{"id":1160,"date":"2021-07-16T11:20:16","date_gmt":"2021-07-16T09:20:16","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/?p=1160"},"modified":"2024-10-26T16:15:00","modified_gmt":"2024-10-26T14:15:00","slug":"das-porno-paradoxon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/das-porno-paradoxon\/","title":{"rendered":"Das Porno-Paradoxon"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Alle schauen Pornos &#8211; niemand redet dar\u00fcber. Die Gesellschaft distanziert sich von der Branche. Involvierte w\u00fcnschen sich mehr Offenheit und Kommunikation. Ein Ann\u00e4herungsversuch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Paulita Pappel ist Anfang drei\u00dfig, lebt in Berlin und arbeitet dort als Filmproduzentin. Sie ist eine moderne Frau mit braunen langen Haaren und einem geraden Pony. Sie ist selbsternannte Feministin. Zudem ist sie erfolgreich: Zahlreiche Filme hat sie produziert, in einigen auch selbst mitgespielt, sie hat ihr eigenes Label gegr\u00fcndet und ist Mitkuratorin eines Filmfestivals. Doch was unterscheidet Paulita Pappel von anderen Filmproduzent:innen in Berlin? Ihre Filme drehen sich ausschlie\u00dflich um ein Thema: Sex. Paulita Pappel produziert Pornos.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Paulita_LukasPapierak_1_PRINT-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1228\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Paulita_LukasPapierak_1_PRINT-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Paulita_LukasPapierak_1_PRINT-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Paulita_LukasPapierak_1_PRINT-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Paulita_LukasPapierak_1_PRINT-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Paulita_LukasPapierak_1_PRINT-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Paulita_LukasPapierak_1_PRINT-1400x933.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Paulita steht f\u00fcr ihren Beruf ein &#8211; trotz der Diskriminierung.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p>Paulita ist in Spanien aufgewachsen und war schon als Jugendliche von Sex und Pornografie fasziniert. \u201eBeim ersten Pornodreh versp\u00fcrte ich ein Freiheitsgef\u00fch<span data-mce-type=\"bookmark\" id=\"mce_1_start\" data-mce-style=\"overflow:hidden;line-height:0px\" style=\"overflow:hidden;line-height:0px\"><span data-mce-type=\"bookmark\" id=\"mce_1_start\" data-mce-style=\"overflow:hidden;line-height:0px\" style=\"overflow:hidden;line-height:0px\">l. Mein Heimatland war sehr faschistisch und katholisch, selbst die damaligen Feminist:innen sahen Pornografie lediglich als Mittel, die Frauen weiter zu unterdr\u00fccken\u201c, so die heutige Berlinerin. Paulita will diesen Vorurteilen entgegenhalten. Gerade die Pornografie biete eine M\u00f6glichkeit, die weibliche Sexualit\u00e4t zu zeigen und Frauen so mehr zu erm\u00e4chtigen. In ihren Anfangszeiten in Berlin kam sie mit der feministischen Queer-Szene in Kontakt. Dort war man der Auffassung, dass Pornografie nicht so verwerflich sei, wie oft von der Gesellschaft dargestellt. Aus pers\u00f6nlicher und politischer \u00dcberzeugung begann sie als Darstellerin zu arbeiten: \u201eMein erster Dreh war der gl\u00fccklichste Tag meines Lebens.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-left is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-left\"><span class=\"tadv-color\" style=\"color:#5ac1d5\">\u201eWir m\u00fcssen in der \u00d6ffentlichkeit mehr \u00fcber Sexualit\u00e4t sprechen. Nur so k\u00f6nnen wir Diskriminierung und Stigmata begegnen.\u201c&nbsp;<\/span><\/p>\n<cite><span style=\"color:#5ac1d5\" class=\"tadv-color\">PAULITA PAPPEL<\/span><\/cite><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Paulita liebt ihren Job. Doch der Ruf von Pornografie ist in unserer Gesellschaft nach wie vor schlecht. Sie w\u00fcnscht sich mehr Anerkennung f\u00fcr ihren Beruf und die Branche. Daf\u00fcr brauche es mehr Offenheit dem Thema gegen\u00fcber.