{"id":66,"date":"2020-07-16T12:46:18","date_gmt":"2020-07-16T10:46:18","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/?p=66"},"modified":"2024-12-06T10:48:18","modified_gmt":"2024-12-06T09:48:18","slug":"duennes-blut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/2020\/07\/16\/duennes-blut\/","title":{"rendered":"D\u00fcnnes Blut"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ungekl\u00e4rte Einbr\u00fcche, Aff\u00e4ren, mysteri\u00f6se Geldquellen, eine Vergiftung. Eine Ehe, wie sie nicht ungew\u00f6hnlicher sein k\u00f6nnte, mit einem versuchten Mord am Ende. K\u00f6nnen sich zwei Menschen wirklich lieben und hassen? So sehr, dass man den anderen ausbluten lassen m\u00f6chte? Die Geschichte einer Krankenschwester, die versuchte ihren Ehemann zu t\u00f6ten.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist Sonntagmorgen, der neunte Juni 2015, als ein 66-j\u00e4hriger Mann mit einer stark blutenden Kopfwunde in das Klinikum Landshut eingeliefert wird. Zuvor st\u00fcrzt er, ruft selbst den Notarzt und klagt \u00fcber Schwindel und Schmerzen. Er blutet im Krankenwagen, er blutet im Krankenhaus. Die \u00c4rzt*innen reagieren sofort und versuchen ihn zu stabilisieren. Sie schicken sogar eine Blutprobe an die toxikologische Abteilung der Charit\u00e9. Die Auswertungen der Berliner zeigen nicht nur dramatische Daten, sie offenbaren auch einen kuriosen Wert: die vierfache Menge \u00fcber dem therapeutisch bekannten H\u00f6chstwert von Phenprocoumon, einem Blutverd\u00fcnner, besser bekannt unter dem handels\u00fcblichen Namen Marcumar. Kurz: Josef A. schwebt in absoluter Lebensgefahr.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Er h\u00e4tte verbluten k\u00f6nnen. H\u00e4tte er verbluten sollen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten vier Tage geben die \u00c4rzt*innen Vitamin K, um die Blutgerinnung wieder zu normalisieren und nehmen regelm\u00e4\u00dfig Blutproben. Eine nat\u00fcrliche Ursache, Rattengift oder ein Versehen werden schnell ausgeschlossen. Josef A. muss das Medikament vors\u00e4tzlich und ohne sein Wissen verabreicht worden sein. Als der Verdacht der Vergiftung aufkommt, entgegnet er, dass das nur seine Frau Maria gewesen sein k\u00f6nne, dann verweist er auf die \u00e4rztliche Schweigepflicht. Seine \u00c4rztin d\u00fcrfe niemandem davon erz\u00e4hlen. Er will damit nicht sie sch\u00fctzen, sondern sich selbst: prek\u00e4re Details seines Privatlebens sollen nicht an die \u00d6ffentlichkeit kommen. Die Medizinerin hadert: Ist hier ein&nbsp; Verbrechen zu vermuten? Muss sie zum Wohl ihres Patienten reden?<\/p>\n\n\n\n<p>Am Donnerstag, vier Tage nach der Einlieferung des Josef A. in die Klinik, ruft sie die Polizei und erz\u00e4hlt, was passiert ist. Am Freitag um 20 Uhr passen zwei Landshuter Polizisten die Ehefrau Maria A. im Krankenhaus auf dem Weg zu ihrem Mann ab und nehmen sie mit Verdacht auf versuchten Mord fest. Sie ist eine attraktive Frau, tr\u00e4gt ein leichtes Sommerkleid in rot, das Make-up und die Frisur sitzen perfekt. Als Au\u00dfenstehender k\u00f6nnte man meinen, sie w\u00e4re 15 Jahre j\u00fcnger als ihr Mann mit grauem Haarkranz und fahlem Gesicht, tats\u00e4chlich ist es nur ein Jahr. Noch am gleichen Abend m\u00f6chte Hauptkommissar Stefan Maily sie verh\u00f6ren. Ihr wird ein Strafverteidiger im Notdienst gestellt. Sie wirkt freundlich und eloquent, gleichzeitig berechnend und unnahbar. Keine Strategie, kein Versuch des Beamten bringen die Frau zum Reden. Sie schweigt zu den Vorw\u00fcrfen, kommt in U-Haft und bis heute nicht mehr aus dem Gef\u00e4ngnis.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommissar Maily erz\u00e4hlt<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Spotify Embed: Zu d\u00fcnnes Blut - Eine Krankenschwester l\u00e4sst ihren Mann (aus)bluten\" width=\"100%\" height=\"232\" allowtransparency=\"true\" frameborder=\"0\" allow=\"encrypted-media\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed-podcast\/episode\/3AxDN8FjoZ5yWnD2uMVSQS\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine schillernde Pers\u00f6nlichkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Ende der 1990er kommt die geb\u00fcrtige Russin nach Deutschland. Aus erster Ehe hat sie einen Sohn, der zweite Mann, ein Offizier der roten Armee, stirbt an einer Essigs\u00e4ure-Vergiftung. Nach dem Aussiedlerheim in Waldkirchen im Bayerischen Wald findet sie ihr erstes Zuhause bei Alois, ihrem damaligen Liebhaber. