{"id":1094,"date":"2021-07-16T04:29:17","date_gmt":"2021-07-16T02:29:17","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/?p=1094"},"modified":"2024-10-26T14:51:06","modified_gmt":"2024-10-26T12:51:06","slug":"wenn-instagram-auf-die-psyche-trifft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wenn-instagram-auf-die-psyche-trifft\/","title":{"rendered":"Wenn Instagram [auf] Psyche trifft"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>Ich bin depressiv seit ich 13 bin, davor habe ich mich auch schon mies gef\u00fchlt. Ich habe das mein Leben lang.<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Eva dachte, sie w\u00fcsste, was ihre Depression bedeutet\u2026<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121749_Instagram-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2674\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121749_Instagram-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121749_Instagram-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121749_Instagram-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121749_Instagram-768x767.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121749_Instagram-700x700.jpg 700w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121749_Instagram.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/Bvyr1grHfBL\/?utm_source=ig_web_copy_link\">@depridisco<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>\u2026bis ihre Psychiaterin sie 2015 in eine Psychoedukations-Gruppe schickt. Dort wird Wissen \u00fcber die verschiedenen Facetten der Krankheit vermittelt. Evas erste Reaktion: \u201eLass mich in Ruhe.\u201c Trotzdem sitzt sie wenig sp\u00e4ter in besagter Gruppe. \u201eDas war f\u00fcr mich ein Augen\u00f6ffner\u201c, sieht sie jetzt. Sie lernt ihre Depression von ihrer Pers\u00f6nlichkeit zu separieren. \u201eEs ist einfach eine Erkrankung in mir. Das hat nichts mit meinem Charakter zu tun.\u201c Eva kann auf \u00fcber zehn Jahre \u201eDepri-Karriere\u201c, wie sie selbst ihre Erkrankung bezeichnet, zur\u00fcckblicken. \u201eIch war schon immer so ein bisschen schr\u00e4g\u201c, erz\u00e4hlt sie n\u00fcchtern. Auf dem Land in einem kleinen Dorf war es f\u00fcr Eva nicht immer einfach Freunde zu finden. Deshalb hat sie sich schon fr\u00fch ins Internet verkrochen. Heute lebt die 30-J\u00e4hrige in Wiesbaden. Sie beschreibt ihr Umfeld als mental sehr gesund. In einer Down-Phase fasst sie den Entschluss, mit anderen zu teilen, wie es ist mit einer Depression zu leben. Eva will zeigen:  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Das muss nicht immer nur traurig und schwarz-wei\u00df sein, sondern man kann damit auch irgendwie klarkommen.<\/strong><\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>Unter ihrem alias \u201eDepridisco\u201c spricht sie seit 2019 auf Instagram zu mehr als 6.600 Follower:innen \u00fcber ihre psychische Erkrankung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Depri in der Disco?<\/h2>\n\n\n\n<p>Depression und Disco. Au\u00dfer dem gleichen Anfangsbuchstaben haben diese beiden Begriffe eigentlich nichts gemeinsam. Tats\u00e4chlich geh\u00f6ren sie f\u00fcr Eva jetzt irgendwie zusammen. Als sie finanzielle Probleme hat, geht ihr der Spruch \u201ePanic at the Dispo\u201c nicht mehr aus dem Kopf \u2013 eine Umwandlung des Bandnamens \u201ePanic at the Disco\u201c. \u201eDieses Disco-Ding war dann immer pr\u00e4sent\u201c, erz\u00e4hlt Eva. Auch wenn sie \u00fcber ihre \u201eDepris\u201c redet. \u201eIch wollte keinen Namen, der verspricht, dass ich meine Depressionen \u00fcberwunden habe, das ist eben nicht so.\u201c \u201eKatastrophenschutzzentrum\u201c, steht im Steckbrief ihres Accounts. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>F\u00fcr alle, die zu depressiv sind, lange Ratgeber zu lesen oder das Haus zu verlassen.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Zeichnung einer schwarzen Maske auf hellrosa Untergrund ziert ihr Profilbild. Sie erinnert an die Maske von Batman. Ein Gesicht dahinter gibt es allerdings nicht. Eva selbst zeigt sich auf ihrem Account nicht. Auch in ihrem Story-Highlight \u201e\u00dcber mich\u201c ist die Suche nach Selfies vergeblich. \u201eHeute ist Maskentag\u201c verk\u00fcndet die erste Slide im Highlight \u201eDepri-Alltag\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie f\u00fchlt sich eine Depression an?<\/h2>\n\n\n\n<p>Eva spricht bisher nur anonym \u00fcber ihre Erkrankung und auch das kostet sie \u00dcberwindung. Die Idee, ihre Erfahrungen mit der Depression zu teilen, entstand bereits 2016. \u201eDas hat dann drei Jahre gedauert, bis ich mich \u00fcberwunden habe.\u201c Evas Instagram-Feed besteht nicht aus Selfies, Gruppenfotos oder Landschaftsimpressionen, ihre Beitr\u00e4ge sind bunt geletterte Botschaften und Illustrationen. Urspr\u00fcnglich wollte die selbstst\u00e4ndige Kommunikationsdesignerin ihre Kunst in einem Buch sammeln. Die Entscheidung f\u00fcr Instagram war eine Kurzschlussreaktion. Eine Freundin ermutigte sie, auf der Plattform zu posten: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Schie\u00df da einfach mal was hoch und dann guckst du, was passiert<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wann Eva etwas \u201ehochschie\u00dft\u201c, plant sie bis heute nicht voraus und bei allem gilt: blo\u00df kein Zeitdruck. So kann es auch mal ein halbes Jahr dauern, bis es ein Post aus der virtuellen Schreibtischschublade auf ihren Account schafft. \u201eMeistens f\u00e4ngt es damit an, dass ich einen Gedankenfetzen im Kopf habe, den ich mir in irgendeiner To-Do-Liste aufschreibe. Und irgendwann, vier oder sechs Wochen sp\u00e4ter, \u00fcberlege ich, ob ich das mal lettern k\u00f6nnte\u201c, erkl\u00e4rt sie den Kreativprozess.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1022\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121815_Instagram-1024x1022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2743\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121815_Instagram-1024x1022.