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum wir nicht dar\u00fcber reden wollen<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eMenschen die keinen Zugang zu Sexarbeit haben, reagieren unterschiedlich auf meine Beruf. Von Neugier bis Ekel ist alles dabei\u201c, so Paulita. Ihre Familie in Spanien wei\u00df nichts von ihrem Beruf \u2013 oder tut so, als w\u00fcsste sie nichts. Doch warum ist der Umgang mit Pornos in der Gesellschaft so schwierig? Fiona Attwood, eine Expertin im Bereich der Porn Studies, ist der Meinung, dass der Gesellschaft ein falsches Bild von Pornografie vermittelt wird: \u201eVor allem die Medien fokussieren sich auf die negativen Aspekte von Pornografie\u201c. Konsument:innen von Pornos werden meist einseitig dargestellt. Der Klischee-Pornoschauer ist jugendlich, m\u00e4nnlich und abh\u00e4ngig vom Pornokonsum. Zudem wird ihm oft vorgeworfen, einsam oder in einer ungl\u00fccklichen Beziehung zu sein. Mit diesem Bild wollen sich viele nicht identifizieren. Das erschwert die Debatte dar\u00fcber. Vor allem f\u00fcr Frauen ist es schwierig den eigenen Pornokonsum und die empfundene Lust zu beschreiben. Das Schauen von Pornos bedeutet oft einen Tabubruch. Man taucht in seine eigene Welt, seine eigenen Fantasien ein. In der Realit\u00e4t traut man sich dann nicht dar\u00fcber zu sprechen. Pornografie ist sehr schambehaftet.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<section class=\"wp-block-uagb-section uagb-section__wrap uagb-section__background-undefined uagb-block-c2614b22\"><div class=\"uagb-section__overlay\"><\/div><div class=\"uagb-section__inner-wrap\">\n<p class=\"has-background has-small-font-size\" style=\"background-color:#fce2b4\"><strong>Was ist Pornografie eigentlich?<\/strong><br><br>Pornos zu definieren ist schwierig, denn die Grenzen sind oft flie\u00dfend. Das Gesetz unterscheidet zwischen weicher und harter Pornografie. Weiche Pornografie beschreibt die Darstellung von sexuellen Praktiken und Geschlechtsteilen. Harte Pornografie umfasst beispielsweise sexuelle Darstellungen mit Kindern, Tieren oder Gewaltt\u00e4tigkeiten. W\u00e4hrend der Konsum von weicher Pornografie in Deutschland f\u00fcr Vollj\u00e4hrige legal ist, ist harte Pornografie klar verboten.<\/p>\n<\/div><\/section>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Vorurteile gegen\u00fcber Pornografie sind allgegenw\u00e4rtig: Pornos seien frauenfeindlich, diskriminierend und sexistisch. Paulita ist da anderer Meinung: \u201eWer Pornografie f\u00fcr Missst\u00e4nde in unserer Gesellschaft wie Sexismus verantwortlich macht, vertritt tats\u00e4chlich ein sehr sexistisches Weltbild, in dem Frauen immer das Opfer sind, wenn es um Sex geht.\u201c Somit nehme man ihnen ihre Autonomie und ihr Mitspracherecht. Die Pornoindustrie habe tats\u00e4chlich weit mehr progressive und diverse Ans\u00e4tze als viele andere Medienbranchen. <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Paulita hat sich der ethischen Pornografie verschrieben. Diese hat in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekommen. \u201eMan sollte immer vor, w\u00e4hrend und nach dem Dreh auf gegenseitige Zustimmung und transparente Kommunikation achten. Das ist f\u00fcr mich ethische Pornografie. Und das sind Grunds\u00e4tze, die im \u00dcbrigen auch in der gesamten Filmindustrie gelten sollten.\u201c Diese Regeln galten und gelten nicht immer, doch die Branche entwickelt sich immer weiter in die von Paulita beschriebene Richtung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ZEITSTRAHL<\/h2>\n\n\n\n\n    <div id=\"timeline-embed\"><\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\/\/ <![CDATA[\n        var timeline_config = {\n            width: \"100%\",\n            height: \"650\",\n            source: \"https:\/\/docs.google.com\/spreadsheets\/d\/1Rp-lsq3hUru3gUf_nLgx3dJVyF4Q-4KrTKwUTZf1Qrc\/edit#gid=0\",\n            embed_id: \"timeline-embed\",\n            start_at_end: false,\n            start_at_slide: \"0\",\n            start_zoom_adjust: \"\",\n            initial_zoom:\"2\",\n            hash_bookmark: false,\n            font: \"\",\n            debug: false,\n            lang: \"en\",\n\t\t\tmaptype: \"\",\n\t\t\tscript_path: \"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/plugins\/knight-lab-timelinejs\/v3\/js\/\"\n        }\n\/\/ ]]><\/script>\n        \n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die