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40.5%\">\n<p class=\"has-text-align-left has-background\" style=\"background-color:#f9f1e5;font-size:14px\"><strong>&#8222;Feldscher&#8220; <\/strong>ist eine altert\u00fcmliche Bezeichnung f\u00fcr medizinische Hilfskraft, eine Art Symbiose zwischen Krankenschwester, Hebamme und Arzt. Noch heute gibt es in den russischen Streitkr\u00e4ften \u201eFeldscher\u201c als unterste Stufe des Milit\u00e4rarztes oder im zivilen Bereich.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Mit seiner Unterst\u00fctzung macht sie die Weiterbildung zur anerkannten Krankenschwester, denn sie ist gelernter \u201eFeldscher\u201c. Obwohl sie Alois als Sprungbrett nutzt, gehen sie im Guten auseinander und haben Jahre sp\u00e4ter noch Kontakt. Zweimal im Jahr besucht sie den alten Freund. Dass sie irgendwann verheiratet ist, wei\u00df er nicht. Bei ihm fehlen sp\u00e4ter 50 Tabletten Marcumar. \u201eVielleicht hat er sie verlegt, verloren, vielleicht wurden sie aber auch von einer guten Freundin gebraucht\u201c, spekuliert der Kommissar Maily. \u201eWir wissen es nicht und k\u00f6nnen nichts beweisen.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Maria bekommt eine Anstellung an der M\u00fcnchner Klinik \u201eDiakoniewerk\u201c und kauft 2002 in der Stadt eine Eigentumswohnung f\u00fcr 230.000 Euro. Innerhalb von f\u00fcnf Jahren ist sie abbezahlt. Sie habe noch einen Nebenjob in der Pflege gehabt und auch so recht sparsam gelebt, sagt sie hinterher dem Gericht. Die Wohnzimmergarnitur sei aus wei\u00dfem Plastik, so wie man sie im Baumarkt findet, erz\u00e4hlt eine Nachbarin. Dennoch bleiben Zweifel, wie sie mit ihrem Gehalt als Krankenschwester die Grundschuld der Wohnung in der kurzen Zeit getilgt haben kann. Ausgehend von diesen Ungereimtheiten suchen die Kommissare nach weiteren Spuren f\u00fcr Betrug und illegale&nbsp; Bereicherung, k\u00f6nnen aber keine Beweise finden.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Klinik betreut Maria Patienten nach Operationen, viele sind betagte Menschen, um die sie sich r\u00fchrend k\u00fcmmert. Manchen trifft sie nach ihrer Genesung auf einen Kaffee. Einer erinnert sich, dass sie die freundlichste Person \u00fcberhaupt gewesen sei und f\u00fcr ihr Alter auch sehr gut auss\u00e4he. Hier stolpern die Ermittler wieder: Sie finden bei der Wohnungsdurchsuchung 1000 Dollar, doch keinen Hinweis, dass die Beschuldigte je in den USA war, noch dass sie in die USA reisen wollte. Der Verdacht: das Geld entdeckte sie in einer fremden Wohnung und nahm es mit. \u201eDas hat schon a Gschm\u00e4ckle\u201c, sagt Maily und zuckt mit den Schultern. Die Spuren f\u00fchren ins nichts, auch hier bleiben nur Spekulationen. Im Rahmen der Ermittlungen 2015 gibt es keine Beweise.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zur\u00fcck in 2010: Maria und Josef<\/h3>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck in 2010: Maria lernt Ende Dezember den ehemaligen Scheidungsanwalt Josef A. \u00fcber Friendscout24, eine Onlinedating-Plattform, kennen. 2011 sind die beiden ein Paar, 2013 heiraten sie. Er hat keine Kinder, keine engere Familie. F\u00fcr ihn ist sie die Vorzeigefrau, sieht gut aus, ist intelligent. Sie fahren bis zu achtmal im Jahr in den Urlaub, er schenkt ihr Schmuck, sie kauft mit seinem Geld Teppiche, Kleidung, fliegt mit der Enkelin in den Urlaub, unterst\u00fctzt ihren Sohn finanziell. Die Plastikgarnitur weicht neuen M\u00f6beln und ihr Lebensstil \u00e4ndert sich radikal. Zwei Monate nach der Trauung schaltet der Ehemann im M\u00fcnchner Merkur und der tz folgende Anzeige:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><span style=\"color:#000000\" class=\"tadv-color\"><strong>Herr sportlich 63, 173:<\/strong> \nWer m\u00f6chte wie ich hin und wieder dem Ehealltag <\/span>\n<span style=\"color:#000000\" class=\"tadv-color\">entfliehen und Dinge erleben, die man seit einiger Zeit vermi\u00dft?