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121815_Instagram-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121815_Instagram-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121815_Instagram-768x767.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121815_Instagram-700x700.jpg 700w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121815_Instagram.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/BvqfA0CniyH\/?utm_source=ig_web_copy_link\">@depridisco<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p> \u201eChoose happy haben sie gelettert\u2026is klar\u201c, postet Eva im M\u00e4rz 2019. Handlettering, wie das Zeichnen und Malen von Schrift genannt wird, werde ihrer Meinung nach oft von Plattit\u00fcden vereinnahmt. \u201eLiebe Hobbyletterer\u201c, wendet sie sich in diesem Beitrag an jene, \u201ebitte f\u00fchlt euch nicht angegriffen.\u201c Eva verstehe, was Zitate wie \u201echoose happy\u201c bedeuten, aber einfach auf \u201ehappy\u201c klicken sei dann doch nicht so einfach. \u201eWenn die Seele erkrankt ist und nichts positives mehr durchkommt, tut es unglaublich weh, S\u00e4tze wie \u201eEinfach mal machen, was soll schon schief gehen?\u201c oder \u201echoose happy\u201c und wie sie noch alle hei\u00dfen, zu lesen\u201c, teilt sie in der Bildunterschrift. Eva nutzt das Handlettering, um ihre Erfahrungen mit der Depression zu transportieren. \u201eGef\u00fchl des Tages: Mein Gehirn ist eine tr\u00e4ge Masse\u201c, steht schwarz und dunkelrot auf wei\u00dfem Hintergrund. Menschen auf diese Art zu sagen \u201eHey, das bin ich und das geh\u00f6rt auch dazu\u201c ist f\u00fcr Eva ein hilfreicher Prozess: \u201eDas ist ein Ventil, um mich mit meiner Krankheit auseinanderzusetzen.\u201c <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Die Angst vor einem Shitstorm begleitet Eva jedoch immer. \u201eIch mache mich nat\u00fcrlich komplett nackt. Ich erz\u00e4hle wirklich sehr intime Sachen. Nicht, was ich gegessen habe, wo ich wohne oder wer mein Partner ist, sondern diese ganzen Seelen-Geschichten.\u201c Bisher ist ihre Angst jedoch unbegr\u00fcndet. \u201eDas ist dann wahrscheinlich die Psyche, die mit mir ihre Tricks spielt\u201c, reflektiert sie. In ihrem letzten Beitrag zur Angst vor einem Shitstorm, kommt sie zu dem Schluss: \u201eBin ich zu sensibel? Wahrscheinlich schon.\u201c <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1022\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121831_Instagram-1024x1022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2748\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121831_Instagram-1024x1022.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121831_Instagram-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121831_Instagram-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121831_Instagram-768x767.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121831_Instagram-700x700.jpg 700w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121831_Instagram.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CQJlYrmnJGN\/?utm_source=ig_web_copy_link\">@depridisco<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von Selbstzweifeln und Selbsthilfe<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Ich habe so ein kleines Impostor-Syndrom<\/strong><\/p>\n<cite>gesteht Eva.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1022\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121922_Instagram-1024x1022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2770\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121922_Instagram-1024x1022.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121922_Instagram-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121922_Instagram-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121922_Instagram-768x767.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121922_Instagram-700x700.jpg 700w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121922_Instagram.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CBKd1hnnldm\/?utm_source=ig_web_copy_link\">@depridisco<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"818\" height=\"817\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121951_Instccagram.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2902\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121951_Instccagram.jpg 818w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121951_Instccagram-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121951_Instccagram-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121951_Instccagram-768x767.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-121951_Instccagram-700x700.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 818px) 100vw, 818px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/B6sOl7tn9VE\/?utm_source=ig_web_copy_link\">@depridisco<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Auch beim Verfassen von Posts plagen die 30-J\u00e4hrige h\u00e4ufig Selbstzweifel: \u201eIch denke immer: Das will sowieso niemand haben, da interessiert sich sowieso niemand daf\u00fcr, au\u00dferdem ist es nicht gut genug.\u201c Eigentlich sieht sie ihren Account selbst auch nicht als \u201einstagrammable\u201c mit ihren unregelm\u00e4\u00dfigen Posts. Von einer Influencerin sei sie weit entfernt. \u201eIrgend so eine Tante, die halt Insta macht\u201c, f\u00e4ngt Eva an. \u201eAber das sagt man nicht\u201c, setzt sie hinterher. Wie Eva es findet, dass \u00fcber sechseinhalb tausend Menschen ihre Erfahrungen verfolgen? \u201eDas ist schon abgefahren\u201c, sagt sie und lacht. Sie pflegt einen regen Austausch mit ihren Follower:innen und berichtet von vielen \u201esuper lieben\u201c Direktnachrichten: \u201eIch habe endlich erkannt, was los ist mit mir, weil du das so auf den Punkt bringst\u201c oder \u201eIch habe deinen Account meinen Eltern gezeigt, die wissen jetzt endlich Bescheid\u201c. Sie inspiriere auch manche dazu, eine Therapie zu beginnen. \u201eDas ist f\u00fcr mich das Tollste, was passieren kann, wenn ich die Leute dazu inspiriere, sich selbst zu helfen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Hilfe zur Selbsthilfe. \u201eWir m\u00fcssen selbst erkennen, dass etwas nicht stimmt und das kann eine ganze Weile dauern\u201c, schreibt Eva Ende 2019 in einem Beitrag. Sich selbst beobachten, auf seine Gef\u00fchle h\u00f6ren, sich in Achtsamkeit \u00fcben. