{"id":742,"date":"2020-07-23T14:48:09","date_gmt":"2020-07-23T12:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/?p=742"},"modified":"2025-01-07T10:13:20","modified_gmt":"2025-01-07T09:13:20","slug":"der-lange-kampf-ums-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/2020\/07\/23\/der-lange-kampf-ums-leben\/","title":{"rendered":"Der lange Kampf ums Leben"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Yannik steht auf der Warteliste f\u00fcr eine Spenderniere. Mit ihm warten  weitere 7148 Menschen. Bis ein passender Spender gefunden wird, ist sein Leben von der H\u00e4modialyse abh\u00e4ngig.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weltweit gibt es <strong>850 Millionen <\/strong>Nierenkranke. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2020 werden in Deutschland <strong>83.000 <\/strong>H\u00e4modialysepatient*innen behandelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2019 wurden <strong>2132<\/strong> Nieren transplantiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>7148<\/strong> Menschen sind auf der Warteliste f\u00fcr eine Niere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>343<\/strong> Menschen auf der Warteliste starben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Yannik steht auf der Warteliste f\u00fcr eine Spenderniere. Seit seinem 13. Lebensjahr ist der Tod sein st\u00e4ndiger Begleiter. 2012 erkrankte Yannik an einer akuten Hochrisiko-Leuk\u00e4mie, doch nach sechs Monaten belastender Chemotherapie kam die Erl\u00f6sung: ein passender Blutsfremdspender wurde gefunden und die Stammzelltransplantation war erfolgreich. Es folgten aber Komplikationen: Aufgrund einer Gehirnhautentz\u00fcndung lag er vier Wochen im Koma, musste wie ein Kleinkind erneut lernen zu sprechen und zu gehen. Die Narbe an seinem Hinterkopf erinnert heute an ein Kavernom, eine Gef\u00e4\u00dfmi\u00dfbildung, die operativ aus seinem Gehirn entfernt werden musste. All diese Schicksalsschl\u00e4ge pr\u00e4gten Yanniks Leben bevor er das 18. Lebensjahr erreicht hat und aus der Klinik entlassen werden konnte. Heute ist Yannik 21 Jahre alt und aufgrund der Therapien und nierensch\u00e4digenden Medikamente auf die H\u00e4modialyse angewiesen. Zun\u00e4chst war die Behandlung einmal w\u00f6chentlich ausreichend, mittlerweile muss Yannik dreimal w\u00f6chentlich \u00fcber vier Stunden an die Dialyse. Yannik leidet aktuell auch an einer zunehmenden Herzinsuffizienz, die dazu f\u00fchrt, dass seine Nieren t\u00e4glich weniger Leistung bringen.&nbsp;Darum musste auch die Frequenz der H\u00e4modialyse schleichend erh\u00f6ht werden, von einmal pro Woche auf nunmehr dreimal w\u00f6chentlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eSp\u00e4testens wenn die Restleistung der Nieren nur noch bei 10 Prozent liegt, ist eine H\u00e4modialyse notwendig, um die Funktion der Nieren zu ersetzen und das Blut zu reinigen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Strotmann, Leiter des Schwerpunktes Kindernephrologie am Klinikum M\u00fcnchen-Schwabing. Wenn die Nieren versagen, muss eine Maschine das leisten, wozu der eigene K\u00f6rper nicht mehr in der Lage ist. Die Funktionen der Nieren sind vielf\u00e4ltig: Sie regulieren die Blutbildung, sind beteiligt am Stoffwechsel, regeln indirekt das Wachstum von Kindern, f\u00fchren \u00fcbersch\u00fcssiges Wasser aus dem K\u00f6rper und reinigen das Blut von Giftstoffen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei wird das Blut mithilfe eines Katheters, der als zentralven\u00f6ser Zugang am Hals oder Unterarm eingef\u00fchrt oder bei l\u00e4ngerer Behandlungsdauer operativ als arterio-ven\u00f6se Fistel angelegt wird, aus dem K\u00f6rper \u00fcber einen Filter als Membran gepumpt. \u00dcber diesen Filter l\u00e4uft eine Fl\u00fcssigkeit, in die die Giftstoffe, die normalerweise die Nieren ausscheiden w\u00fcrden, transportiert werden. Anschlie\u00dfend wird das gewaschene Blut wieder zur\u00fcck in den K\u00f6rper gepumpt. \u201eDen Filter kann man sich vorstellen wie einen Kaffeefilter\u201c erkl\u00e4rt Dr. Strotmann. \u201eAuf der einen Seite werden die zellul\u00e4ren Bestandteile und das Plasma zur\u00fcckgehalten und auf der anderen Seite wandern die Giftstoffe in die Fl\u00fcssigkeit\u201c. Dieses extrakorporale Verfahren dauert in der Regel vier bis f\u00fcnf Stunden, dreimal die Woche. \u201eDanach hat die Niere eine Funktion von 15 Prozent, damit kommt man gerade so hin\u201c, betont Dr. Strotmann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Dr. Peter Strotmann \u00fcber die H\u00e4modialyse I blutjung\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/7pfn7ZicoDM?feature=oembed&#038;wmode=opaque&#038;enablejsapi=1&#038;playerapiid=ytplayer\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Peter Strotmann \u00fcber die H\u00e4modialyse.