positiven Seiten der Branche<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Britin Fiona Attwood beschreibt eine allm\u00e4hliche Ann\u00e4herung der Gesellschaft an das Thema. Neue, alternative und \u00e4sthetischere Formen von Pornografie werden immer beliebter, das Publikum immer weiblicher. Au\u00dferdem sind sich die Konsument:innen bewusster, dass zwischen der Fantasiewelt und dem eigenen Sexleben unterschieden werden muss. Positive Effekte sind in der Gesellschaft immer anerkannter: Pornos schaffen einen Raum zum sexuellen Experimentieren und sind eine Hilfe beim Finden der eigenen Sexualit\u00e4t. \u201eDie Gesellschaft \u00f6ffnet sich durch diese Entwicklungen den Pornos, der Weg dahin ist aber noch lang\u201c, betont Fiona Attwood. In solch einer offenen und sexpositiven Gemeinschaft aus Sexarbeiter:innen und Filmemacher:innen lebt Paulita Pappel in Berlin. \u201eDas ist ein gro\u00dfes Geschenk und eine gro\u00dfe Erleichterung, da ich mich hier vor Stigmata und Diskriminierung verstecken und erholen kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Geschlechterverteilung auf Pornhub in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:10%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:80%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"524\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-27-um-15.04.35-1024x524.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3915\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-27-um-15.04.35-1024x524.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-27-um-15.04.35-300x154.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-27-um-15.04.35-768x393.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-27-um-15.04.35-1536x786.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-27-um-15.04.35-1400x717.png 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-27-um-15.04.35-1250x640.png 1250w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-27-um-15.04.35-400x205.png 400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-27-um-15.04.35.png 1996w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nach wie vor schauen mehr M\u00e4nner als Frauen Pornos. In Deutschland waren 2019 lediglich ein Viertel der Konsument:innen weiblich, w\u00e4hrend es in Schweden schon 35 Prozent waren. Immerhin wurde zum Vorjahr ein weltweiter Anstieg von drei Prozent verzeichnet. <br>[Daten von \u201ePornhub&#8217;s 2019 Year in Review&#8220; (eigene Darstellung)]<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:10%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-left\"><span class=\"tadv-color\" style=\"color:#cc33cc\">Pornografie ist f\u00fcr mich <\/span><br><span class=\"tadv-color\" style=\"color:#cc33cc\">ein politisches Statement.<\/span><\/p>\n<cite><span style=\"color:#cc33cc\" class=\"tadv-color\">PAULITA PAPPEL<\/span><\/cite><\/blockquote>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Pornodarsteller:in geh\u00f6rt nicht zu den klassischen Traumberufen. F\u00fcr Paulita war das anders: \u201eIch habe damals aus zwei Gr\u00fcnden als Performerin gestartet. Zum einen wollte ich mit meiner eigenen Sexualit\u00e4t experimentieren. Zum anderen war es ein politisches Statement: Ich wollte meinen K\u00f6rper und meine weibliche Sexualit\u00e4t zeigen, welche ich nicht in den Mainstream-Medien repr\u00e4sentiert sah.\u201c <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Arbeit in der Pornografie geh\u00f6rte damals und geh\u00f6rt heute zu ihrem Kampf f\u00fcr eine feministischere Welt und f\u00fcr einen Ausdruck von Kreativit\u00e4t: \u201eMit meiner Arbeit will ich die Diversit\u00e4t von K\u00f6rpern, Sexualit\u00e4t und sexuellen Praktiken zeigen. Au\u00dferdem liebe ich es, die Grenzen zwischen einem normalen Kunstfilm und Pornografie auszutesten \u2013 und auszureizen.\u201c&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine L\u00f6sung f\u00fcr viele Probleme<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Die Bev\u00f6lkerung spricht zwar nicht \u00fcber Pornos, doch konsumiert sie. Und das sogar ziemlich oft. Patrick Catuz findet diesen Zustand paradox. Er arbeitet schon lange in der Pornobranche: \u201eIch finde das ein bisschen schr\u00e4g. Unsere Branche bekommt sehr viel Aufmerksamkeit und wird trotzdem von der Gesellschaft tabuisiert.