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Selbst wenn man nur damit anf\u00e4ngt, dass man sagt, ich f\u00fchle mich irgendwie kribbelig im Bauch oder ich habe irgendwie so eine Schwere auf dem Kopf<\/strong><\/p>\n<cite>r\u00e4t Eva.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>17 Jahre auf Therapiesofas haben ihr geholfen, \u00fcber ihre Gef\u00fchle zu sprechen. Aber sie betont immer wieder, auf welcher Seite des Sofas sie sitzt. Eva ist kein Profi, sie ist auch \u201enur\u201c Patientin. Wenn sich Follower:innen eine Beratung von ihr w\u00fcnschen, kommuniziert sie klare Grenzen. Depridiso ist ein Erfahrungsbericht, keine Therapie.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Hanke-ueber-Depression.mp3\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">Robert Hanke von der Bayerischen Gesellschaft f\u00fcr Psychische Gesundheit<span data-mce-type=\"bookmark\" id=\"mce_1_start\" data-mce-style=\"overflow:hidden;line-height:0px\" style=\"overflow:hidden;line-height:0px\"><span data-mce-type=\"bookmark\" id=\"mce_1_start\" data-mce-style=\"overflow:hidden;line-height:0px\" style=\"overflow:hidden;line-height:0px\"> \u00fcber Depressionen<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity aligncenter\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Psyche f\u00fcr alle?<\/h2>\n\n\n\n<p>Psychohygiene ernst nehmen, auch mal eine Therapie machen \u2013 das hat nichts mit Schw\u00e4che zu tun. \u201eEine Psyche haben wir alle. Das betrifft uns alle.\u201c Trotzdem erlebt Hatice Budak als Muslima innerhalb der muslimischen Community eine Tabuisierung von psychischer Gesundheit. Die Deutsch-T\u00fcrkin m\u00f6chte zeigen: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Wir d\u00fcrfen uns diesem Thema auch widmen, ohne Angst davor zu haben, abgestempelt zu werden.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Im Teenageralter hatte Hatice eine pr\u00e4gende Erkenntnis. \u201eVielleicht sogar die erste, die ich so in meinem Leben hatte\u201c, blickt die 28-J\u00e4hrige zur\u00fcck. \u201eIch habe immer damit zu k\u00e4mpfen gehabt, dass ich zwischen zwei Welten bin und das Gef\u00fchl vermittelt bekommen habe, mich entscheiden zu m\u00fcssen, ob ich mehr t\u00fcrkisch oder mehr deutsch bin.\u201c Aus ihrer Identit\u00e4tskrise, wie Hatice selbst sagt, wird schlie\u00dflich eine Selbstfindungsphase: \u201eIch habe irgendwann verstanden, dass beide Anteile sein d\u00fcrfen, dass das eigentlich eine Superpower ist.\u201c Anstatt sich f\u00fcr eine Welt zu entscheiden, vereint sie beide Nationalit\u00e4ten \u2013 eine hybride Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"5 Fragen an...Hatice Budak @hybridpsychologist | [un]nahbar\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/CQ-CuRcCcLA?feature=oembed&#038;wmode=opaque&#038;enablejsapi=1&#038;playerapiid=ytplayer\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">5 Fragen an Hatice Budak @hybridpsychologist<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Hatice ist klinische Psychologin und in der Ausbildung zur Psychotherapeutin, als sie ihr Identit\u00e4tspseudonym \u201eHybridpsychologist\u201c kreiert. \u201eDu scrollst durch Instagram und siehst ganz viele Bilder, die deine Gedanken in eine ganz bestimmte Richtung lenken oder verzerren k\u00f6nnen\u201c, meint die Psychologin. Das kann auf die Psyche schlagen. Aufkl\u00e4rung \u00fcber mentale Gesundheit auf der Ich-teile-mein-Leben-Plattform? \u201eIch dachte damals tats\u00e4chlich, es gibt sowas noch gar nicht\u201c, erz\u00e4hlt sie. Aus dieser Motivation heraus erstellt sie 2019 ihren Account @hybridpsychologist auf Instagram, um f\u00fcr psychische Gesundheit zu sensibilisieren und sich f\u00fcr die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen einzusetzen. Schnell findet sie sich in einer doch nicht so kleinen Community von Kolleg:innen wieder. \u201eIch finde das wirklich super bereichernd, dass man sich auf dieser kollegialen Ebene austauschen kann, mit dem Ziel, das bestm\u00f6gliche Angebot zu machen.\u201c Gleichzeitig betont das Story-Highlight \u201eDisclaimer\u201c auf ihrem Account: <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Instagram ersetzt keine Therapie<\/strong><\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>Hatice weist auf die plattformbedingte Begrenztheit der Darstellung hin. Laut Hatice sei es wichtig, nicht zu fachsimpeln, \u201esondern die Themen herunterzubrechen\u201c, damit sie auf den Alltag \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen und zur Selbstreflexion anregen. \u201eIch bin echt stolz darauf, dass ich diese F\u00e4higkeit habe, abstrakte Dinge aufzuschl\u00fcsseln\u201c. So h\u00e4tte sie sich auch im Studium schon Themen durch Visualisierungen angeeignet. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1022\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122012_Instagram-1024x1022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2789\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122012_Instagram-1024x1022.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122012_Instagram-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122012_Instagram-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122012_Instagram-768x767.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122012_Instagram-700x700.jpg 700w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122012_Instagram.