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daf\u00fcr bekomme ich sofort die Quittung. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die H\u00e4modialyse bestimmt den Alltag des Jugendlichen nicht nur was seine freie Zeit angeht. Wegen des Ausfalls der Nieren muss Yannik viele weitere Einschr\u00e4nkungen in kauf nehmen. Er muss streng Di\u00e4t halten und darf nicht zu viel Fl\u00fcssigkeit trinken, was ihm sehr schwer f\u00e4llt. Ab und zu bricht er diese Regeln. \u201eDaf\u00fcr bekomme ich dann sofort die Quittung\u201c. Wenn Yannik beispielsweise zu viel Fl\u00fcssigkeit zu sich nimmt, ist sein Natriumwert im Blut zu niedrig und er erleidet einen epileptischen Anfall. Diese Beeintr\u00e4chtigungen einem Kind oder Jugendlichen zu vermitteln, ist schwierig, wei\u00df Dr. Strotmann. Trotzdem erm\u00f6glicht er ihnen ab und zu, diese \u201everbotenen\u201c Lebensmittel zu sich zu nehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Dr. Peter Strotmann \u00fcber die Beeintr\u00e4chtigungen durch die Dialyse I blutjung\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/E0fqDdFDDOo?feature=oembed&#038;wmode=opaque&#038;enablejsapi=1&#038;playerapiid=ytplayer\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Peter Strotmann \u00fcber die Beeintr\u00e4chtigungen von Dialysepatienten. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einfach mal in den Urlaub fahren ist nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einfach mal in den Urlaub zu fahren ist f\u00fcr Yannik und seine Familie nicht m\u00f6glich. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag muss er regelm\u00e4\u00dfig zu den Dialysebehandlungen. Ohne Ausnahme, ohne Wenn und Aber. Als eine von drei Kinderdialysen hat das Klinikum M\u00fcnchen-Schwabing ein Einzugsgebiet von 150 Kilometern. Viele Familien m\u00fcssen dreimal die Woche hunderte Kilometer zur\u00fccklegen, um zu ihren Behandlungen zu kommen. Dr. Strotmann trifft t\u00e4glich Familien, die versuchen m\u00fcssen, Krankheit und Alltag gleichzeitig zu meistern, egal ob Schule, Weihnachten oder ein Geburtstag ansteht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Dr. Peter Strotmann \u00fcber den Alltag mit der H\u00e4modialyse I blutjung\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YH0ld1nFNgM?feature=oembed&#038;wmode=opaque&#038;enablejsapi=1&#038;playerapiid=ytplayer\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Peter Strotmann \u00fcber den Alltag mit der H\u00e4modialyse.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz seiner Krankheitsgeschichte hat Yannik den Schulabschluss nachgeholt. Das war nicht einfach, da die Dialyse viel Zeit und Kraft in Anspruch nimmt und er oft fehlte. Seit drei Jahren versucht Yannik, eine Ausbildung im Einzelhandel zu absolvieren, doch leider ist sein K\u00f6rper noch zu schwach und nun auch angegriffen durch die fortschreitende Herzinsuffizienz. \u201eIch konnte in den letzten drei Jahren nicht mal das erste Lehrjahr abschlie\u00dfen.\u201c&nbsp;Um mehr R\u00fccksicht auf seine Gesundheit zu nehmen, hat Yannik beschlossen im August 2020 eine Lehre zum B\u00fcrokaufmann zu beginnen. \u201eDas wird im Homeoffice stattfinden, da ich bei Corona als Hochrisikopatient gelte\u201c. Er kann unter diesen Umst\u00e4nden nicht in einem Gesch\u00e4ft stehen, wo er mit vielen Menschen in Kontakt kommt. Das Coronavirus macht ihm dabei aber keine Angst, aus eigener Erfahrung der langwierigen Isolationszeiten unter der Leuk\u00e4mie-Behandlung wei\u00df er besser damit umzugehen als andere. \u201eIch habe schon so vieles \u00fcberstanden. Quarant\u00e4ne und Mundschutz kenne ich schon zu Gen\u00fcge.\u201c Yannik ist einer von rund 80.000 Menschen, die in Deutschland auf eine H\u00e4modialysebehandlung angewiesen sind. Sind gelten als h\u00f6chst gef\u00e4hrdete Risikogruppe und eine Infektion mit Covid-19 nimmt h\u00e4ufig einen schweren Verlauf. Da die Patient*innen mehrmals die Woche zur Behandlung in ein Dialysezentrum m\u00fcssen, ist eine Ausgangssperre oder Quarant\u00e4ne also ausgeschlossen. Doch gerade diese lebensrettende Behandlung bedeutet in ihrem Fall auch eine gro\u00dfe Infektionsgefahr. Sowohl beim Transport als auch beim Aufenthalt in den Dialysezentren ist Kontakt mit anderen Menschen unabdingbar, und die Gefahr, sich mit dem Virus zu infizieren, nicht auszuschlie\u00dfen. Eine Quarant\u00e4ne oder Isolation zuhause