denken viele. Fehlanzeige. Gerade hier spielt das Thema \u201eN\u00e4he\u201c eine entscheidende Rolle. Denn es ist eben nicht nur traurig, sondern das Gegenteil ist der Fall. F\u00fcr Laura gibt es hier nichts Wichtigeres, als das gemeinsame Lachen mit Patienten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><span class=\"tadv-color\" style=\"color:#cc33cc\">\u201eDass man mal einen Scherz macht, lockert das Ganze auf. Es dreht sich nicht nur um die Krankheit, sondern man sieht den Menschen ganzheitlich und da geh\u00f6rt N\u00e4he mit Humor und Anekdoten auch dazu.\u201c&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Um mit dem Tod von Patienten umzugehen, haben sowohl Laura Starkgraff als auch Domenica Wasko ihre ganz eigenen Rituale. In dem Hospiz, f\u00fcr das Laura vorher gearbeitet hatte, wurde alle zwei Wochen im sogenannten Raum der Stille eine Art Gottesdienst zelebriert. Eine Pflegekraft aus jedem Team bereitete daf\u00fcr etwas vor, zum Beispiel eine Geschichte. Au\u00dferdem wurde f\u00fcr jeden Patienten, der innerhalb dieser zwei Wochen verstorben ist, eine Kerze angez\u00fcndet und noch einmal an die Person gedacht.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201e<\/em>Da wurde einem bewusst, wie viele manchmal innerhalb von zwei Wochen sterben k\u00f6nnen. Dieses Bewusstwerden\u2026 Aber du nimmst auch nochmal bewusst Abschied.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Domenica Waskos Team hat als Abschiedsritual eine Art Gottesdienst. Eine Abschiedsfeier f\u00fcr die Mitarbeiter im Bewohnerzimmer des Verstorbenen. Jeder der m\u00f6chte, kann hier Abschied nehmen. Doch anstatt direkt danach wieder ihrer Arbeit nachzugehen, setzt sich das Team noch einmal zusammen. Zeit, zu reflektieren und Dinge zu verarbeiten, um sie nicht mit nach Hause zu nehmen. Manchmal reichen f\u00fcnf Minuten, in anderen F\u00e4llen kann es auch l\u00e4nger dauern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe \u00fcber die Jahre gelernt, dass der Tod zum Leben dazugeh\u00f6rt und dass das Leben bis zum letzten Atemzug ein Geschenk ist, ein Privileg\u201c, sagt Laura und erz\u00e4hlt, dass sie sich immer vor Augen h\u00e4lt, was sie ihren Patienten auf dem Weg in den Tod noch mitgeben kann. Sie selbst ist daran auch sehr gewachsen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-right is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><span class=\"tadv-color\" style=\"color:#2eb8d8\">&#8222;Denn wenn dir bewusst wird, dass dein Leben jederzeit vorbei sein kann, f\u00e4ngst du an, ein bisschen anders zu leben, zu denken und zu f\u00fchlen. Du riskierst dann auch mal was. Ich sage mir: Das Leben ist ein Geschenk, es ist dein jetziges Leben und das, was du daraus machst.\u201c&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<p>Nicht nur in Pfelgeberufen haben Mitarbeiter:innen mit dem Thema Tod zu tun. Doch wie geht jemand mit dem Tod, der f\u00fcr ihn etwas ganz Allt\u00e4gliches ist, um? Das erz\u00e4hlt <a href=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-admin\/post.php?post=736&amp;action=edit\">Tamina <\/a>in ihrer Reportage.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-normal-font-size\">Der Umgang mit professioneller N\u00e4he&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Emotionale sowie k\u00f6rperliche N\u00e4he, Zeitdruck, pflegebed\u00fcrftige, demente oder sterbende Patienten \u2013 das alles sind die Herausforderungen, denen sich eine Pflegekraft tagt\u00e4glich stellen muss. Da ist es wichtig, an sich selbst zu arbeiten. Durch die psychologische Ausbildung, die Laura durchlaufen hat, ist sie darauf gut vorbereitet.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><span class=\"tadv-color\" style=\"color:#cc33cc\">\u201eWenn du so vielen Emotionen ausgesetzt bist, ist es enorm wichtig, dich da wieder herausnehmen zu k\u00f6nnen, die Distanz zu wahren. Dich abzugrenzen, ohne komplett unnahbar zu sein. Das ist immer so ein Spiel, weil du auf der einen Seite offen, aber auf der anderen Seite trotzdem gesch\u00fctzt bleiben musst. Das habe ich w\u00e4hrend meiner Ausbildung gelernt und auch, dass ich immer wieder an mir selbst arbeite. Auch, wenn ich ein Thema habe, das mir super nahe ging oder das ich nicht verarbeitet habe, dann hole ich mir auch Hilfe. Dann spreche ich mit jemandem dar\u00fcber.\u201c&nbsp;<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Hier wei\u00df Laura, dass sie sich immer an ihr Team und ihre Chefin wenden kann. Aber auch Menschen aus ihrem privaten Umfeld, ihre Eltern und gute Freunde, unterst\u00fctzen Laura dabei, \u00fcber ihre Gef\u00fchle zu sprechen. Ihre H\u00fcndin Vivi, mit der sie lange Spazierg\u00e4nge in der Natur unternimmt, schafft diese Unterst\u00fctzung sogar ganz ohne Worte. Und wenn Laura das Gef\u00fchl hat, dass das alles nicht hilft, sucht sie sich professionelle Hilfe, im Sinne einer Supervision.