<\/span><\/pre>\n\n\n\n<p>Er entflieht dem Ehealltag bei vielen Gelegenheiten und auf vielseitige Art und Weise. Im G\u00e4stezimmer warten versteckte Kameras auf seine Liebschaften, auch mit dem&nbsp; Kugelschreiber in der Hemdtasche filmt er seine Umgebung. Doch Josef ist nicht der einzige, der heimlich Kameras montiert. Seine Frau traut ihm nicht, wei\u00df l\u00e4ngst von den vielz\u00e4hligen Aff\u00e4ren und klebt eine Kamera in sein Arbeitszimmer. Sie spioniert ihn aus, antwortet sogar selbst anonym auf eine sp\u00e4tere Annonce f\u00fcr Liebesabenteuer in der S\u00fcddeutschen Zeitung: sie vereinbaren ein Treffen an der M\u00fcnchner Freiheit, er erkennt sie jedoch und sie l\u00e4uft davon. Gleichzeitig wird w\u00e4hrend dieser turbulenten Jahre immer wieder in das Haus des Gesch\u00e4digten eingebrochen. Die T\u00e4ter*innen agieren mit absolutem Insiderwissen, unter anderem wird eine M\u00fcnzsammlung gestohlen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit steckt Maria dahinter, Josef verd\u00e4chtigt sie auch. Beweise gibt es keine.<\/p>\n\n\n\n<p>2014 kommt es zur ersten Trennung, er schmei\u00dft sie aus seinem Haus in Pfettrach, ca. zehn Kilometer von Landshut. Im Herbst n\u00e4hern sie sich wieder an, Maria spielt Josef vor, es sei alles beim Alten, l\u00e4sst Z\u00e4rtlichkeiten zu und kocht. Morgens, mittags, abends hat er marmeladenglasgro\u00dfe Beh\u00e4lter mit seiner t\u00e4glichen Medikation, die er immer schon f\u00fcr mehrere Wochen im Voraus herrichtet. Darunter ASS, ein weiteres Mittel, dass die Blutgerinnung hemmt und Allopurinol, ein Mittel f\u00fcr zu hohe Harns\u00e4ure. Zuvor hatte das Opfer schon einen Herzinfakt, zwei Stents und&nbsp; war nicht unerheblich dem Alkohol zugetan. Sie feiern zusammen Weihnachten und planen eine Reise nach Marokko im Februar des folgenden Jahres. Ihrer Nachbarin gesteht sie: \u201eIch kann seine N\u00e4he nicht mehr ertragen, ich ekle mich vor ihm.\u201c Dass eine Scheidung im Raum stand, bestreitet die Beschuldigte in der Gerichtsverhandlung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Indizien h\u00e4ufen sich<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery alignwide has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"770\" data-id=\"1087\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/M\u00f6rser-1024x770.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1087\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/M\u00f6rser-1024x770.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/M\u00f6rser-300x225.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/M\u00f6rser-768x577.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/M\u00f6rser-1250x939.jpg 1250w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/M\u00f6rser-400x301.jpg 400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/M\u00f6rser.jpg 1288w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"655\" height=\"472\" data-id=\"1088\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Rezeptgesch2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1088\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Rezeptgesch2.jpg 655w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Rezeptgesch2-300x216.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Rezeptgesch2-400x288.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 655px) 100vw, 655px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\"> <em>Links: d<\/em>er medizinischer M\u00f6rser, mit dem die Medikamente pulverisiert wurden. <br><em>Rechts: <\/em>Ein Gef\u00e4lligkeitsrezept einer bekannten \u00c4rztin, ausgestellt auf Maria A. <br><em>Fotos: Polizei<\/em> <em>Landshut<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der sp\u00e4teren Ermittlungen sto\u00dfen die Kommissare auf zwei ungew\u00f6hnliche Transaktionen aus dieser Zeit: Einmal 5.000\u20ac und sp\u00e4ter 11.500\u20ac \u00fcberwies Maria an eine Bekannte aus dem Krankenhaus. Die Polizisten sp\u00fcren sie auf und bekommen von ihr eine \u201eWundert\u00fcte\u201c: Tagebuchausschnitte des Opfers, in denen er akribisch Treffen mit Geliebten und seinen Gesundheitszustand dokumentiert. Mit dem in der Wohnung festgestellten M\u00f6rser und einem, auf Maria ausgestellten Privatrezept f\u00fcr 98 Marcumar-Tabletten h\u00e4ufen sich die Indizien gegen die Frau.