\u201c Der Wiener besch\u00e4ftigt sich schon lange wissenschaftlich mit dem Thema, au\u00dferdem ist er Produzent&nbsp;und Gr\u00fcnder eines Porno-Labels. Angefangen hat er bei Erika Lust in Barcelona, einer ber\u00fchmten Vertreterin der feministischen Pornografie. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"842\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC00871-1-842x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2603\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC00871-1-842x1024.jpeg 842w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC00871-1-247x300.jpeg 247w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC00871-1-768x934.jpeg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC00871-1-1263x1536.jpeg 1263w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC00871-1-1684x2048.jpeg 1684w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC00871-1-1400x1702.jpeg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 842px) 100vw, 842px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Patrick Catuz besch\u00e4ftigt sich sowohl mit der Theorie als auch mit der Praxis der Pornografie.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Als er dann wieder nach Wien zur\u00fcckkam, gr\u00fcndete er sein eigenes Label: \u201eIch habe damals eine Operns\u00e4ngerin kennengelernt, die aus der Oper aussteigen wollte. Zusammen beschlossen wir, alternative Pornos zu machen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column has-text-color is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"color:#2eb8d8\">\n<pre class=\"wp-block-verse has-text-align-center has-text-color has-normal-font-size\" style=\"color:#2eb8d8\"><p>Die Gr\u00f6\u00dfe der Pornobranche ist enorm. Zu <strong>MindGeek<\/strong>, dem gr\u00f6\u00dften Porno-Konzern der Welt, geh\u00f6ren mehr als 30 Websites wie \u201eYouporn\u201c, \u201ePornhub\" oder \u201eRedtube\u201c. Branchenkennern zufolge macht MindGeek mehrere <strong>100 Millionen Euro Umsatz<\/strong> im Jahr.<\/p><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Die Gesellschaft h\u00e4lt Abstand zur Pornografie, damit hat auch der Wiener Erfahrungen gemacht: \u201eSelbst im wissenschaftlichen Umfeld erf\u00e4hrt man oft eine Form der \u00c4chtung, sobald man sich im Bereich der Porn Studies bewegt.\u201c Patrick Catuz spricht viel \u00fcber seine Arbeit, nimmt an Diskussionen teil und h\u00e4lt Vortr\u00e4ge.&nbsp;Auf einer Konferenz versuchte jemand, seine Pr\u00e4sentation zu unterbrechen, nachdem klar wurde, wor\u00fcber er spricht. \u201eDas Stigma ist sehr stark. Und das auch, wenn man sich nicht selber auszieht.\u201c <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Er w\u00fcnscht sich einen offeneren Umgang mit dem Thema. Dann k\u00f6nne man auch etwaige Probleme besser kommunizieren und L\u00f6sungen daf\u00fcr finden: \u201eDamit k\u00f6nnten wir uns alle das Leben ein bisschen leichter machen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dass es Probleme in der Branche gibt, ist auch Paulita bewusst: \u201eNat\u00fcrlich kann und soll man die Pornobranche kritisieren. Genau wie man jede andere Medienbranche wie Film, Musik und Mode kritisieren kann\u201c, so Paulita. Vor allem Mainstream-Seiten wie Pornhub oder YouPorn h\u00e4tten diese Kritik n\u00f6tig. \u201eDort st\u00f6\u00dft man beispielsweise oft auf Copyright-Probleme. Aufwendig produzierte Filme werden kostenlos hochgeladen. Au\u00dferdem landen dort auch viele Amateur- und Rachepornos, denen die Beteiligten nicht zugestimmt haben\u201c, so Patrick Catuz. \u201ePornhub macht eine sehr schlechte Figur, diese Videos aus dem Verkehr zu ziehen. Somit macht die Seite Profit mit der Verletzung der Pers\u00f6nlichkeitsrechte und der Integrit\u00e4t der Sexualit\u00e4t der Leute.\u201c Diese Probleme gilt es zu bek\u00e4mpfen. \u201eEs gibt einen einfachen Weg, um festzustellen, ob die Pornos, die ich schaue, ethisch vertretbar sind: Ich zahle daf\u00fcr!