{"id":1018,"date":"2021-07-13T12:21:00","date_gmt":"2021-07-13T10:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/?p=1018"},"modified":"2024-10-26T16:35:44","modified_gmt":"2024-10-26T14:35:44","slug":"mit-dhl-ins-all","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/mit-dhl-ins-all\/","title":{"rendered":"90 Kilogramm auf dem Mond"},"content":{"rendered":"\n<p>Sechs Monate mit dem Bus, drei Monate mit dem Zug, 16 Tage mit dem Flugzeug. So lange w\u00fcrde es dauern, um die neueste Paketstation von DHL zu erreichen. Gelb ist sie allerdings nicht und ein bisschen schwerer anzutreffen als gew\u00f6hnliche Auslieferungsziele. Denn: Sie befindet sich auf dem Mond. Wie kommen die Pakete da hin? Und was soll das Ganze?<\/p>\n\n\n\n<p>Initiiert wurde das Projekt vom Logistikkonzern DHL, der bereits weltweit und nun bis ins All agiert, und dem amerikanischen Raumfahrtunternehmen Astrobotic. \u201eUnsere Mission ist es, den Mond f\u00fcr alle zug\u00e4nglich zu machen, den Weltraum f\u00fcr alle zug\u00e4nglich zu machen\u201c, erkl\u00e4rt Alivia Chapla, Marketing- und Kommunikationsspezialistin von Astrobotic. Das Unternehmen ist spezialisiert auf einen Ende-zu-Ende-Lieferservice zum Mond und ins All. Transportiert werden wissenschaftliche Instrumente und jede Art von Nutzlast, manchmal auch Marketing-Materialien. Regierungen, Universit\u00e4ten, gemeinn\u00fctzige Organisationen und Einzelpersonen sind schon mit den Amerikaner:innen geflogen. Ende 2021 soll <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/kommerzialisierung\/\" target=\"_blank\">der erste kommerzielle Transportflug zum Mond<\/a> starten, die Peregrine Mission One. Die Mission ist Teil des Lunar CATALYST-Programms der NASA und soll dort einen Soft Touchdown durchf\u00fchren. \u201eWir m\u00f6chten, dass sich die \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr den Weltraum interessiert und sich f\u00fcr den Weltraum begeistert und die Bedeutung der Finanzierung der Raumfahrt und der weiteren Forschung versteht.\u201c Denn Raumfahrt ist teuer. \u201eDer Weltraum soll g\u00fcnstiger und besser f\u00fcr jeden werden.\u201c Um das Unterfangen zu finanzieren, rief Astrobotic das Projekt der \u201eMoonBox\u201c ins Leben: \u201eF\u00fcr ein paar hundert Dollar kann jeder auf der ganzen Welt etwas zum Mond schicken. Du kaufst eine solche Mondkapsel und alles, was hineinpasst, kannst du schicken\u201c, erz\u00e4hlt Chapla. Die wird dann als Zeitkapsel auf dem Erdtrabanten deponiert. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineMissionPatch-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1852\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineMissionPatch-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineMissionPatch-300x225.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineMissionPatch-768x576.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineMissionPatch-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineMissionPatch-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineMissionPatch-1400x1050.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"> Peregrine Mission One Patch <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"860\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DHL-MoonBox-Kit-1024x860.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2611\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DHL-MoonBox-Kit-1024x860.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DHL-MoonBox-Kit-300x252.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DHL-MoonBox-Kit-768x645.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DHL-MoonBox-Kit-1536x1290.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DHL-MoonBox-Kit-2048x1720.jpg 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/DHL-MoonBox-Kit-1400x1176.