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CLMwRJ9hA2B\/?utm_source=ig_web_copy_link\">@hybridpsychologist<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-left\"> Jetzt f\u00fcllen orangefarbige Illustrationen, Zitate und Erkl\u00e4rungen die Kacheln auf ihrem Instagram-Account. \u201eMehr als nur ein Trendwort\u201c steht in einem orangenen Banner, darunter: \u201eWas ist eigentlich Selbstf\u00fcrsorge?\u201c In eine Decke eingewickelt und mit einer Tasse in den H\u00e4nden sitzt die Illustration einer Frau auf einem orangen Teppich und l\u00e4chelt, vor ihr ein aufgeschlagenes Buch. Auf der n\u00e4chsten Slide sind bekannte Tipps f\u00fcr Selbstf\u00fcrsorge aufgelistet \u2013 \u201eIst das aber schon Selbstf\u00fcrsorge?\u201c Hatice erkl\u00e4rt in dem mehrteiligen Beitrag \u201eJa, aber\u2026 nur ein Bruchteil\u201c. In Serien wie \u201eEssst\u00f6rungen im \u00dcberblick\u201c oder \u201eParentifizierung\u201c beleuchtet Hatice psychische Erkrankungen und liefert Einblicke in die therapeutische Arbeit. <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Mittlerweile st\u00fctzt sie eine Follower:innen-Base von mehr als 16.000 Menschen \u2013 \u201esurreal\u201c, findet Hatice. \u201eIrgendwann verliert man auch den Bezug zu Zahlen. Das sprengt einfach meine Vorstellungskraft.\u201c Als Influencerin sieht \u201eHati\u201c, wie ihre Follower:innen sie nennen, sich aber nicht. \u201eDieser Begriff ist so negativ konnotiert\u201c, erkl\u00e4rt sie. \u201eIch habe mich noch nie aus dieser Perspektive betrachtet, dass ich irgendetwas beeinflusse.\u201c Hatice f\u00e4llt es schwer, sich in eine solche Kategorie zu zw\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Man macht das ja aus einer Sinnhaftigkeit heraus. Man m\u00f6chte helfen und m\u00f6chte Menschen ber\u00fchren. Man m\u00f6chte Menschen unterst\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Interview-@Medienmonolog.mp4\"><\/video><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sascha <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/medienmonolog\/\">@medienmonolog<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Interview-@liselottes_gedankenreise.mp4\"><\/video><figcaption class=\"wp-element-caption\">Liselotte <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/liselottes_gedankenreise\/\">@liselottes_gedankenreise<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Interview-@lilalanii.mp4\"><\/video><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lani <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/lilalanii\/\">@lilalanii<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Wieder trudelt eine Direktnachricht bei Hatice ein. Eine Sprachnachricht, in der sich eine Followerin den Kummer von der Seele spricht. Ganz privat, ganz pers\u00f6nlich. \u201eIch war schon immer eine ganz gute Zuh\u00f6rerin\u201c, meint Hatice und lacht. Anfangs versuchte sie noch, auf alles einzugehen. Mittlerweile hat sie gelernt, dass Instagram nicht die richtige Plattform f\u00fcr diese Art der Unterst\u00fctzung ist \u2013 zu antworten versucht sie dennoch. Sie verweist auch auf ihre Online-Beratung oder schl\u00e4gt vor, sich an einen Therapeuten zu wenden. Negative Erfahrungen mit Follower:innen hatte Hatice bisher kaum. \u201eDie haben sich dann auch sehr schnell zu positiven Erfahrungen entwickelt\u201c, wenn sie auf die Person zugeht und nachfragt. Falls sie einen Kommentar unter einem ihrer Beitr\u00e4ge l\u00f6scht, schreibt sie dem Verfasser privat und erkl\u00e4rt ihr Vorgehen. \u201eDann f\u00fchlen sich die Menschen oftmals auch sehr verstanden oder sind \u00fcberrascht, mit welcher Wertsch\u00e4tzung man an sie herantritt.\u201c Hatice sei es wichtig, jeglichen Meinungen Platz zu bieten, solange sie im Rahmen des Respekts und der gegenseitigen Wertsch\u00e4tzung bleiben w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Ich habe das Bed\u00fcrfnis, allen Menschen eine Plattform zu geben, einen sicheren Raum zu geben, wo sie sein d\u00fcrfen, wo ihre Gef\u00fchle sein d\u00fcrfen und wo sie sich nicht verstecken m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ist Therapie instagrammable?<\/h2>\n\n\n\n<p>Instagram ist keine Therapie, der Algorithmus keine Diagnose, die Kommentarfunktion kein Therapeut. Dennoch kann Social Media erste Ber\u00fchrungspunkte mit dem Thema psychische Gesundheit herstellen und Accounts wie @hybridpsychologist oder @depridisco bieten ein niederschwelliges Angebot, um f\u00fcr psychische Erkrankungen zu sensibilisieren. Hatice und Eva k\u00f6nnen \u00fcber Instagram viele Menschen erreichen und dazu beitragen, das Thema Mental Health in der Gesellschaft sichtbarer zu machen. Im realen Leben braucht es viel Mut, um zum Telefon zu greifen und einen Termin bei einem Therapeuten zu vereinbaren. Weitaus leichter f\u00e4llt es, beim t\u00e4glichen Scrollen durch Instagram den \u201eAbonnieren\u201c-Button einer Psychologin wie Hatice zu dr\u00fccken oder sich durch eine Direktnachricht an Eva als Betroffene Rat zu holen. Die Hemmschwelle ist wesentlich niedriger. Wenn man sieht, wie Follower:innen in den Kommentaren unter Beitr\u00e4gen ihre eigenen Geschichten teilen, kommt es zu einer wichtigen Erkenntnis: Du bist nicht allein. Eva hilft mit ihrem Erfahrungsbericht nicht nur anderen, sie hilft auch sich selbst: \u201eMir hilft das auch, zu merken, dass ich nicht alleine damit bin und dass irgendwie f\u00fcnf Millionen Leute in Deutschland davon betroffen sind und ein paar davon mit mir reden.\u201c Der Austausch in den Kommentaren kann sehr wertvoll sein, wenn sich Betroffene gegenseitig unterst\u00fctzen. Allerdings geht mit dieser gesunkenen Hemmschwelle auch oft eine ungesch\u00fctzte Offenheit mit der eigenen Geschichte einher, die bei dem sensiblen Thema psychische Gesundheit durchaus kritisch zu betrachten ist.