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-soundcloud wp-block-embed-soundcloud wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Phenprocoumon by DAZ Online\" width=\"960\" height=\"400\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F818923567&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=960&#038;maxheight=1000&#038;dnt=1\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Marcumar (Phenprocoumon) ist ein Vitamin-K Antagonist mit blutgerinnungshemmender Wirkung. Es wird zur Behandlung und Prophylaxe von Thrombose und Embolie eingesetzt sowie zu Langzeitbehandlung von Herzinfarkten, wenn z.B. ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr einen Verschluss der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe besteht. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Beamten rekonstruieren w\u00e4hrend der Ermittlungen drei Vergiftungszeitr\u00e4ume: Der erste gescheiterte Versuch ist w\u00e4hrend der Marokko Reise im Februar 2015. Josef blutet zum ersten Mal aus Mund und Nase, eindeutige Anzeichen f\u00fcr eine zu schlechte Blutgerinnung. Wider Erwarten \u00fcberlebt er. Nach der R\u00fcckkehr verschlimmert sich sein Zustand, er leidet an steifen Gelenken und kann kaum gehen. Zweimal wird er ins Klinikum eingeliefert, Verdacht sch\u00f6pfen weder das Opfer selbst noch die \u00c4rzt*innen. Auch den zweiten Versuch, vermutlich im Mai 2015, \u00fcberlebt der z\u00e4he 66-J\u00e4hrige, Maria fliegt zu dem Zeitpunkt mit ihrer Enkelin in den Urlaub. Beim dritten Versuch, im Juni, verkauft sie ihrem Mann glaubhaft, dass sie kommendes Wochenende nach Moskau fliegen m\u00fcsse um ihre betagte Tante zur\u00fcck in die russische Heimat zu bringen. Er k\u00f6nne sie nicht anrufen, wenn etwas w\u00e4re. Sie erh\u00f6ht die Dosis und wartet. Am Sonntagmorgen, dem neunten Juni 2015, kommt sie zum Haus in Pfettrach. Sie will ihn finden, den Hausarzt rufen und sich den nat\u00fcrlichen Tod bescheinigen lassen. Die Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr ist gro\u00df: Bei einem \u00e4lteren Herrn mit seinem allgemeinen Gesundheitszustand h\u00e4tte jeder Arzt auf einen Herzinfarkt gesetzt. Doch das Opfer ist bereits im Klinikum und \u00fcberlebt, wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Theorie der Kommissare lautet: Sie hat die Medikamente pulverisiert, unter die Speisen gemischt, Tabletten ausgetauscht und mit kontaminierten Wasser gekocht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:42% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Inhalt-Kofferraum-1-1024x769.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1186 size-full\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Inhalt-Kofferraum-1-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Inhalt-Kofferraum-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Inhalt-Kofferraum-1-768x577.jpg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Inhalt-Kofferraum-1-1250x938.jpg 1250w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Inhalt-Kofferraum-1-400x300.jpg 400w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Inhalt-Kofferraum-1.jpg 1288w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Neben Marcumar konnten noch andere Substanzen festgestellt werden. Das selbstgekochte Nervengift Atropin: Nach einem Abschiedsschnaps 2014 halluzinierte er und sah Blitze. Das Schlafmittel Midazolam und das blutdrucksenkende Mittel Clonidin: Er f\u00fchlte sich regelm\u00e4\u00dfig schlapp, schlief \u00fcber dem Schreibtisch ein und st\u00fcrzte. Einem Kollegen versichert er, das passiere ihm \u00f6fter und es sei normal. Normal war es nicht, sondern Gift.