\u201c, findet Paulita. Nur mit einer fairen Bezahlung kann sichergestellt werden, dass die Involvierten gerecht behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-uagb-section uagb-section__wrap uagb-section__background-color uagb-block-dba4052c\"><div class=\"uagb-section__overlay\"><\/div><div class=\"uagb-section__inner-wrap\">\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#fce2b4\"><strong>Pay For Your Porn!<\/strong><br><br>Unter dem Slogan \u201ePay For Your Porn!\u201c wurde 2014 eine Initiative gestartet, die sich gegen die Piraterie von Filmen einsetzt. F\u00fcr viele Konsument:innen ist es normal, f\u00fcr Pornos nicht zu zahlen. Doch die Involvierten sind anderer Meinung: Durch den Konsum von kostenloser Pornografie gingen Arbeitspl\u00e4tze verloren, die L\u00f6hne w\u00fcrden sinken und ethische Richtlinien seien nicht klar vorgegeben.<\/p>\n<\/div><\/section>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Neue Formen der Pornografie<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine Plattform, auf der man f\u00fcr pornografische Inhalte zahlen muss, ist OnlyFans \u2013 auch bekannt als das Instagram f\u00fcr Pornos. Dort kann sich jede Person einen Account anlegen und jegliche Arten legaler Inhalte hochladen. Ein Gro\u00dfteil der Nutzer:innen bietet erotischen oder pornografischen Content an. Dieser ist hinter einer Bezahlschranke versteckt. Somit k\u00f6nnen die Performer:innen ihren eigenen K\u00f6rper und ihre Sexualit\u00e4t zeigen. Sie k\u00f6nnen selbst bestimmen, wo und mit wem sie arbeiten und was sie daf\u00fcr verlangen. \u00dcber 100 Millionen Nutzer:innen sind dort bereits registriert \u2013 t\u00e4glich werden es mehr. Erfolgreiche Betreiber:innen verdienen dort eine Menge Geld. F\u00fcr ein Abonnement m\u00fcssen die Follower mindesten f\u00fcnf Dollar pro Monat bezahlen. Achtzig Prozent davon geht an die Performer:innen, zwanzig Prozent an OnlyFans. Eines wird schnell klar: Auf OnlyFans ist man auf sich selbst gestellt und abh\u00e4ngig von der Abonnentenzahl. Patrick Catuz sieht die Plattform trotzdem in positivem Licht: \u201eGerade f\u00fcr die Amateurpornografie ist das eine gro\u00dfe Chance. Durch die N\u00e4he zu den Darsteller:innen bekommen die Inhalte einen personellen Touch und Probleme wie fehlendes Einverst\u00e4ndnis fallen quasi weg.\u201c Ein Mainstream-Porno, der billig arbeitet und \u00e4hnlich produziert, w\u00fcrde sich aufgrund von Netzwerken wie OnlyFans in Zukunft schwerer tun, am Bild, K\u00f6rper und an der Sexualit\u00e4t anderer Leute Geld zu verdienen. \u201eUnd das halte ich f\u00fcr eine tolle Sache\u201c, sagt Patrick zu seiner Prognose.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Diese Folge von \u201ePuls Reportage&#8220; besch\u00e4ftigt sich nochmals genauer mit der Plattform OnlyFans. Sie fragten sich, ob die Plattform mit ihrem Konzept f\u00fcr mehr Empowerment sorgt oder eine Pornofalle f\u00fcr junge Menschen ist:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button has-custom-width wp-block-button__width-100\"><a class=\"wp-block-button__link has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/puls-reportage\/empowerment-oder-pornofalle\/br\/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzZjYTAxZGIwLTZiZTctNGQ1ZS05ZGE5LWJlZjdmMGFmMDg3OA\" style=\"background-color:#d96fe2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Video: OnlyFans \u2013 Pornofalle oder Empowerment? (PULS Reportage)<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<p>Die Zukunft der Pornografie bleibt ungewiss. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es viele Probleme, die behoben werden m\u00fcssen. Die Involvierten halten offene Kommunikation und Ann\u00e4herung an das vermeintliche Tabuthema f\u00fcr einen L\u00f6sungsansatz. Ein Ort, an welchem die Distanz zum Thema verringert werden kann, ist das Pornfilmfestival in Berlin. Dort ist Paulita Pappel Mitkuratorin. Das Festival ist eines der gr\u00f6\u00dften und \u00e4ltesten seiner Art. Seit 2006 treffen sich dort j\u00e4hrlich Interessierte und besch\u00e4ftigen sich mit Themen wie Sexualit\u00e4t, Politik, Feminismus und Gender. Das gezeigte Filmprogramm dreht sich ausschlie\u00dflich um Pornos. \u201eWir zeigen Dokumentarfilme, lange Features oder Experimentalshots \u2013 alles was zum Thema passt. Es