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Hanke-ueber-Nicht-Allein-Sein.mp3\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">Robert Hanke \u00fcber das Gef\u00fchl, nicht allein zu sein, bei gleichzeitiger Gefahr, sich Probleme anderer anzueignen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zwischen Therapisierung und Instagrammisierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Julia Neumann ist klinische Psychologin und Gesundheits-Psychologin und Psychotherapeutin mit Fachrichtung Hypnosepsychotherapie. Sie sieht dieses \u201eEntbl\u00f6\u00dfen im \u00f6ffentlichen Raum\u201c kritisch, wenn teils intime Details preisgegeben werden, ohne dass die Menschen im Format von Instagram die Risiken mitdenken. Noch kritischer wird es, wenn Therapeut:innen-Accounts Pers\u00f6nliches von sich posten. Neumann warnt vor einem leichtfertigen Umgang mit privaten Details im Social Media-Setting. Stalking und \u00dcbergriffe auf Therapeut:innen k\u00f6nnen durch bedenkenloses Teilen von pers\u00f6nlichen Informationen beg\u00fcnstigt werden. \u201eIch stelle es mir immer so vor\u201c, erkl\u00e4rt Neumann. \u201eIch gehe auch nicht in meine Praxis und zeige meinen Klienten meine Urlaubsfotos. Warum zeige ich sie dann in Social Media?\u201c Hier verschwimmen die Grenzen. Neumann selbst hatte nicht einmal einen privaten Instagram-Account, bis sie sich vor zwei Jahren die Frage stellte: <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>Kann man als Therapeutin seri\u00f6s auf so einem Kanal agieren?<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8230;und ein Selbstexperiment startete. Hinter ihrem Account @praxis.julia.neumann steckt seit 2019 die Motivation \u201eGeht das?\u201c: \u201eBei mir ist es immer so, wenn ich etwas herausfinden will, dann muss ich das machen.\u201c Mit ihren informativen Beitr\u00e4gen spricht Neumann insbesondere junge Therapeut:innen an, gibt Tipps im Umgang mit Klient:innen, kl\u00e4rt Vorurteile und beantwortet Fragen. Unter ihren gut 4.700 Abonnent:innen befinden sich aber nicht nur Kolleg:innen. Ihre Einblicke in die Psychotherapie haben etwas Geheimes an sich, es ist so \u201eals w\u00fcrde man so ein bisschen in die K\u00f6pfe von Therapeuten hineinblicken\u201c, erkl\u00e4rt sie andere Interessierte. Dabei ist ihr Ziel eigentlich nicht, neue Klient:innen \u00fcber diesen Kanal zu gewinnen. Im Gegenteil k\u00f6nnte ein Follower auf diesem Weg bereits mit einer voreingenommenen Meinung in die Therapie kommen. Das ist per se nicht gut oder schlecht, sondern bedarf lediglich eines anderen Umgangs. Neumann appelliert, diese ersten Ber\u00fchrungspunkte durch Social Media zu thematisieren und im Erstgespr\u00e4ch zu fragen, wie der Account und die Beitr\u00e4ge aufgefasst wurden, welche Erwartungen an die Therapie gestellt werden und auch wie sie als Therapeutin wahrgenommen wurde. Besonders vor diesem Hintergrund ist es wichtig, Distanz zu wahren und eine professionelle Ebene auch auf Instagram beizubehalten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Hanke-ueber-persoenliche-Beziehungen.mp3\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">Robert Hanke \u00fcber den Wert pers\u00f6nlicher Beziehungen in der Beratung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p> In ihrem Beitrag \u201eK\u00f6nnen wir per Du sein?\u201c geht Neumann auf m\u00f6gliche Probleme des Duzens in der Therapie ein. In ihrer Praxis ist die Therapeutin per Sie. Also eigentlich auch auf Instagram \u2013 oder? Dort wird Neumann allerdings in Kommentaren oder Direktnachrichten h\u00e4ufig automatisch geduzt. Die Praxisschwelle wird auf Instagram schnell, leicht und unbedacht \u00fcberschritten, weshalb Neumann immer versucht zur\u00fcckhaltend zu bleiben. \u201eIch versuche, die Emotionen sehr zur\u00fcckzunehmen und das so zu handhaben, wie ich es auch in der Praxis mache, dass ich das nicht pers\u00f6nlich nehme.\u201c Wenn sich jemand \u00fcber ihre Beitr\u00e4ge \u00e4rgert, liege das ja nicht an ihr, sondern daran, dass es etwas in der Person ausgel\u00f6st hat. Auch bei seltenen angreifenden Kommentaren, sagt sie sich selbst: \u201eDu bist trotzdem als Therapeutin hier, nicht als Privatperson.\u201c <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1022\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122041_Instagram-1024x1022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2980\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122041_Instagram-1024x1022.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122041_Instagram-300x300.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122041_Instagram-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122041_Instagram-768x767.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122041_Instagram-700x700.jpg 700w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Screenshot_20210716-122041_Instagram.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/B_cWVd_lv22\/?utm_source=ig_web_copy_link\">@praxis.julia.neumann<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Ihr Gegen\u00fcber sieht Neumann immer durch die Therapeutinnen-Brille und kommuniziert auch auf Instagram wie mit einem Klienten. \u201eIch empfinde es als sehr wichtig, dass ich dort nicht diskutiere. Ich sage schon mal meine Meinung, aber ich versuche es immer so zu sagen, als w\u00fcrde ich es Klienten sagen.\u201c Und die sind nun mal individuell. \u201eEs kann, es k\u00f6nnte, es muss nichts.\u201c Neumann spricht auf ihrem Account nicht in Absolutismen<strong>. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Es ist mehr wie ein Angebot, man kann sich da was rausnehmen oder nicht.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Keinen zurechtweisen, niemanden bevormunden, nicht zwischen richtig und falsch urteilen \u2013 eine Devise, die den professionellen Kontext auf Instagram wahren soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Strategie, die jedoch eigentlich gegen die Natur des Mediums strebt. \u201eDiese Social-Media-Regeln sagen halt was anderes. Die sagen: Zeig dich als Person, zeig dich ganz privat, gib ganz viel von dir preis und du musst plastisch sein und du musst f\u00fcr alle irgendwie sichtbar sein.