&nbsp;Was das genau ist und wie die Supervision dazu beitragen kann, mit dieser professionellen N\u00e4he besser umgehen zu k\u00f6nnen, das erkl\u00e4rt Supervisorin Sina Vogt im Podcast Wohlf\u00fchlzonen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-uagb-info-box uagb-block-869fdc07 uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-above-title uagb-infobox-image-valign-top\"><div class=\"uagb-ifb-content\"><div class=\"uagb-ifb-image-content\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Fact-Snack-150x150.png\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" loading=\"lazy\" \/><\/div><div class=\"uagb-ifb-title-wrap\"><h3 class=\"uagb-ifb-title\">Supervision<\/h3><\/div><div class=\"uagb-ifb-separator\"><\/div><p class=\"uagb-ifb-desc\"> Supervision als Form der Beratung f\u00f6rdert Kommunikation und Gesundheit am Arbeitsplatz. Der Begriff stammt von den beiden lateinischen W\u00f6rtern \u201esuper\u201c und \u201evision\u201c. Ersteres bedeutet so viel wie \u201e\u00fcber\u201c, zweiteres \u201ebeobachten\/sehen\u201c. Es geht um das Einnehmen einer Vogelperspektive. <\/p><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Im Podcast: Supervisorin<a href=\"https:\/\/sinavogt.de\/\"> Sina Vogt<\/a><\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Podcast-Webseite-2.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-css-opacity has-black-background-color has-background\" \/>\n\n\n\n<p>Nach all den Bew\u00e4ltigungsstrategien, die Laura, Domenica Wasko und Sonja anwenden, bleibt abschlie\u00dfend die eine zentrale Frage: Wie schafft man es, in Berufsfeldern, in denen es wichtig ist, eine Beziehung zu seinen Patienten herzustellen, mit N\u00e4he und Distanz ausgeglichen umzugehen? Den einen Universaltipp gibt es nicht. Allerdings hat Laura einen guten Ratschlag:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#2eb8d8\"><strong> <\/strong>\u201eEin wichtiger Punkt ist auch, dass jeder mit Distanz anders umgeht und was anderes braucht. Es hei\u00dft nicht, meins ist richtig und deins ist falsch, sondern jeder hat seine eigene Art und Weise, damit umzugehen und findet dadurch sich selbst. Finde das, was dir gut tut.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-css-opacity has-black-background-color has-background\" \/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-normal-font-size\" style=\"font-weight:400\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Supervision: <a href=\"https:\/\/karriere.sn.at\/karriere-ratgeber\/neuigkeiten-trends\/was-ist-supervision-bedeutung-funktion-und-ziele-einer-supervision-39959320\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Was ist Supervision? Bedeutung, Funktion und Ziele einer Supervision | karriere.SN.at<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Distanz: Die richtige Distanz zwischen Pflegenden und betreuten Personen | redcross-edu Blog \u2013 Wissen f\u00fcrs Leben&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Detached Concern:&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.praxis60plus.ch\/files\/pdf\/alter\/Gute_Pflege_braucht_Naehe_und_Distanz.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gute_Pflege_braucht_Naehe_und_Distanz.pdf (praxis60plus.ch)<\/a>, Lampert, B. (2011). Detached Concern: eine emotionsregulierende Bew\u00e4ltigungsstrategie in der Altenpflege. Lengerich: Pabst Science Publishers. Erschienen in der Reihe Beitr\u00e4ge zur Arbeitspsychologie&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gabel, K., K\u00fcpper, A. &amp; P\u00f6hner, J. (2021). <em>N\u00e4he auf Distanz. Pflege als Caring-Disziplin in Zeiten der Covid-19-Pandemie.<\/em>&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n<script language='javascript' type='text\/javascript'>function getWR360PopupSkin(){return 'light_clean';}<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Pflegeberuf ist ein fest integrierter Bestandteil unserer Gesellschaft. Doch die physische N\u00e4he zu den Patienten ist nicht das Einzige, womit sich Pflegekr\u00e4fte tagt\u00e4glich auseinandersetzen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"author":431,"featured_media":780,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[4],"tags":[12,10,9,11],"class_list":["post-375","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-berufe","tag-altenpflege","tag-palliativmedizin","tag-pflege","tag-professionelle-naehe"],"acf":[],"pbg_featured_image_src":{"full":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1.jpg",612,408,false],"thumbnail":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1-300x200.jpg",300,200,true],"medium_large":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1.jpg",612,408,false],"large":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1.jpg",612,408,false],"1536x1536":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1.jpg",612,408,false],"2048x2048":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1.jpg",612,408,false],"quadro-sq-thumb":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1.jpg",612,408,false],"quadro-med-thumb":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1.jpg",612,408,false],"quadro-full-thumb":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/istockphoto-1219921820-612x612-1.jpg",612,408,false]},"pbg_author_info":{"display_name":"Sarah Koschinski","author_link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/author\/koschi03\/","author_img":"<img alt='Sarah Koschinski' src='https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b6df69984bf7272a60cffecca4d2ced74fe4ded3ca63629a9c4f0ebf4d0a1158?s=128&#038;d=mm&#038;r=g' srcset='https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b6df69984bf7272a60cffecca4d2ced74fe4ded3ca63629a9c4f0ebf4d0a1158?s=256&#038;d=mm&#038;r=g 2x' class='avatar avatar-128 photo' height='128' width='128' loading='lazy' decoding='async'\/>"},"pbg_comment_info":" No Comments","pbg_excerpt":"Der Pflegeberuf ist ein fest integrierter Bestandteil unserer Gesellschaft. 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