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">DHL MoonBox Kit<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Audio-Soft-Touchdown_gepegelt.mp3\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">Erkl\u00e4rung Soft Touchdown<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left has-medium-font-size\">Faszination Weltall<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine PR-Aktion, die \u2013 neben Sponsoren wie DHL oder Airbus\u2013 die Mission bezahlt. Letzterer hat die Kooperation mit Astrobotic angesto\u00dfen. \u201eSo funktionieren kommerzielle Missionen. Die Leute werden entweder sponsern oder f\u00fcr den Transport ihrer Nutzlast bezahlen\u201c, sagt Chapla. Schlie\u00dflich muss sich so eine Mission irgendwie refinanzieren \u2013 der Logistikkonzern DHL sch\u00e4tzt die Kosten auf jenseits der 100 Millionen Dollar. Von dieser Summe profitiert aber auch die Forschung, da unter anderem Instrumente f\u00fcr Experimente mitfliegen. \u201eEs werden externe Unternehmen beauftragt. So wird das auf Dauer laufen. Dadurch wird es viel billiger werden. Ich vergleiche das gerne mit Sitzpl\u00e4tzen in einem Bus. Die NASA zum Beispiel hat ein paar Pl\u00e4tze in unserem Bus, dem Astrobotic Lunar Lander, erworben. Und jeder sonst kann das ebenfalls tun\u201c, erg\u00e4nzt Chapla. Ein Schn\u00e4ppchen ist das Ganze f\u00fcr die Kunden der MoonBox allerdings nicht, die kleinste Kapsel kostet schlappe 460 US-Dollar. Wer ein Kilo mitschicken m\u00f6chte, muss 1,2 Millionen Dollar auf den Tisch legen. Interessierte k\u00f6nnen zwischen&nbsp;drei verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen w\u00e4hlen. Auf etwa 50.000 sch\u00e4tzt Alivia Chapla die Anzahl der Menschen, die eine Erinnerung auf den Mond schicken werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"891\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-14-um-22.11.11-1024x891.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1858\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-14-um-22.11.11-1024x891.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-14-um-22.11.11-300x261.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-14-um-22.11.11-768x668.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-14-um-22.11.11-1536x1336.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-14-um-22.11.11-1400x1218.png 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-14-um-22.11.11.png 1676w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die drei Gr\u00f6\u00dfen und Preise der MoonBox \u00a9Industry of things<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Einer dieser Menschen ist Alastair. Er kommt aus England, aus einer kleinen Ortschaft&nbsp;zwischen Manchester und Liverpool. Der 59-J\u00e4hrige arbeitet bei DHL in der Lagerverwaltung. Zahlen, Daten und Fakten sind sein t\u00e4gliches Brot. \u201eIch arbeite sehr sorgf\u00e4ltig und k\u00fcmmere mich um alle Probleme. Ich habe ein fotografisches Ged\u00e4chtnis, ich kann mich an Sachen erinnern, die ich vor sechs oder 12 Monaten in der Arbeit gesehen habe.\u201c Geburtstage und Namen hingegen kann er sich nicht so gut merken. \u201eEines Tages habe ich mich bei der Arbeit eingeloggt und da stand auf der Homepage \u201eDHL MoonBox\u201c. Ich dachte \u201eOh, was ist das?\u201c, also klicke ich drauf. Und dort stand: \u201eSchicke ein Souvenir zum Mond\u201c. Und ich dachte: \u201eOh, das muss ich machen!\u201c\u201c. Seine Frau Tui verstand nicht ganz, warum er so viel Geld daf\u00fcr ausgeben wollte. \u201eDie Kosten waren mir egal. Ich h\u00e4tte auch 800 Pfund gezahlt, wieviel auch immer es gekostet h\u00e4tte. Ich habe mehr Geld f\u00fcr Bier ausgegeben\u201c, erz\u00e4hlt Alastair lachend. \u201eIch wollte ein Teil davon sein. Die Leute haben zu mir gesagt, leg ein Foto in eine Kiste, vergrab sie im Garten und hol sie in 10 Jahren wieder raus. Aber das ist nicht das Gleiche. Es ist nicht das Gleiche.\u201c Sein Interesse f\u00fcr den Mond wurde geweckt, als er in den Sechzigerjahren als kleiner Junge die&nbsp;Apollo-Missionen verfolgte.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eEs muss ziemlich beeindruckend sein, dort oben zu stehen und die Erde von der Raumstation aus zu betrachten. Auf die Erde zu schauen und zu sehen, wie winzig sie ist im Vergleich zur Weite des Universums. Ich glaube, du bekommst einen anderen Blick auf\u2019s Leben, du realisiert pl\u00f6tzlich, dass das alles so unbedeutend ist.\u201c\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Alastair, Kunde der DHL MoonBox<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Alastair z\u00f6gert nicht lange, noch am gleichen Tag bestellt er f\u00fcr 389 britische Pfund eine MoonBox. \u201eIch kam um 16 Uhr nach Hause, um 16:30 Uhr hab ich sie bestellt. Das musste einfach sein.\u201c Wenige Minuten sp\u00e4ter bekommt er einen Anruf von seinem Kreditkartenunternehmen. Ob er gerade eine so hohe Summe an ein Raketenbauunternehmen aus Amerika \u00fcberwiesen habe? \u201eJa. Ja, das war ich\u201c, berichtet er schmunzelnd.