\u201c Laut Neumann ist ein Auftritt auf Social Media mit dem Beruf des Therapeuten nur dann vereinbar, wenn man diese Prinzipien nicht eins zu eins befolgt. Die Profession sollte immer \u00fcber der Follower:innen-Generierung stehen und stets der Ma\u00dfstab f\u00fcr das Verfassen von Posts sein. \u201eIch poste nicht irgendwas, nur damit ich etwas poste. Ich poste wirklich immer erst dann, wenn ich einen Beitrag habe, der von Herzen kommt oder wo ich wirklich finde, da habe ich jetzt was zu sagen.\u201c Neumann versucht dabei, ein Thema aus mehreren Perspektiven zu beleuchten, da ihre Posts alle m\u00f6glichen Involvierten erreichen k\u00f6nnen. Bei manchen Kolleg:innen fehle aber der ein oder andere Blickwinkel eines Krankheit-Komplexes, weil Eigen-Themen zu stark dominieren. \u201eDa sind manchmal Ratschl\u00e4ge dabei, die ich teilweise sehr platt finde und sehr unwissenschaftlich, sehr unfachlich, wo ein bisschen die pers\u00f6nliche Erfahrung und die pers\u00f6nliche Note durchkommen und nicht mehr die therapeutische.\u201c In der Praxis treffe man auf alle Klient:innen. Wenn Therapeut:innen eher mit der einen Seite sympathisieren, f\u00fchlen sich viele m\u00f6glicherweise vor den Kopf gesto\u00dfen. Das sei aber manchmal \u201enicht bewusst, nicht b\u00f6swillig oder absichtlich, sondern es ist einfach nicht pr\u00e4sent, es ist nicht durchdacht, wie das wirkt oder was das ausl\u00f6sen kann.\u201c Auch Hatice findet es wichtig, sich immer wieder vor Augen zu f\u00fchren, dass gewisse Themen Potenzial haben, Traumata zu triggern. <\/p>\n\n\n\n<p>Problematisch wird es, wenn Menschen aus dem Leid Betroffener Profit schlagen wollen. Auf Instagram werden keine Nachweise \u00fcber abgeschlossene Ausbildungen verlangt. Jeder kann in seiner Profilbeschreibung angeben, was er m\u00f6chte \u2013 ohne dass damit automatisch die entsprechenden Qualifikationen verbunden sind. Psychologe, Psychiater oder Psychotherapeut. Der Begriffe-Dschungel tr\u00e4gt f\u00fcr Laien nicht gerade zu einem besseren Durchblick bei.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Video_JMC.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2166\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Video_JMC.png 1920w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Video_JMC-300x169.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Video_JMC-1024x576.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Video_JMC-768x432.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Video_JMC-1536x864.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Video_JMC-1400x788.png 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Erklaerung-Psychologe-Psychiater-Psychotherapeut.mp3\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">Begriffe-Dschungel: Unterschied zwischen Psychologe, Psychiater und Psychotherapeut<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Hinzu kommen einige ungesch\u00fctzte Berufsbezeichnungen: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Jeder kann sich Trauma-Therapeut nennen oder auch etwas in der Richtung anbieten<\/strong><\/p>\n<cite>gibt Hatice ein Beispiel<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dabei sei das die K\u00f6nigsdisziplin der Psychotherapie. Laut Neumann gehe das bis in den illegalen Bereich. Sie ist schon auf Accounts gesto\u00dfen, die Training f\u00fcr Angst-Problematiken anboten, ohne jegliche Qualifikationen vorzuweisen. \u201eIn \u00d6sterreich zum Beispiel ist es nur bestimmten Berufsgruppen vorbehalten, mit psychischen St\u00f6rungen zu arbeiten. Solche Beispiele von \u00c4ngsten gehen ganz klar in diese Richtung.\u201c F\u00fcr Laien ist es in den sozialen Medien schwer nachvollziehbar, wer qualitativ hochwertige Inhalte liefert. \u201eUnd noch schwieriger ist es nat\u00fcrlich, wenn jemand als Fachpersonal auftritt. Dann hat die Meinung viel mehr Gewicht\u201c, gibt Neumann zu Bedenken. \u201eWenn man betroffen ist und gerade das Leid so akut ist, da nimmt man halt das, was gerade kommt\u201c, zeigt Hatice die Tragweite von falschen Therapie-Angeboten. Auf den Schultern bzw. den Feed-Beitr\u00e4gen der Psycholog:innen und Therapeut:innen auf Instagram lastet viel Verantwortung. Man muss wissen, zu welchen Bereichen man als Therapeut die passende Expertise mitbringt und zu welchen Bereichen nicht. Andernfalls tr\u00e4gt man selbst zur Stigmatisierung bei. Hatice beteuert:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Es dient dem Schutz der Betroffenen, dass man seine Grenzen kennt.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Grenzen sind auch f\u00fcr das eigene Seelenleben wichtig. Wenn das Private und das Berufliche aber zusammenlaufen, wird Hatice oft nur noch als Psychologin wahrgenommen. \u201eAber du bist nat\u00fcrlich weit mehr als das. Das ist dein Beruf und das ist nat\u00fcrlich auch deine Berufung.\u201c Hatice muss ihr Umfeld manchmal daran erinnern, dass sie trotzdem auch nur ein Mensch ist. Sie kann auch w\u00fctend und traurig sein oder eine Auszeit brauchen. \u201eLetzten Endes bin ich immer noch Hati. Und das ist okay. Und das darf ich sein.\u201c Auch sie braucht Zeit f\u00fcr Selbstf\u00fcrsorge und Psychohygiene.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Therapie-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2558\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Therapie-1024x576.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Therapie-300x169.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Therapie-768x432.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Therapie-1536x864.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Therapie-1400x788.png 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Therapie.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Beratung-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2557\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Beratung-1024x576.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Beratung-300x169.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Beratung-768x432.