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Foto: Polizei<\/em> <em>Landshut<\/em><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div id=\"premium-accordion-789e68d5-6cc8-471e-8617-a83b0a19004a\" class=\"wp-block-premium-accordion premium-accordion\"><div id=\"premium-accordion__layer0\" class=\"premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\" style=\"border:none;border-width:1px;border-radius:0px\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;line-height:undefinedpx\">Atropin<\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap premium-accordion__desc_close\" style=\"text-align:left;border:none;border-width:1px;border-radius:0px;padding-left:10px\"><p class=\"premium-accordion__desc\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;line-height:undefinedpx\">Die schwarze <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.pharmawiki.ch\/wiki\/index.php?wiki=tollkirsche\" target=\"_blank\">Tollkirsche<\/a>\u00a0<em>Atropa belladonna<\/em>\u00a0L. aus der Familie der Nachtschattengew\u00e4chse ist eine Gift- und Heilpflanze, die in Europa heimisch ist. Die Tollkirsche und ihre Inhaltsstoffe spielen in der Pharmaziegeschichte eine gro\u00dfe Rolle, z.B. zur Krampfl\u00f6sung oder in der Augenheilkunde.<br><br>Die Ermittler konnten Atrophien in der Kleinsten der Flaschen (siehe Foto) mit Hilfe der Toxikologie identifizieren.<\/p><\/div><\/div><div id=\"premium-accordion__layer1\" class=\"premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\" style=\"border:none;border-width:1px;border-radius:0px\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;line-height:undefinedpx\">Midazolam<\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap premium-accordion__desc_close\" style=\"text-align:left;border:none;border-width:1px;border-radius:0px;padding-left:10px\"><p class=\"premium-accordion__desc\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;line-height:undefinedpx\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.pharmawiki.ch\/wiki\/index.php?wiki=midazolam\" target=\"_blank\">Midazolam<\/a> wird bei Schlafst\u00f6rungen, vor diagnostischen oder chirurgischen Eingriffen und gegen Krampfanf\u00e4lle eingesetzt. Die Wirkung tritt rasch ein und h\u00e4lt kurz an. Zu den m\u00f6glichen unerw\u00fcnschten Wirkungen geh\u00f6ren M\u00fcdigkeit, psychiatrische St\u00f6rungen, Sehst\u00f6rungen, Verlangsamung der Atmung, Hautreaktionen und Muskelschw\u00e4che.\u00a0<\/p><\/div><\/div><div id=\"premium-accordion__layer2\" class=\"premium-accordion__content_wrap\"><div class=\"premium-accordion__title_wrap premium-accordion__ltr premium-accordion__out\" style=\"border:none;border-width:1px;border-radius:0px\"><div class=\"premium-accordion__title\"><h4 class=\"premium-accordion__title_text\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;line-height:undefinedpx\">Clonidin<\/h4><\/div><div class=\"premium-accordion__icon_wrap\"><\/div><\/div><div class=\"premium-accordion__desc_wrap premium-accordion__desc_close\" style=\"text-align:left;border:none;border-width:1px;border-radius:0px;padding-left:10px\"><p class=\"premium-accordion__desc\" style=\"font-size:undefinedpx;letter-spacing:undefinedpx;text-transform:none;font-weight:500;line-height:undefinedpx\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.pharmawiki.ch\/wiki\/index.php?wiki=Clonidin\" target=\"_blank\">Clonidin<\/a> wurde urspr\u00fcnglich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt und wird heute auch gegen ADHS eingesetzt. Zu den m\u00f6glichen unerw\u00fcnschten Wirkungen geh\u00f6ren Schl\u00e4frigkeit, M\u00fcdigkeit, Atemwegsinfektionen, u.v.m.<br><br>F\u00fcr die beschuldigte war es nicht besonders schwer an das Medikament zu kommen, denn es wurde in der M\u00fcnchner Klinik vor den Operationen gespritzt. In den Ampullen sind drei Milliliter, f\u00fcr eine 70-80kg schwere Person braucht man ca. die H\u00e4lfte davon. Nach Dienstanweisung muss der Rest entsorgt werden. Bei der Durchsuchung des Autos der Beschuldigten konnten die Ermittler in der Wasserflasche (siehe Foto) eine hohe Konzentration des Medikaments feststellen.