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwa eine Woche danach kam das Paket bei ihm an. Per Kurier. F\u00fcnfzig Pfund hat er bezahlt f\u00fcr Porto, Verpackung sowie Versand und R\u00fcckversand. Drinnen waren ein&nbsp;Brief vom CEO von Astrobotic, eine Karte vom Landeplatz des Landers auf dem Mond, eine kleine hexagonale Plastikkapsel, ein \u201cSpace Pioneer\u201c-Zertifikat mit der Seriennummer der MoonBox und eine Anleitung f\u00fcr das richtige Verpacken un<span data-mce-type=\"bookmark\" id=\"mce_1_start\" data-mce-style=\"overflow:hidden;line-height:0px\" style=\"overflow:hidden;line-height:0px\">d<span data-mce-type=\"bookmark\" id=\"mce_1_start\" data-mce-style=\"overflow:hidden;line-height:0px\" style=\"overflow:hidden;line-height:0px\"><span data-mce-type=\"bookmark\" id=\"mce_1_start\" data-mce-style=\"overflow:hidden;line-height:0px\" style=\"overflow:hidden;line-height:0px\"><span data-mce-type=\"bookmark\" id=\"mce_1_start\" data-mce-style=\"overflow:hidden;line-height:0px\" style=\"overflow:hidden;line-height:0px\"><span data-mce-type=\"bookmark\" id=\"mce_1_start\" data-mce-style=\"overflow:hidden;line-height:0px\" style=\"overflow:hidden;line-height:0px\"> R\u00fccksenden des Gegenstands. &nbsp;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"649\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Landing-Site-Map-1024x649.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3044\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Landing-Site-Map-1024x649.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Landing-Site-Map-300x190.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Landing-Site-Map-768x486.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Landing-Site-Map-1536x973.jpg 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Landing-Site-Map-1400x887.jpg 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Landing-Site-Map.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Karte vom Landeplatz des Landers auf dem Mond<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Geschickt werden k\u00f6nnen beispielsweise eine Haarlocke oder ein Schmuckst\u00fcck, alles was klein genug ist f\u00fcr die 1,27 auf 0,31 Zentimeter gro\u00dfe Box. \u201eDie Box ist nicht sehr gro\u00df, ziemlich klein sogar. Man hat nicht viel Platz auf einer Rakete. Das ist teuer\u201c, erkl\u00e4rt der 59-J\u00e4hrige. Nicht erw\u00fcnscht sind Fl\u00fcssigkeiten oder gef\u00e4hrliche Gegenst\u00e4nde. Die Aktion ist vor allem f\u00fcr pers\u00f6nliche Erinnerungen gedacht. Alastair entscheidet sich f\u00fcr ein&nbsp;Foto mit seiner Frau.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Alastair-mit-seiner-Frau.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1295\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Alastair-mit-seiner-Frau.jpg 960w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Alastair-mit-seiner-Frau-300x225.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Alastair-mit-seiner-Frau-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf dem Weg zum Mond: Ein Foto von Alastair mit seiner Frau Tui (Foto: Privat)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eWenn wir nachts nach Hause gehen und zum Mond hochschauen, wissen wir, da oben ist ein Foto von uns. Es gibt nicht viele Menschen, die das sagen k\u00f6nnen. Das ist doch toll.\u201c\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Alastair, Kunde der DHL MoonBox<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Innerhalb einer Woche schickt er sein Paket per DHL an Astrobotic zur\u00fcck. \u201eEs hat l\u00e4nger gedauert, ein Foto zu finden, das mir gefallen hat. Ich wollte eins, auf dem ich gut aussehe, da gibt es nicht so viele\u201c, sagt er grinsend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist mittlerweile fast zwei Jahre her. Die MoonBox lagert seitdem bei Astrobotic in Pittsburgh, sp\u00e4testens am 15. Januar 2021 musste sie vor Ort sein. Transportiert wurde sie dorthin von DHL. Die Kapseln werden nach Gr\u00f6\u00dfe und Nachname sortiert und kategorisiert, dabei nur mit Handschuhen angefasst, und im&nbsp;MoonPod&nbsp;aufbewahrt. Als Starttermin war Juli angepeilt, jetzt wird es wohl eher Ende des Jahres. \u201eWenn es nicht klappt, fliegt sie bestimmt beim n\u00e4chsten Mal mit. Aber wie gro\u00df ist schon das Risiko?