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Beratung-1536x864.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Beratung-1400x788.png 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Online-Beratung.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Therapeuten-Abhaengigkeit-NEU-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3351\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Therapeuten-Abhaengigkeit-NEU-1024x576.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Therapeuten-Abhaengigkeit-NEU-300x169.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Therapeuten-Abhaengigkeit-NEU-768x432.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Therapeuten-Abhaengigkeit-NEU-1536x864.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Therapeuten-Abhaengigkeit-NEU-1400x788.png 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Therapeuten-Abhaengigkeit-NEU.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Selbstexperiment gegl\u00fcckt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Also: \u201eGeht das?\u201c Kann man als Therapeut oder Psychologe Instagram nutzen? Hatice Budak ist \u00fcberzeugt: \u201eIch finde es Wahnsinn, dass man eine Beziehung \u00fcber dieses Medium etablieren kann. Ich hatte auch meine Vorbehalte, aber die Erfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe, sind einfach Wahnsinn und haben meine eigenen Vorurteile auch widerlegt.\u201c Nach zwei Jahren ihres Selbstexperiments zieht auch Julia Neumann Bilanz: \u201eMein Fazit ist auf jeden Fall, dass es besser geht, als ich gedacht habe, dass es besser vereinbar ist, als ich gedacht habe. Es gibt aber doch mehr Wechselwirkungen in die Praxis hinein, als ich dachte.\u201c Im Social Media-Bereich muss man sich st\u00e4ndig anpassen. \u201eWenn man sich aus meiner Sicht dazu entscheidet, so einen professionellen Account zu machen, wo man auch mit seiner Website und seiner Praxis sichtbar ist, dann muss man sich immer reflektieren.\u201c Das kann auch anstrengend sein. F\u00fcr Neumann ist noch nicht klar, ob sie ihren Account f\u00fcr immer f\u00fchren m\u00f6chte, aber \u201ejetzt derweil passt es\u201c. Ihr Selbstexperiment l\u00e4uft weiter.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Selbst-F\u00fcr-Sorge<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Selbst. Selbstdarstellung, Selbstwert, Selbstwahrnehmung. Instagram lebt vom Selbst. Dabei geht es um das Selbst nach au\u00dfen. Hatice appelliert an das innere Selbst: \u201eIch finde es sehr wichtig, dass wir uns mit uns selbst besch\u00e4ftigen, dass wir uns selbst auch mal ins Rampenlicht r\u00fccken und auf uns selbst blicken, weil wir oft einfach mit dem Blick woanders sind.\u201c Der Blick streift durch neue Beitr\u00e4ge auf dem Insta-Feed. Im Rampenlicht stehen Selbstvergleiche und Selbstzweifel anstelle von Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Botschaften in bunten Lettern und aufkl\u00e4rende Beitr\u00e4ge zeigen jedoch, dass die kleinen quadratischen Kacheln auf Instagram den Blick auch nach innen leiten k\u00f6nnen. Aus Evas Selbstzweifeln entstand ein anderes Selbstverst\u00e4ndnis. \u201eDie gro\u00dfe Chance ist das, was mir passiert ist. Ich habe ein ganz tolles Netzwerk gefunden.\u201c Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis. Seiner mentalen Gesundheit die Priorit\u00e4t beimessen, die man vielen anderen Dingen zukommen l\u00e4sst. Oder Instagram einfach mal schlie\u00dfen. Sorge f\u00fcr das Selbst.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kaffee, B\u00fccher, Psyche<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer sich in der realen Welt mal eine Auszeit f\u00fcr das Selbst nehmen will, der kann sich bei einer Tasse Kaffee in Selbstf\u00fcrsorge \u00fcben. Eine ideale Anlaufstelle daf\u00fcr ist in M\u00fcnchen das Caf\u00e9 von Kitchen2Soul&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Kaffee, B\u00fccher, Psyche... im Kitchen2Soul in M\u00fcnchen | [un]nahbar\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/oq1Ca7h-qYU?feature=oembed&#038;wmode=opaque&#038;enablejsapi=1&#038;playerapiid=ytplayer\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8230;und wer gerade nicht in M\u00fcnchen und Umgebung ist, der kann sich die Zeit mit dieser Podcast-Folge von Nahaufnahme vertreiben und dem Gespr\u00e4ch mit Tatjana Reichhart, eine der Gr\u00fcnderinnen des Kitchen2Soul, lauschen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Essen f\u00fcr die Seele<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio aligncenter\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Langecker_Podcast_Version-Wordpress.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity aligncenter\" \/>\n\n\n\n<div style=\"height:6px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery alignwide has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" data-id=\"2179\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0167-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2179\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0167-683x1024.jpg 683w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0167-200x300.jpg 200w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0167-768x1152.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0167-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0167-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0167-1400x2100.jpg 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0167-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"1975\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0123-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1975\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0123-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0123-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0123-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0123-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0123-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0123-1400x933.