ist ein Ort, um sich zu vernetzen und vor allem um \u00fcber Themen zu reden, welche ansonsten in unserer Gesellschaft ein Tabu sind\u201c, so Paulita. Da die Kinos in den letzten Monaten geschlossen waren, wurde das geplante Programm Anfang Juli 2021 nachgeholt. Der Episodenfilm \u201eUrban Smut\u201c er\u00f6ffnete das Festival. Dieser zeigt, dass Pornos mehr sein k\u00f6nnen als lediglich das Filmen von Sexszenen. Pornos k\u00f6nnen eine Kunstform sein. Das Projekt ist durch die Zusammenarbeit von f\u00fcnf Filmschaffenden entstanden. Gedreht wurde in Berlin \u2013 auf einem Parkhausdach, in einem Kellergew\u00f6lbe und in einem alten Heizkraftwerk.&nbsp;\u201eIrgendwo zwischen rau und verspielt,&nbsp;\u00e4sthetisch und explizit\u201c, so die Beschreibung des Projektes.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC02137-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1301\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC02137-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC02137-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC02137-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC02137-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC02137-1400x933.jpg 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC02137.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hinter den Kulissen von \u201eUrban Smut&#8220;. An einem Pornodreh sind viele Menschen involviert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit anderen Menschen im Kino sitzen und Pornos schauen \u2013 eine bizarre Vorstellung f\u00fcr die meisten. Trotzdem versammelten sich dort vor der Cornoa-Pandemie \u00fcber 8.000 Besucher:innen j\u00e4hrlich. \u00dcber die H\u00e4lfte der Zuschauer:innen ist weiblich, das Publikum international: Nur rund f\u00fcnfzig Prozent kommen aus Deutschland. Neben den Filmvorf\u00fchrungen hat das Festival noch einiges mehr zu bieten. Die G\u00e4ste k\u00f6nnen sich Vortr\u00e4ge und Lesungen anschauen, an Workshops mitmachen und an Diskussionen rund um das Thema \u201eSexualit\u00e4t heute\u201c teilnehmen. Es ist ein Ort, an dem Pornografie kein Tabuthema ist, ein Ort, an dem Pornoproduzent:in ein anerkannter Beruf ist \u2013 es ist ein Ort der Ann\u00e4herung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/image_6483441-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1367\" style=\"width:278px;height:208px\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/image_6483441-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/image_6483441-300x225.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/image_6483441-768x576.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/image_6483441-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/image_6483441-1400x1050.jpg 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/image_6483441.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Max (links) und sein Team <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Besonders f\u00fcr die Jugendlichen ist der Umgang mit Sexualit\u00e4t schwer. Inwiefern stehen Schulen hier in der Verantwortung? In dieser Folge \u201eNahaufnahme\u201c habe ich mit Max gesprochen, der sich bei \u201eMit Sicherheit verliebt\u201c, einem Sexualaufkl\u00e4rungsprojekt f\u00fcr Schulen, engagiert. Er erz\u00e4hlt von seinen Schulbesuchen und seinen W\u00fcnschen zum Umgang mit Sexualit\u00e4t. Zudem erkl\u00e4rt Fachreferent Nico Waibel vom bayerischen Kultusministerium, wie die Schulen das Thema Aufkl\u00e4rung angehen.&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">IM PODCAST: MAX VON \u201eMIT SICHERHEIT VERLIEBT&#8220;<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio aligncenter\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/NussrainerPodcastfinal.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><\/p>\n<script language='javascript' type='text\/javascript'>function getWR360PopupSkin(){return 'light_clean';}<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle schauen Pornos \u2013 niemand redet dar\u00fcber. Die Gesellschaft distanziert sich von der Branche. Involvierte w\u00fcnschen sich mehr Offenheit und Kommunikation. 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