\u201c, sinniert Alastair.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eDer Gedanke, dass es klappt \u00fcberwiegt definitiv das Risiko, dass es nicht klappen k\u00f6nnte.\u201c\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Alastair, Kunde der DHL MoonBox<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Vor kurzem kam eine Nachricht: \u201eIch dachte schon, die haben mein Paket verloren. Aber das ist Weltraumforschung, da geht nichts verloren!\u201c, feixt er. \u201eSie haben nur nachgefragt, ob sie das Foto falten d\u00fcrfen, damit es hineinpasst. Und ich habe gesagt \u201eJa klar\u201c, da sag ich doch jetzt nicht \u201eNein!\u201c, erz\u00e4hlt er lachend. Auf die Nachricht folgt eine Mail: Das Beladen der Rakete der United Launch Alliance (ULA) hat begonnen. Der MoonPod mitsamt der MoonBoxen, der bis dahin in einer versiegelten Kammer asserviert wurde, wird auf dem sogenannten&nbsp;Peregrine Lunar Lander&nbsp;befestigt werden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineW.Payloads-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1738\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineW.Payloads-1024x576.png 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineW.Payloads-300x169.png 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineW.Payloads-768x432.png 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineW.Payloads-1536x864.png 1536w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineW.Payloads-2048x1152.png 2048w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/PeregrineW.Payloads-1400x788.png 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Peregrine Lunar Lander von Astrobotic \u00a9Astrobotic<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der ist so konstruiert, dass er 90 Kilogramm auf die Mondoberfl\u00e4che transportieren&nbsp;kann. \u201eDer MoonPod wird an Bord des Landers bleiben, als eine Art Zeitkapsel, als St\u00fcck Geschichte auf dem Mond\u201c, beschreibt Alivia Chapla. Eine Zeitkapsel oder doch eher einfach Abfall, der f\u00fcr Jahrzehnte auf dem Mond lagern wird? \u201eDas sind alles Materialien, die wiederverwendet und umfunktioniert werden k\u00f6nnen, wenn wir auf der Mondoberfl\u00e4che eine Infrastruktur einrichten\u201c, rechtfertigt Chapla das Vorhaben. Wie sieht Alastair das? \u201eDa oben fliegt so viel Weltraumschrott rum und es gibt ja kein Leben oder eine Atmosph\u00e4re, das oder die beeinflusst werden k\u00f6nnten. Eine Rakete macht da nicht so viel aus, aber mein Leben wird sie&nbsp;ver\u00e4ndern!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sehr das All derzeit belastet ist und welche zuk\u00fcnftige Entwicklung sich abzeichnet, erkl\u00e4rt Professor Stefanos Fasoulas von der Universit\u00e4t Stuttgart im Podcast &#8222;Kehrwoche auf dem Mond&#8220;:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-css-opacity has-black-background-color has-background is-style-default\" \/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Podcast_Brechtelsbauer_Webseite.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-css-opacity has-black-background-color has-background is-style-default\" \/>\n\n\n\n<p>Ebenso mit an Bord wird ein Strahlungsdetektor des&nbsp;Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) sein. Der ist Teil der Artemis-Mission-Vision, wieder Menschen, genauer gesagt die erste Frau und die erste Person of Color, auf die Mondoberfl\u00e4che und ins All zu schicken. Der M-42, wie das Ger\u00e4t hei\u00dft, ist 20 Zentimeter lang, 250 Gramm schwer und soll die Strahlung auf dem Mond messen. \u201eEine der gro\u00dfen Herausforderungen wird sein, den menschlichen Organismus auf seinen Aufenthalt im Weltraum, auf l\u00e4ngere Aufenthalte im Weltraum, vorzubereiten\u201c, erkl\u00e4rt Andreas Sch\u00fctz. Damit spricht er die Weltraumstrahlung sowohl auf dem Mond als auch auf dem Mars an. \u201eDas muss quantifiziert, es muss qualifiziert werden, um daraus die notwendigen Schl\u00fcsse zu ziehen.