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"1979\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0156-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1979\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0156-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0156-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0156-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0156-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0156-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0156-1400x933.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"1978\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0154-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1978\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0154-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0154-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0154-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0154-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0154-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0154-1400x933.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"1976\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0128-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1976\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0128-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0128-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0128-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0128-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0128-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DSC_0128-1400x933.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Impressionen aus dem Kitchen2Soul-Caf\u00e9 in M\u00fcnchen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<script language='javascript' type='text\/javascript'>function getWR360PopupSkin(){return 'light_clean';}<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eChoose happy\u201c \u2013 haben sie gesagt. Warum bunte Buchstaben Depressionen besser erkl\u00e4ren als schwarz-wei\u00df-Fotos und wie Therapeut:innen Instagram nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":424,"featured_media":2329,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[4],"tags":[32,34,29,31,30,33],"class_list":["post-1094","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-berufe","tag-entstigmatisierung","tag-instagram","tag-mental-health","tag-psychische-erkrankung","tag-psychische-gesundheit","tag-therapie"],"acf":[],"pbg_featured_image_src":{"full":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D.png",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-150x150.png",150,150,true],"medium":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-300x169.png",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-768x432.png",768,432,true],"large":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-1024x576.png",960,540,true],"1536x1536":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-1536x864.png",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D.png",1920,1080,false],"quadro-sq-thumb":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-700x700.png",700,700,true],"quadro-med-thumb":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-700x507.png",700,507,true],"quadro-full-thumb":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-1400x788.png",1400,788,true]},"pbg_author_info":{"display_name":"Lena Langecker","author_link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/author\/langec01\/","author_img":"<img alt='Lena Langecker' src='https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3a4e3b55926278166ccca210adc6d8eac312beb0cfeb4bb6dea19b9902632a0a?s=128&#038;d=mm&#038;r=g' srcset='https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3a4e3b55926278166ccca210adc6d8eac312beb0cfeb4bb6dea19b9902632a0a?s=256&#038;d=mm&#038;r=g 2x' class='avatar avatar-128 photo' height='128' width='128' loading='lazy' decoding='async'\/>"},"pbg_comment_info":" No Comments","pbg_excerpt":"\u201eChoose happy\u201c \u2013 haben sie gesagt. Warum bunte Buchstaben Depressionen besser erkl\u00e4ren als schwarz-wei\u00df-Fotos und wie Therapeut:innen Instagram nutzen k\u00f6nnen.","uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D.png",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-150x150.png",150,150,true],"medium":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-300x169.png",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-768x432.png",768,432,true],"large":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-1024x576.png",960,540,true],"1536x1536":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-1536x864.png",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D.png",1920,1080,false],"quadro-sq-thumb":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-700x700.png",700,700,true],"quadro-med-thumb":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-700x507.png",700,507,true],"quadro-full-thumb":["https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Beitragsbild-Option-D-1400x788.png",1400,788,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"Lena Langecker","author_link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/author\/langec01\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"\u201eChoose happy\u201c \u2013 haben sie gesagt. Warum bunte Buchstaben Depressionen besser erkl\u00e4ren als schwarz-wei\u00df-Fotos und wie Therapeut:innen Instagram nutzen k\u00f6nnen.","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1094","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/users\/424"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1094"}],"version-history":[{"count":72,"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1094\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4262,"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1094\/revisions\/4262"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2329"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}