<\/p><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"989\" height=\"555\" src=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Bildschirmfoto-2020-07-22-um-15.25.49.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1113\" srcset=\"https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Bildschirmfoto-2020-07-22-um-15.25.49.jpeg 989w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Bildschirmfoto-2020-07-22-um-15.25.49-300x168.jpeg 300w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Bildschirmfoto-2020-07-22-um-15.25.49-768x431.jpeg 768w, https:\/\/wp.zim.uni-passau.de\/blutjung\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2020\/07\/Bildschirmfoto-2020-07-22-um-15.25.49-400x224.jpeg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 989px) 100vw, 989px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Verteidiger: Die Angeklagte hat sich geweigert, den Gerichtssaal zu betreten, solange Fotografen anwesend sind.&nbsp;<em>Foto: dpa<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Prozess gegen Maria A. beginnt im Herbst 2015. Mittlerweile hatte sie drei Anw\u00e4lte, jetzt verfolgt sie die Strategie ihres Strafverteidigers Hubertus Werner: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Der ehrgeizige Landshuter Rechtsanwalt reicht immer wieder neue Antr\u00e4ge ein, versucht dem Gesch\u00e4digten suizidale Absichten anzudichten. Maria \u00e4u\u00dfert sich&nbsp; w\u00e4hrend der Verhandlung ausf\u00fchrlich zu ihrer Person, der harten Kindheit und ihrer Liebe f\u00fcr den Beruf als Krankenschwester, zu den Vorw\u00fcrfen schweigt sie. Bis heute hat sie dazu kein Wort gesagt und bestreitet gegen\u00fcber Hauptkommissar Maily auch weiterhin die Tat: Sie werde auf keinen Fall diese Strafe absitzen, wenn Deutschland sie nicht rauslassen w\u00fcrde, w\u00fcrde sie \u00fcber Russland gehen oder den europ\u00e4ischen Gerichtshof. Und die w\u00fcrden schon daf\u00fcr sorgen, dass sie hier aus dem Gef\u00e4ngnis entlassen wird. Das Urteil ist rechtskr\u00e4ftig, weder Russland noch der europ\u00e4ische Gerichtshof k\u00f6nnen daran r\u00fctteln.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-premium-container premium-container premium-container__stretch_false premium-container__boxed\" style=\"text-align:center;min-height:NaNpx;border:none;border-width:1px;border-radius:undefinedpx;background-image:url('undefined');background-position:top center;background-size:auto;background-attachment:unset;margin-top:NaNpx;margin-bottom:NaNpx;margin-left:NaNpx;margin-right:NaNpx;padding-top:NaNpx;padding-bottom:NaNpx;padding-left:NaNpx;padding-right:NaNpx\"><div class=\"premium-container__content_wrap premium-container__top\" style=\"max-width:100%\"><div class=\"premium-container__content_inner\">\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"line-height:1;color:#e43e49\">Motiv: Erhalt des Lebensstils.<\/p>\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"line-height:1;color:#e43e49\">Anklage: Versuchter Mord.<\/p>\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"line-height:1;color:#e43e49\">Mordmerkmal: Heimt\u00fccke.<\/p>\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#e43e49\">Urteil: Elf Jahre Haft.<\/p>\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"has-text-align-left has-normal-font-size\"><strong>Epilog<\/strong>: Ich habe versucht die T\u00e4terin Maria A. zu sprechen, um ihre Seite der Geschichte erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen. Weder \u00fcber den Strafverteidiger noch \u00fcber die Justizvollzugsanstalt konnte ich sie erreichen. So basiert der Artikel auf Gespr\u00e4chen mit der Polizei, Anw\u00e4lten und der damaligen Berichterstattung.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<script language='javascript' type='text\/javascript'>function getWR360PopupSkin(){return 'light_clean';}<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungekl\u00e4rte Einbr\u00fcche, Aff\u00e4ren, mysteri\u00f6se Geldquellen, eine Vergiftung. 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