\u201c Sogenannte Weltraumwetter, die von der Sonne ausgehen, produzieren manchmal unmerklich starke Strahlung, die zu Zusammenbr\u00fcchen von Infrastrukturen in der Erdumlaufbahn f\u00fchren, aber auch Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben kann. Davor und vor der Strahlung beim Eindringen in die Erdatmosph\u00e4re soll der Mensch bei seinem Aufenthalt im Weltraum ausreichend gesch\u00fctzt sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Raumfahrt soll kosteng\u00fcnstiger und zug\u00e4nglicher werden<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben den USA und Deutschland geht noch Nutzlast aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich, Mexiko, Japan und Ungarn mit auf die Reise der Mission One. W\u00e4hrend sich darunter haupts\u00e4chlich Forschungsinstrumente befinden, steuert Ungarn mit einer Gedenktafel mit Archivbildern und Texten, die mit einer Zehnfach-Lupe zu erkennen sind, f\u00fcr das Projekt \u201eMemory of Mankind (MoM) on the Moon\u201c eine weitere Zeitkapsel bei. Im MoonPod, der die ganzen kleinen MoonBoxen von DHL enth\u00e4lt, sind fast alle Kontinente vertreten. Dazu beigetragen hat auch ein Reddit-Nutzer, der seine Box f\u00fcr ein Projekt mit zwei MikroSD-Karten mit jeweils einem Terrabyte bef\u00fcllt. Zehn Megabyte davon stellte er der \u00d6ffentlichkeit kostenlos zur Verf\u00fcgung: \u201eIch konnte mir den Preis leisten und wollte niemanden vor den Kopf sto\u00dfen, der es sich nicht leisten konnte, etwas mitzuschicken\u201c, erkl\u00e4rt er. Etwa 30.000 Menschen nahmen das Angebot an. \u201eIch habe das Gef\u00fchl, dass ich meine Begeisterung f\u00fcr den Weltraum mit anderen teilen m\u00f6chte und das war ein Weg, um das zu tun.\u201c Die Menschen schickten Hundefotos oder ein Video, auf dem jemand Gitarre spielt, Fotos oder Worte an oder \u00fcber Familie, Freunde, Haustiere, Erinnerungen, pers\u00f6nliche Erfolge, Botschaften an die Zukunft, Gedanken oder Gest\u00e4ndnisse. \u201eDie Geschichten sind echt nett, interessant und cool. Manche kommen wirklich von Herzen\u201c, erz\u00e4hlt Alivia Chapla begeistert. Seine Begeisterung f\u00fcr den Weltraum teilen wollte auch Koen aus Belgien. Unter dem Namen \u201eBelgium2theMoon\u201c rief er eine eigene\u00a0Webseite und einen\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/belgium2themoon?lang=de\">Twitter-Account<\/a> ins Leben. \u201eIch m\u00f6chte andere Menschen, j\u00fcngere und \u00e4ltere Generationen, dazu inspirieren, dasselbe zu tun! Das ist die Zukunft! Der Weltraum kann besiedelt werden. Weltraumkolonien k\u00f6nnen saubere Energie liefern. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sie unseren Arten eine neue Heimat und eine erweiterte \u00f6kologische Nische bieten\u201c, erz\u00e4hlt er. Um unseren Lebensraum Erde auf dem Mond zu verewigen, hat sich Koen f\u00fcr eine besondere Art der Archivierung seiner Fotos aus Belgien entschieden: \u201eAlles auf dem Mond muss Strahlung \u00fcberleben, sehr kalte und warme Temperaturen, Meteoriten, etc. Deshalb habe ich mich nach einer Alternative namens\u00a0\u201e<a href=\"https:\/\/www.archmission.org\/nanofiche\">Nanofiche<\/a>\u201c umgesehen. Das ist ein neues analoges Archivierungsmedium, das die Grenzen bestehender Technologien \u00fcberwindet. Es kann den rauen Bedingungen auf dem Mond widerstehen. Die Zeit zerst\u00f6rt alles hier auf Erden, der gr\u00f6\u00dfte Teil unseres kollektiven Wissens w\u00fcrde also in Tausenden von Millionen Jahren verschwunden sein. Diesen Nickel Wafer mit lasergravierten Fotos wird es auf dem Mond dann noch geben.\u201c Gleichzeitig sieht Koen das Vorhaben als eine M\u00f6glichkeit, die Verwitterung von Gegenst\u00e4nden auf der Mondoberfl\u00e4che zu erforschen. DHL stellt f\u00fcr die Mission mit dem Transport der MoonBoxen und Teilen des Peregrine Landers nicht nur die Raumfahrtlogistik, sondern wird auch eine kleine Ladung in Form eines USB-Sticks mit Briefen von Kindern aus aller Welt mit an Bord haben. Und auch bei den Kleinsten selbst ist die Weltraumeuphorie geweckt: \u201eEin kleines M\u00e4dchen aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich hat uns gefragt, ob ihr\u00a0Raketenexperiment\u00a0mitfliegen darf. Also haben wir uns entschieden, es in unsere gro\u00dfe Mondkapsel zu stecken, in der alle MoonBoxes aufbewahrt werden\u201c, berichtet Chapla. Die achtj\u00e4hrige Elizabeth Norman gilt damit als Vorbild f\u00fcr viele andere Kinder: \u201eDas wird die n\u00e4chste Generation von Wissenschaftlern, Weltraumreisenden, Weltraumanw\u00e4lten und Weltraumvermarktern inspirieren, die in die Weltraumindustrie einsteigen m\u00f6chten\u201c, sagt Chapla.