ist nicht m\u00f6glich, denn ohne die Therapie sterben die Betroffenen. Inwieweit die Niereninsuffizienz alleine eine Rolle spielt, ist noch unklar, doch meist geh\u00f6ren dazu auch Begleiterkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen oder Bluthochdruck, die als Risikofaktoren gelten. Auch am Klinikum M\u00fcnchen-Schwabing hat man Corona \u201cgesehen\u201d sagt Dr. Strotmann. Es sei schwer, den Patient*innen, die auf eine Behandlung angewiesen sind, vor einer Infektion zu sch\u00fctzen. Sobald ein Kontakt- oder Verdachtsfall auftritt, m\u00fcssen die betroffenen Patient*innen isoliert werden. Das stellt das Klinikum vor gro\u00dfe Herausforderungen: \u201eEs ist nat\u00fcrlich personell und auch r\u00e4umlich hoch anspruchsvoll. Und wenn wir gr\u00f6\u00dfere Patientenmengen h\u00e4tten, die isoliert werden m\u00fcssen, dann w\u00fcrden wir ganz schnell an unsere Grenzen kommen\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Dr. Peter Strotmann \u00fcber die Gefahr durch Covid-19 I blutjung\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/X2ZpQnI2yuE?feature=oembed&#038;wmode=opaque&#038;enablejsapi=1&#038;playerapiid=ytplayer\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Peter Strotmann \u00fcber die Gefahr durch Covid-19.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mir ist bewusst, dass ich diese Jahre verloren habe. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Jahre des jungen Erwachsenen Yannik&nbsp; werden wie die Kindheit&nbsp; noch immer von seiner Krankheit und ihren Folgen bestimmt. Wichtige Phasen in seinem jungen Leben sind nicht existent oder waren belastet durch Angst, Schmerz und Leid. \u201eMir wird oft bewusst, dass ich diese Jahre verloren habe. Sie sind aus meiner Sicht nicht aufzuholen.\u201c Nat\u00fcrlich w\u00fcrde er gerne wie andere Jugendliche leben, doch das w\u00fcrde sein K\u00f6rper nicht \u00fcberleben. \u201eTrotzdem mache ich auch ab und zu etwas Verbotenes. Dann trinke ich ein Bier oder rauche eine Zigarette mit\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yannik lebt im Hier und Jetzt. \u201eGro\u00dfe Lebenspl\u00e4ne zu schmieden habe ich aufgegeben, der Weg zur\u00fcck ins normale Leben hat sich zu schwierig gestaltet. Stattdessen versuche ich, jeden Tag so sch\u00f6n wie m\u00f6glich zu verbringen\u201c. Dazu geh\u00f6rt, Zeit mit seiner Familie und Freunden zu verbringen und Fu\u00dfball zu spielen.&nbsp;Ein wenig Hoffnung hat Yannik: Eine erfolgreiche Nierentransplantation w\u00fcrde seinen Gesundheitszustand deutlich verbessern. Doch der Weg dorthin ist lang und ein Wettlauf gegen die Zeit. Im Durchschnitt wartet ein Patient in Deutschland acht Jahre auf die Niere eines Verstorbenen. Und dann m\u00fcssen Spender und Empf\u00e4nger auch perfekt \u201ematchen\u201c, also zusammenpassen. Ansonsten besteht ein hohes Risiko f\u00fcr eine Absto\u00dfung des Organs.&nbsp;\u201eIch lasse das auf mich zu kommen und betrachte die Wartezeit einfach mit Gelassenheit\u201d. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angesichts des erheblichen Mangels an postmortalen Organen wird heute im Einzelfall auch die elektive Lebendspende in Betracht gezogen. Yanniks Mutter hat sich dazu bereit erkl\u00e4rt, ihrem Sohn eine Niere zu spenden. Dieser Tage konnten die umfangreichen Voruntersuchungen mit dem Ergebnis abgeschlossen werden, dass eine Nierenspende durch Yanniks Mutter medizinisch m\u00f6glich w\u00e4re. Eine solche Entscheidung bleibt grunds\u00e4tzlich sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen, aber die Option schenkt Zuversicht. Und die kann Yannik wirklich gebrauchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Informationen rund um das Thema Blut und die H\u00e4modialyse, erfahrt ihr hier im Podcast. Ich habe mit Herrn Prof. Stefan Burdach, \u00c4rztlicher Direktor des Klinikums M\u00fcnchen-Schwabing \u00fcber seinen Alltag als Arzt, die Gefahr durch Corona und \u00fcber den Begriff Blut gesprochen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Spotify Embed: H\u00e4modialyse\" width=\"100%\" height=\"232\" allowtransparency=\"true\" frameborder=\"0\" allow=\"encrypted-media\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed-podcast\/episode\/3XTA6zpApxtV8d0YgZYYcX\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n<script language='javascript' type='text\/javascript'>function getWR360PopupSkin(){return 'light_clean';}<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yannik steht auf der Warteliste f\u00fcr eine Spenderniere. Mit ihm warten  weitere 7148 Menschen. 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