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeths_Payloadsm2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1771\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeths_Payloadsm2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeths_Payloadsm2-300x225.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeths_Payloadsm2-768x576.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeths_Payloadsm2-1400x1050.jpg 1400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeths_Payloadsm2.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Elizabeth&#8217;s Raketenexperiment \u00a9Astrobotic<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeth-Norman-819x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1752\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeth-Norman-819x1024.jpg 819w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeth-Norman-240x300.jpg 240w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeth-Norman-768x960.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/unnahbar\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/07\/Elizabeth-Norman.jpg 961w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die achtj\u00e4hrige Elizabeth Norman aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich \u00a9Astrobotic<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Schulen schicken musikalische oder schriftstellerische Arbeiten von Sch\u00fcler:innen mit. \u201eWas das Ganze wirklich besonders macht, ist die Tatsache, dass traditionell nur wohlhabende Regierungen Zugang zum Weltraum hatten. Das \u00e4ndert sich jetzt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eDie MoonBox ist besonders cool, weil der Weltraum f\u00fcr die Menschen einfach so unermesslich und nicht greifbar ist. Du kannst ihn nicht anfassen. Die meisten Menschen werden niemals dorthin kommen. Du kannst einfach nur in den Himmel schauen und versuchen, das Ausma\u00df zu verstehen. Aber die MoonBox macht das nicht greifbare Weltall greifbar. Und diese ganzen verschiedenen Nationen werden alle gemeinsam daran teilhaben. Ich finde das einfach unglaublich. Jeder war einfach so an Bord, weil der Weltraum ist halt einfach cool, geben wir\u2019s zu. Und den Menschen das erm\u00f6glichen zu k\u00f6nnen, ist wirklich ein Privileg.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Alivia Chapla, Astrobotic<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Starten wird die Mission One von Cape Canaveral in Florida&nbsp;aus. \u201eWir wollten nach Amerika, aber dieses Jahr k\u00f6nnen wir nicht wirklich reisen. Es ist einfach nicht praktikabel\u201c, klagt Alastair. \u201eAber Astrobotic wird ein Souvenirpaket mit Fotos und Videos schicken, ein Video vom Start und von der Landung und Bilder vom Lander auf dem Mond.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Alastair dem Start der Peregrine Mission One entgegenfiebert, plant Astrobotic unterdessen schon die MoonBox 2.0: \u201eDie erste MoonBox war unser allererster Versuch und der war so erfolgreich und hat den Menschen so gefallen. Es ist einfach so cool, wie viele Menschen da involviert sind.\u201c Welche Mission die n\u00e4chsten Erinnerungsst\u00fccke ins All bringen wird, steht noch nicht fest. \u201eDie Menschen werden zum Beispiel eine Bordkarte mit einem QR-Code bekommen, womit sie den Start der Rakete verfolgen k\u00f6nnen. Das wird nochmal ein komplett anderes Erlebnis sein\u201c, stellt Chapla in Aussicht. Bis dahin hei\u00dft es, der Mission One entgegenfiebern und hoffen, dass alles gut geht. Ohne Feuchtigkeit und Luft d\u00fcrften die Erinnerungsst\u00fccke auf dem Erdtrabanten eine ganze Weile erhalten bleiben. Ob die MoonBox eines Tages jemand findet und einen Einblick in das Jahr 2020 erh\u00e4lt? Daran, dass das m\u00f6glich ist, glaubt Alastair schon: \u201eDas Universum ist einfach so unermesslich. Wir haben dar\u00fcber gescherzt. Vielleicht entsteht eines Tages ein Museum der ersten Mondpioniere daraus oder jemand aus einer anderen Welt findet mein Foto und, denkt sich \u201eDer ist in Ordnung\u201c\u201c, sagt er lachend.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<script language='javascript' type='text\/javascript'>function getWR360PopupSkin(){return 'light_clean';}<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr 460 Dollar auf den Mond. Was nach einem Schn\u00e4ppchen klingt, ist der neuste Schrei der Raumfahrt. 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